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Neues Projekt im Machland

 

Da es im Machland wegen des Hochwassers 2002  zu  Absiedlungen kommt, haben wir uns (Naturschutzbund Machland Nord) Gedanken gemacht, wie man den ohnehin schon starken Artenschwund, der aber durch den Abriss der Gebäude  eine viel größere Dimension erreichen würde, stoppen könnte. Es sollte ein Projekt entstehen, welche Tiere  schützt, die am meisten durch das Schleifen eines ganzen Ortes gefährdet sind. Nach langen überlegen haben wir uns auf Fledermäuse und Eulen geeinigt. Priorität hatte auf jedenfalls die Erhaltung der Streuobstwiesen. Dadurch, dass auch alle Nebengebäude abgerissen werden müssen, ist jeder einzelner Baum, der stehen bleiben darf, ein Gewinn für die Natur. Darüber hinaus wird der Erlebnis- und Erholungswert einer Landschaft durch Streuobstwiesen ganz erheblich gesteigert  und bittet uns die Möglichkeit, Ersatzquartiere und Nistkästen für gefährdete Arten, anzubieten. Außerdem gibt es eine unendliche Artenvielfalt an Tieren in Streuobstwiesen. Wer weiß schon, dass sich auf 1 m² Wiese pro Jahr bis zu 25.000 Tiere aufhalten?  Mittlerweile ist es uns auch gelungen, die Naturschutzabteilung vom  Land Oberösterreich zu überzeugen, wie wichtig dieses Eulen und Fledermausprojekt ist. Sie hat sich dazu bereit erklärt gewisse Fördermittel zu Verfügung zu stellen. Damit ist es uns gelungen 350 Altbäume im gesamten Machland zu sichern, das heißt diese müssen noch 10 Jahre  erhalten bleiben. In den meisten Fällen bekamen wir die Erlaubnis Nistkästen zu montieren und diese auch zu betreuen. Eine dadurch entstehende Vernetzung vorhandener ökologisch wertvoller Landschaftsteile dient der Optimierung der biologischen Vielfalt und der Sicherstellung von Artenaustausch und –wanderungen.

                                                                                                            

 

 

 

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