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Indianisches
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Ureinwohner Nordamerikas nennen sich selbst „Natives“ und mögen mir
den Begriff „Indianisches“ verzeihen.
Für mich beinhaltet
„Indianisches“ die Sichtweise und Elemente der Kultur der Natives in
Nordamerika (American First Nations).
Wenn
Menschen der westlich orientierten Gesellschaft "Indianisches"
nutzen (nicht missbrauchen) und mit
der Sicht- und Denkweise der Natives ihr eigenes Weltbild erweitern,
so ist das aus meiner Sicht kein Diebstahl an der
Kultur der Ureinwohner Nordamerikas. (Kriegserklärung gegen die Ausbeutung der Spiritualität)
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Das
heilige Feuer
Die
Flamme und somit das Feuer sind immer beseelt und etwas Lebendiges, aus
diesem Grund soll auch heute noch achtsam damit umgegangen werden.
Zu
bestimmten Gelegenheiten bewusst entzündet, wird ein Feuer immer zum
Heiligen Feuer, heilig im Sinne von heilend und ganz machend.
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| Ein
Heiliges Feuer kann aus verschiedenen Gründen angezündet werden. Zum
Beispiel um Licht in Gespräche zu bringen, Gegenstände der reinigenden
und transformierenden Kraft der Flammen zu übergeben, aber auch, um die
Steine für eine Schwitzhütte zum Glühen zu bringen.
Auch eine Kerze wird zu einem Hl. Feuer,
wenn sie bewusst angezündet wird. Mit dieser Flamme können wir auch in
Kontakt mit den Ahnen treten.
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Die
Schwitzhütte
Die
„Schwitzhütte“ - auch "sweatlodge" genannt - ist ein rituelles Schwitzbad, das der spirituellen
Reinigung von Körper, Geist und Seele dient.
Derartige
Reinigungszeremonien gab es in fast allen untergegangenen Kulturen und sind auch heute
noch bei den Naturvölkern üblich.
Zum Beispiel ist die bei uns bekannte "Finnische Sauna" das
Relikt aus einer alten Tradition im Norden Europas.
Die
„Inipi-Zeremonie“ hingegen ist das traditionelle spirituelle Schwitzbad
(Heil-Schwitzhütte) der
Ureinwohner der amerikanischen Prärie (Dakota, Lakota etc.). Diese Zeremonie ist den Natives eine Heilige
Zeremonie und es ist eine große Ehre, wenn Weiße zu einer
"Inipi-Zeremonie" eingeladen werden.
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In
einigen Reservaten werden „Schwitzhütten“ für Menschen veranstaltet, die den nötigen
Respekt zeigen.
Ich habe meine erste „Schwitzhütte“
(keine traditionelle Inipi-Zeremonie) während meines Aufenthaltes in
Britisch Kolumbien (Kanada) erleben dürfen.
Diese Art der spirituellen Reinigung begeisterte mich.
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Heute
zelebriere ich die
„Schwitzhütte“ (spirituelle Reinigung) in Übereinstimmung mit meinen spirituellen
Helfern und Heilern im Freien. Es
ist mir auch möglich die spirituelle Reinigung (zu besonderen Anlässen)
in meiner "Schwitzhütten-Sauna" zu zelebrieren.
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Namensgebungsfest
In
der alten Zeit galten die Kinder bis zum Fest der Namensgebung
(frühestens mit drei Jahren) als „Sternenkinder“. Diese standen unter
der absoluten Obhut des Großen Geistes, der Herrin des Himmels und der
Sterne und von Mutter Erde.
Mit
der Zeremonie der Namensgebung wurde das namenlose Sternenkind bewusst als
neuer Erdenbürger in den Stamm oder Clan aufgenommen und so zusätzlich
der Fürsorge und dem Schutz der Gemeinschaft übergeben.
Soweit
mir bekannt ist, wird das traditionelle, große Namensgebungsfest heute
oftmals erst mit 10 Jahren oder noch später gefeiert, um dem Kind die
Möglichkeit zu geben, die Zeremonie bewusst mitzugestalten.
Mit
der nötigen Aufgeschlossenheit und dem aufrichtigen Respekt vor der
anderen Kultur ist es durchaus möglich, eine christliche Kindersegnung
mit Elementen des indianischen Namensgebungsfestes (z.B. Kreis bilden, räuchern,
trommeln) zu verbinden.
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Die
Eltern laden zu diesem Fest die Familie und Freunde ein; diese
repräsentieren den "Clan" oder "Stamm" und bilden
einen Kreis. Im Mittelpunkt steht "die kleine Familie": Vater,
Mutter, Kind(er).
Die Bitten um Schutz und Hilfe für die kleine Familie werden mit Räucherwerk
unterstützt.
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| Die
Lebenspunkte werden aktiviert und eine Verbindung
zwischen Himmel und Erde sowie den vier Himmelsrichtungen hergestellt.
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Mit
der Trommel wird die Verbindung zwischen Anwesenden und der kleinen Familie
hergestellt.
Die Trommler umkreisen Mutter und Kind(er) und stärken so deren Verbundenheit.
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