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Dina
Edelstein-Langer
Dina Edelstein ist
mein Mädchenname. Ich
bin Mutter von Zwillingstöchtern, Großmutter zweier Enkelsöhne,
einer Enkeltochter
und eines „Enkelhundes“ und lebe in einer dritten und beglückenden
Partnerschaft.
1947
- 1966
Mit dem Duft
von "gerösteten" Wacholderbeeren und "geschmolzenem"
Weihrauch wurde ich 1947 (im Familienhaus meiner mütterlichen
Großmutter) in
Linz geboren.
- Verbote waren dazu da, um sie
zu hinterfragen, auf die Richtigkeit zu
überprüfen oder gleich zu übertreten. - So lernte ich sehr früh, was es
heißt: " Wer
nicht hören will, muss fühlen." Durch
körperliche Schmerzen und seelische Verletzungen wurde ich im Lauf der
Jahre vorsichtiger und weniger lebhaft.
- Erziehungspersonen waren dazu da, meine zahllosen "Warum-Fragen" zu
beantworten.
- Von Lehrpersonen verlangte ich, dass sie meinen Wissensdurst stillten
und mir die Richtigkeit des
Lehrstoffes und/oder einer Lehrmeinung bestätigen oder zumindest
erklären
konnten.
- Schlechte "Betragensnoten" waren das Ergebnis. Ich wurde
"sittsam" und lernte meine Eigenwilligkeit zu unterdrücken.
1966 - 1990
Die traditionelle Großmutter, die strengen Eltern und nicht zuletzt die
Klosterschulen (vom frühen Kindergarten bis zur Matura) machten aus mir
einen
pflichtbewussten Menschen, der sich den vorgegebenen Regeln der
westlich
orientierten Gesellschaft anpassen konnte.
Es folgte die Zeit der gut funktionierenden (nur mehr innerlich
rebellierenden)
Frau, die fähig war gleichzeitig die Rollen der ganztägig berufstätigen
Zwillingsmutter, Hausfrau und Ehefrau zu erfüllen.
1990 - 1999
Nach sechs Jahren miterlebter Krankheit meines Ehemannes waren die
Mauern um meine Seele stark beschädigt und sein Tod zerstörte die
Festung vollends. Dadurch wurden die verschüttete
Sensitivität, Intuition und hohe Wahrnehmungsfähigkeit frei
gelegt.
In der Zeit danach erlebte ich Himmel,
Fegefeuer und Hölle als Seelenzustände im Diesseits. Ich verabschiedete
mich von der kleinen angepassten Dina und ihrem
bisherigen, angepassten Leben (einschließlich Job) und warf
alle, je aufgestellten Prinzipien über den Haufen.
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Ich erkannte den Platz meines Wochenendhäuschens als Kraftplatz und wurde offen für
den Großen Geist und Mutter Erde, mit deren Hilfe ich wieder lernte
mich in mir geborgen zu fühlen. |
Ich
betrat die Schule der Schöpfung.
Die alten Bäume
lehrten mich das Leben anders zu sehen, das Wasser zeigte mir, wie ich
Gefühle
wieder zulassen
konnte und die Mondin
erklärte mir, wie ich Situationen aus der
Distanz betrachten konnte, aber auch, was Hingabe ohne Selbstaufgabe
ist. Eine Reise in die
Sonne führte mich zu meiner inneren Kraft und ich lernte Windfrau,
Blauhimmelmann,
Regen- und Wolkenmutter, aber auch die Nebelfrau kennen und schätzen.
Eine kleine Blume
sagte mir, dass ich nie allein bin und bei einer "Spiegelsitzung"
lernte ich die Vielfalt meiner
Weiblichkeit kennen, wurde aber auch erstmals mit meiner Sturheit
konfrontiert.
Ich begann meine Gedanken und die Lehren in Kurzform in meinem Büchlein
"Ohne
Anfang und Ohne Ende" niederzuschreiben.
Dann folgte der Unterricht durch die Mineralien, die mich
schließlich in ihre Familie aufnahmen.
Meine Schäferhündin lehrte mich mit meiner hohen Sensitivität
umzugehen, meine Intuition zu "kultivieren"
und zeigte mir meine
Stimmungsschwankungen schon im Vorfeld zu erkennen.
In
dieser Zeit fielen mir auch einige Sprüche in die Hände, deren Aussagen
für mich so
stimmig waren, dass ich sie sofort annehmen konnte.
Halt an, wo läufst du hin? -
Der Himmel ist in dir!
Suchst du ihn anderswo? - Du fehlst ihn für und für!
Nichts wird dir offenbart - so du nicht offen bist!
Das Äußere dient nur, dein Inneres zu entfalten!
Dein Inneres dann, das Äußere zu gestalten!
Dann siehst du ausgemalt - aus deinem Farbenschatze,
dein Jenseits leibhaft als
Verklärung oder Fratze!
Du wirst nicht dadurch
erleuchtet, dass du dir Lichtgestalten vorstellst, sondern durch
Bewusstmachen der Dunkelheit!
Esoterik
wurde für mich das Wissen um das Wirken in und durch die Materie und
Animismus
("alles ist beseelt") meine wieder gefundene Weltanschauung.
Ich lernte mit mir,
meiner Sensitivität und Intuition
umgehen,
wurde überzeugte,
praktizierende Esoterikerin und Animistin und war nach neun
Monaten neu geboren und bereit
für eine neue Liebe.
Neben der alltäglichen Berufstätigkeit war Platz für Astrologie, "bunte
Steine",
Aromakunde und Bach-Blüten.
Ein
halbes Jahrhundert nach meiner Geburt war ich dem Korsett der
Unselbständigkeit
endgültig entwachsen und eröffnete als MONDINA einen kleinen Laden für
Mineralien, ätherische Öle und andere kleine Nettigkeiten und gab mein
Wissen
in Vorträgen und Seminaren weiter.
Einige
Monate später wurde ich zu einem "Wildnisurlaub" nach Kanada
eingeladen und mein Lebensweg nahm eine neue
Richtung.
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Die
Suche
Es zu wissen, zu kennen,
es schon immer gewusst zu haben.
Wie im Traum, in Trance, im Nebel -
ich finde es nicht und kann's nicht benennen.
Die Erwartung, dass sich der Nebel plötzlich hebt,
der Schleier zerreißt - und dann weiß ich:
Es war schon immer!
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Der geplante Urlaub nach British Columbia
war zu einer Reise in meine
"uralte Heimat" und zu meinen spirituellen Wurzeln geworden. Durch die
Erfahrungen und Erlebnisse bei den Ureinwohnern und
den Aufenthalt in
der teils unberührten Wildnis lernte ich (die immer schon vorhandene)
innige Verbundenheit zu den Ureinwohnern Nordamerikas und zu den Inuit
besser verstehen. Ich bekam
auch einen völlig neuen Zugang zu Mutter Erde und zu unserer westlichen
Kultur.
Wieder zu Hause begann ich mein bisheriges Leben
neu zu hinterfragen
und besuchte ein schamanisches Einführungsseminar der FSS.
Damit veränderte sich mein
Leben wieder grundlegend.
Stur, wie ich nun mal bin, hatte die Geistwelt einige Mühe mit mir -
und auch
viel Geduld - bis ich bereit war, den Weg der "Mondfrau, die mit der
Mondin
spricht" auch in diesem Leben zu gehen und wieder schamanisch - auf
eine andere
Art als in früheren Leben - zu arbeiten.
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