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HANDGELENKS-ATHROSKOPIE
 

Sie erfolgt immer in Allgemeinnarkose am aufgehängten Arm bzw. am Handextensionstisch.

Dies geschieht um den engen Gelenksspalt des Handgelenks auseinander zu ziehen und es für die Optik und Werkzeuge zugänglich zu machen. Vor Beginn der Arthroskopie wird das Gelenk im Rahmen einer sogenannten Arthrographie mit Röntgenkontrastmittel aufgefüllt und unter Sicht des Bildwandlers (Röntgendurchleuchtung ) beurteilt. Die Zugänge liegen steckseitig über dem Handgelenk. Die Optik und die Werkzeuge sind ähnlich wie die der Arthroskopie großer Gelenke aber kleiner und zarter.

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Die Hauptindikation ist die Bandzerreissung zwischen Handwurzelknochen (meist zwischen Kahn- und Mondbein – die sogenannte Scapholunäre (SL) Dissociation) im Rahmen einer komplexen Handgelenksverletzung. Eine weitere Indikation ist die arthroskopische Kontrolle nach gedeckter Reposition beim ins Handgelenk reichendem Speichenbruch .Bei nicht frischen Verletzungen sind die Indikationen Schmerzen bei Arthrose des Handgelenks und die sogennante Diskusläsion. Der Discus ist ein meniskusartiger 3-eckiger Faserknorpel der die Gelenksfläche zwischen Speiche und Elle und den Handwurzelknochen vergrößert.

 

Discus ulnaris

 

Wie der Meniskus ist er degenerativen Veränderungen unterworfen und kann reissen.

Mit dem Shaver (kleine Fräse) lassen sich Verwachsungen im Gelenk, Verletzungen am Bändern und Diskus und Knorpel glätten.

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