Abschied von meinem geliebten HP-41

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scmp
SCMP
my HP41
Vor vielen Jahren (1979) kaufte ich mir den damals als 'Rolls Roice unter den Taschen - Computern' bekannten HP-41 von Hewlett Packard.
'Computern' war damals noch ein nettes und nicht so durchschnittliches Hobby. Nachdem ich mir bereits 1977 ein kleines Microprocessor- System mit dem SCMP(einer der ersten Processoren, die hier verfügbar waren / von National) aufgebaut hatte und bald an dessen Grenzen gestoßen war, stellte der HP-41 einen Quantensprung für mich dar. Im Laufe der Jahre hat er mir sehr gute Dienste geleistet, und ich schrieb auch viele nützliche Programme auf ihm. Ich meine, er ist nach wie vor einer der besten Calculatoren die es je gab. Ich bin auch im Besitz des Kartenlesers und des Printers. Leider jedoch zersetzten sich im Laufe der Jahre die Gummiteile des Kartenlesers und auch die Magnetkarten sind schon sehr rar. Ich konnte daher schon geraume Zeit nichts mehr auf Magnetkarten speichern. Es ein großes Problem, wenn man ein wichtiges Programm nirgends abspeichern kann. Da auch der Speicher sehr klein ist, wird der Platz bald zu knapp.
Darum habe ich mich nun entschlossen, wieder einmal zu modernisieren.
Ich hatte die Wahl zwischen Hewlett Packard und Texas Instruments. Natürlich tendierte ich erstmal instinktiv zu einem HP-38 oder HP-48.
Leider schienen die Händler, die ich aufsuchte, nicht sehr an 'Taschenrechnern' interessiert. Auch waren kaum Informationen zu den HP-Rechnern verfügbar. Die einzige, aber zuverlässige Quelle, stellte das Internet dar. So fand ich auch heraus, daß für den TI-85 (Texas Instruments) auch ein Assembler zur Verfügung steht, ein PC-Up/Download-Programm verfügbar ist und er den Z-80 Processor von Zilog als CPU hat. Auch der Preis schien mir sehr günstig.
Gekauft.

my TI85Nun bin ich ein TI-85 Besitzer und habe festgestell daß das einzige Negative an diesem Rechner das Handbuch darstellt.
Ich möchte den TI-85 u.a. für mein Hobby (Astronomy) einsetzen (Berechnen von Positionen,... ) aber auch div. Elektronik-Probleme damit lösen. Vielleicht ergeben sich im Laufe der Zeit noch andere Einsatzgebiete.

Da ich nicht vorhabe, meinen HP-41 dem Verschrottungs-Schicksal zu überlassen, werde ich ihn natürlich auch weiterhin hätscheln (jedoch überwiegend in der Schublade). Wie ich im HP-Museum (Internet) sah, wird er ohnehin schon als Antiquität angesehen. Es gibt ein wunderbares Windows-Programm von Stefan Seiwerth, das den HP41 am PC simuliert. (Version 13)
Übrigens: Ich besitze auch noch einen 100% intakten HP-85 (wissenschaftlicher Tischcomputer v.1980) und einen SR-50 (Taschenrechner ähnlich wie TI-30 jedoch von 1974).
Auch ein HP-150II ASCII-Terminal (seriell,GPIB) von HP nenne ich mein Eigen, samt Diskettenstation (HPIB/GPIB). Beides 100% funktionstüchtig..(Falls es jemand will-email me)
Ich habe auch noch meinen alten PC-I von Commodore in irgendeinem Kastel.
NEIN- Ich bin kein Antiquitätenhändler oder Museums-Direktor !
Neuere Sachen werden von mir gnadenlos weggeworfen, wenn sie ausgedient haben !
Daß ich hauptsächlich am PC arbeite, brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen.
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