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Fragmente einer Grammatik des Französischen


Meine ersten Gehversuche mit dem Französischen unternahm ich mehr gezwungen denn aus Neigung: etliche wichtige Aufsätze zum Thema meiner Dissertation (sie ruhe in Frieden) waren von französischen Wissenschaftlern verfaßt. Also begann ich mit Langenscheidts "Dreißig Stunden Französisch".

Auch heute, da ich die Kenntnis des Französischen nicht unmittelbar benötige und ich einmal freiwillig einen 20-wöchigen Kurs belegt habe, ist meine Beziehung zur Sprache der Franzosen zwiespältig. Vielleicht weil mich der schamlos zur Schau gestellte Sprachchauvinismus der Vertreter der Frankophonie abstößt. Dazu kommt die Weigerung Frankreichs noch Mitte der 90er Jahre, auf Atomtests auf dem Mururoa-Atoll zu verzichten (vor allem das werde ich der "Grande Nation" nicht vergessen).

Allen anderslautenden Behauptungen zum Trotz ist Französisch weder eine besonders wohlklingende Sprache noch eine besonders logische. Die Kassette meines Französischkurses beginnt mit [ynite œ̃, djalɔg œ̃], das [œ̃] Assoziationen an das Geräusch, kurz bevor man sich übergibt, weckend. Die vielen Nasalierungen klingen in deutschen Ohren nach Hochnäsigkeit (oder hartnäckigem Schnupfen).

Nichtsdestoweniger hat das Französische eine bedeutende Vergangenheit und ist ein wichtiger Vertreter der romanischen Sprachen.

Das folgende ist aus meinen Versuchen, die Erscheinungen der französischen Grammatik in eine für mich verständliche Ordnung zu bringen, hervorgegangen. Nirgendwo ist Vollständigkeit erreicht oder auch nur versucht worden.

Meine Quellen:


Autor: Michael Neuhold (E-Mail-Kontakt)
Letzte Aktualisierung: 26. März 2017