Internationales Franz Schubert Institut

 

Protokoll der ordentlichen Generalversammlung vom 13. April 2005

 

Anwesend: Dr. Thomas Aigner, Dr. Erich Benedikt, Martha Böhm-Schubert, Dr. Michael Lorenz, Dr. Susanne Pils (Wiener Stadt- und Landesarchiv), Norbert Rubey, Dr. Rita Steblin, Reinhard Wieser, Georg Zauner (Verlag Schneider)

 

I. Beginn der Generalversammlung um 15.45 Uhr, da um 15.30 Uhr aufgrund der Anwesenheit von weniger als der Hälfte der Mitglieder die Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist. Die Tagesordnung wird einstimmig genehmigt.

 

II. Das Protokoll der letzten Generalversammlung wird ohne Gegenstimme genehmigt.

 

III. Der Kommentarband zu Band 1 der Neuausgabe der „Dokumente“ ist erschienen. Sabine Montgomery hat die Übersetzung von David Montgomerys Buch „Franz Schubert’s Music in Performance“ abgeliefert; das Projekt ist damit abgeschlossen. Trotz zahlreicher Versuche ist es nicht gelungen, den Vorstand zu komplettieren und Mitglieder für die Übernahme von Vereinsarbeit zu gewinnen. Die angestrebte Zusammenarbeit mit Prof. Gernot Gruber hat sich nicht ergeben; betreffend Schubert-Forschung hat er sich für ein gemeinsames Projekt mit der Wiener Stadt- und Landesbibliothek entschieden (Digitalisierung der Schubert-Autographe). Eine Zusammenlegung der geplanten „Brille“-Nachfolgerin mit den „Perspektiven“ ist wegen bestehender Abkommen mit den jeweiligen Verlagen gescheitert; eine alleinige Weiterführung war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Das Büro in der Kettenbrückengasse wurde aufgrund der finanziellen Notlage (siehe unten) nach Verkauf des Inventars am 4. Oktober 2004 aufgelöst.

 

IV. Der Vorstand legt die Abrechnungen für die Jahre 2003, 2004 und für das Rumpfjahr 2005 vor. Alle Subventionen, die bei Beginn des Berichtszeitraums noch offen waren, wurden ordnungsgemäß abgerechnet. Dem Verein ging eine Forderung des Verlags Schneider über Druckkostenbeiträge für „Brille“ 23 bis 30 in der Höhe von EUR 21.228,42 ein, von denen nur EUR 1.500,– (für „Brille“ 30) beglichen werden konnten. Eine Bedeckung des Restbetrags durch Subventionen war nicht möglich, da solche nur für Projekte vergeben werden und nicht zur Sanierung von Altlasten. Der Versuch, den Verlag Schneider mit der Überlassung des im Büro Kettenbrückengasse gelagerten Nachlasses Herschkowitz abzufinden, scheiterte gleichfalls, da sich herausgestellt hat, dass dieser nicht Vereinseigentum ist. Aufgrund der finanziellen Lage, aber auch in Anbetracht der statutenwidrigen zahlenmäßigen Unterbesetzung des Vorstands, ist eine Weiterführung des Vereins nicht möglich. Das Konto bei der BA-CA wurde im Oktober 2004 geschlossen, jenes bei der PSK wurde am Tag der Generalversammlung aufgelöst. Das deutsche IFSI-Konto wurde von Dr. Bodendorff Ende 2003, dem Vorstandsbeschluss entsprechend, gleichfalls aufgelöst.

 

V. Herr Rubey bestätigt die Richtigkeit der Abrechnungen für die Jahre 2003, 2004 und für das Rumpfjahr 2005. Seinem Antrag auf Entlastung des Vorstands wird bei Enthaltung des Vorstands ohne Gegenstimme stattgegeben.

 

VI. Allfälliges entfällt mangels Themen.

 

Wien, 13. April 2005

 

Dr. Michael Lorenz    Dr. Thomas Aigner



Internationales Franz Schubert Institut

Protokoll der außerordentlichen Generalversammlung vom 13. April 2005

 

Anwesend: Aigner, Benedikt, Böhm-Schubert, Lorenz, Pils (Wiener Stadt- und Landesarchiv), Rubey, Steblin, Waidelich, Wieser, Zauner (Verlag Schneider)

 

I. Beginn der Generalversammlung um 16.45 Uhr, da um 16.30 Uhr aufgrund der Anwesenheit von weniger als der Hälfte der Mitglieder die Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist. Die Tagesordnung wird einstimmig genehmigt.

 

II. Die Auflösung des Vereins wird bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme beschlossen. Vereinsvermögen liegt nicht vor; zur Abdeckung der Passiva beim Verlag Schneider werden diesem die Druckschriften aus dem IFSI-Bestand und die Vereinskorrespondenz (falls von Wert) überlassen. Material, dem zwar ideeller, aber kein materieller Wert anhaftet (z. B. Kopien von Dokumenten, Aufsätzen u. dgl.), geht ins Eigentum der Wiener Stadt- und Landesbibliothek über. Der Bestand befindet sich nach Zwischenlagerung im Wiener Stadt- und Landesarchiv nunmehr in der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Als Liquidatoren werden Dr. Aigner und Hr. Rubey bestellt.

 

Wien, 13. April 2005

 

Dr. Michael Lorenz    Dr. Thomas Aigner




Schubert 1828