![]()
Shoutbox
Hier könnt ihr einen kurzen Eintrag in mein Gästebuch hinterlassen.
![]()
Horse Hair Hitching
Um einen Ausgleich zur technischen Arbeit zu haben, war ich auf der Suche nach einem kreativen, wenn möglich "pferdigen", Hobby. Nach einigem Stöbern stieß ich im Internet aufs Horse Hair Hitching.
Geschichte
Bei diesem sehr alten Handwerk werden verzwirnte Pferdehaare auf einen Unterlagsfaden um einen Stock gearbeitet. Diese Technik kannten die Spanier schon im 8. Jahrhundert und mit der Entdeckung Amerikas wanderte diese Kunst auf den neuen Kontinent aus. Vorwiegend in den Gefängnissen (aufgrund der vielen "Freizeit") von Cowboys wie auch von Indianern praktiziert, entstanden prächtige gehitchte Ausrüstungs- und Alltagsgegenstände. Doch mit der Technisierung starb dieses sehr zeitaufwändige Handwerk fast aus.
Mein Hobby

Dank Maria Sabine Schmidt und Shoni Maulding (beide in der Linkliste) gibt es nun doch schriftliche Unterlagen übers Horse Hair Hitching und so zähle ich mich seit 2005 zu den begeisterten Hitchern. Klarerweise hitche ich vorwiegend Pferdeausrüstung wie Zaumzeuge, Zügel oder ähnliches. Meine Werke sind verkäuflich und natürlich Unikate. Kein Muster wird in der selben Farbgebung für einen anderen Kunden verwendet. Aufgrund der Langwierigkeit des Hitchens - für einen Stirnbandzaum mit Seitenteilen benötige ich etwa 40-50 Stunden - ergeben sich längere Wartezeiten, da ich neben Pferd, Familie und Beruf nicht täglich zum Hitchen komme.
Noch ein interessantes Faktum am Rande: Das Hitchen kann aufgrund der Komplexität der Arbeitsvorgänge nur von Hand und nicht maschinell erfolgen.