Die Mondfrau

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© Dina Edelstein-Langer
Stand: 13. Jänner 2011

Dina Edelstein-Langer


Dina Edelstein ist mein Mädchenname. Ich bin Mutter von Zwillingstöchtern, Großmutter zweier Enkelsöhne, einer Enkeltochter und eines „Enkelhundes“ und lebe in einer dritten und beglückenden Partnerschaft. 


1947 - 1966 
Mit dem Duft von "gerösteten" Wacholderbeeren und "geschmolzenem" Weihrauch wurde ich 1947 (im Familienhaus meiner mütterlichen Großmutter) in Linz geboren.

- Verbote waren dazu da, um sie zu hinterfragen, auf die Richtigkeit zu überprüfen oder gleich zu übertreten. - So lernte ich sehr früh, was es heißt: " Wer nicht hören will, muss fühlen." Durch körperliche Schmerzen und seelische Verletzungen wurde ich im Lauf der Jahre vorsichtiger und weniger lebhaft. 
- Erziehungspersonen waren dazu da, meine zahllosen "Warum-Fragen" zu beantworten.
- Von Lehrpersonen verlangte ich, dass sie meinen Wissensdurst stillten und mir die Richtigkeit des Lehrstoffes und/oder einer Lehrmeinung bestätigen oder zumindest erklären konnten. - Schlechte "Betragensnoten" waren das Ergebnis. Ich wurde "sittsam" und lernte meine Eigenwilligkeit zu unterdrücken.


1966 - 1990
Die traditionelle Großmutter, die strengen Eltern und nicht zuletzt die Klosterschulen (vom frühen Kindergarten bis zur Matura) machten aus mir einen pflichtbewussten Menschen, der sich den vorgegebenen Regeln der westlich orientierten Gesellschaft anpassen konnte. 
Es folgte die Zeit der gut funktionierenden (nur mehr innerlich rebellierenden) Frau, die fähig war gleichzeitig die Rollen der ganztägig berufstätigen Zwillingsmutter, Hausfrau und Ehefrau zu erfüllen.


1990 - 1999
Nach sechs Jahren miterlebter Krankheit meines Ehemannes waren die Mauern um meine Seele stark beschädigt und sein Tod zerstörte die Festung vollends. Dadurch wurden die verschüttete Sensitivität, Intuition und hohe Wahrnehmungsfähigkeit frei gelegt. 

In der Zeit danach erlebte ich Himmel,
Fegefeuer und Hölle als Seelenzustände im Diesseits. Ich verabschiedete mich von der kleinen angepassten Dina und ihrem bisherigen, angepassten  Leben (einschließlich Job) und warf alle, je aufgestellten Prinzipien über den Haufen.  

Ich erkannte den Platz meines  Wochenendhäuschens als Kraftplatz und wurde offen für den Großen Geist und Mutter Erde, mit deren Hilfe ich wieder lernte mich in mir geborgen zu fühlen.

Ich betrat die Schule der Schöpfung.  
Die alten
Bäume lehrten mich das Leben anders zu sehen, das Wasser zeigte mir, wie ich Gefühle wieder zulassen konnte und die Mondin  erklärte mir, wie ich Situationen aus der Distanz betrachten konnte, aber auch, was Hingabe ohne Selbstaufgabe ist. Eine Reise in die Sonne führte mich zu meiner inneren Kraft und ich lernte Windfrau, Blauhimmelmann, Regen- und Wolkenmutter, aber auch die Nebelfrau kennen und schätzen. Eine kleine Blume sagte mir, dass ich nie allein bin und bei einer "Spiegelsitzung" lernte ich die Vielfalt meiner Weiblichkeit kennen, wurde aber auch erstmals mit meiner Sturheit konfrontiert. 
Ich begann meine Gedanken und die Lehren in Kurzform in meinem Büchlein "Ohne Anfang und Ohne Ende" niederzuschreiben. 

Dann folgte der Unterricht durch die
Mineralien, die mich schließlich in ihre Familie aufnahmen.
Meine Schäferhündin lehrte mich mit meiner hohen Sensitivität umzugehen, meine Intuition zu "kultivieren" und zeigte mir meine Stimmungsschwankungen schon im Vorfeld zu erkennen. 


In dieser Zeit fielen mir auch einige Sprüche in die Hände, deren Aussagen für mich so stimmig waren, dass ich sie sofort annehmen konnte.

Halt an, wo läufst du hin? - Der Himmel ist in dir!
Suchst du ihn anderswo? - Du fehlst ihn für und für!
Nichts wird dir offenbart - so du nicht offen bist!
Das Äußere dient nur, dein Inneres zu entfalten!
Dein Inneres dann, das Äußere zu gestalten!
Dann siehst du ausgemalt - aus  deinem  Farbenschatze, 
dein  Jenseits leibhaft als Verklärung oder Fratze!

Du wirst nicht dadurch erleuchtet, dass du dir Lichtgestalten vorstellst, sondern durch Bewusstmachen der Dunkelheit!

Esoterik wurde für mich das Wissen um das Wirken in und durch die Materie und Animismus ("alles ist beseelt") meine wieder gefundene Weltanschauung.
Ich lernte
mit mir, meiner Sensitivität und Intuition umgehen, wurde überzeugte, praktizierende  Esoterikerin und Animistin und war nach neun Monaten neu geboren und bereit für eine neue Liebe.
Neben der alltäglichen Berufstätigkeit war Platz für Astrologie, "bunte Steine", Aromakunde und Bach-Blüten.

Ein halbes Jahrhundert nach meiner Geburt war ich dem Korsett der Unselbständigkeit endgültig entwachsen und eröffnete als MONDINA einen kleinen Laden für Mineralien, ätherische Öle und andere kleine Nettigkeiten und gab mein Wissen in Vorträgen  und Seminaren weiter.

Einige Monate später wurde ich zu einem "Wildnisurlaub" nach Kanada eingeladen und mein Lebensweg nahm eine neue Richtung.  
Die Suche
Es zu wissen, zu kennen, 
es schon immer gewusst zu haben.

Wie im Traum, in Trance, im Nebel - 
ich finde es nicht und kann's nicht benennen.

Die Erwartung, dass sich der Nebel plötzlich hebt,
der Schleier zerreißt - und dann weiß ich:

Es war schon immer!

Der geplante Urlaub nach British Columbia war zu einer Reise in meine "uralte Heimat" und zu meinen spirituellen Wurzeln geworden. Durch die Erfahrungen und Erlebnisse bei den Ureinwohnern und den Aufenthalt in der teils unberührten Wildnis lernte ich (die immer schon vorhandene) innige Verbundenheit zu den Ureinwohnern Nordamerikas und zu den Inuit besser verstehen. Ich bekam auch einen völlig neuen Zugang zu Mutter Erde und zu unserer westlichen Kultur

Wieder zu Hause begann ich mein bisheriges Leben neu zu hinterfragen
 und besuchte ein schamanisches Einführungsseminar der FSS.

Damit veränderte sich mein Leben wieder grundlegend. 
Stur, wie ich nun mal bin, hatte die Geistwelt einige Mühe mit mir - und auch viel Geduld - bis ich bereit war, den Weg der "Mondfrau, die mit der Mondin spricht" auch in diesem Leben zu gehen und wieder schamanisch - auf eine andere Art als in früheren Leben - zu arbeiten.

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