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Kleine Grammatik des Italienischen


Meine erste Beschäftigung mit dem Italienischen rührt von einem Badeurlaub an der oberen Adria - wo man kein Wort Italienisch braucht, weil praktisch jeder Deutsch kann.

Ein passionierter Lateiner geht an das Italienische mit etwas anderen Augen heran als jemand, dem das Lateinische nichts bedeutet. Er fragt sich dauernd, wie diese oder jene grammatikalische Erscheinung mit dem Lateinischen zusammenhängt. Zumindest bei mir war das so.

Aus meinen Annotationes zur italienischen Grammatik sind diese Seiten entstanden, die ursprünglich unter dem Titel "Fragmente einer Grammatik des Italienischen" standen. Inzwischen ist das Material so angewachsen, daß man schon von einer kleinen Grammatik sprechen kann. Was noch fehlt, sind an etlichen Stellen griffige Beispielsätze und eine zusammenfassende Darstellung der Syntax.

Da mein Wissen aus zweiter Hand stammt, sollte man nichts für bare Münze nehmen, ohne es mit einer guten Grammatik verglichen zu haben.

Meine Quellen:

Woran alle genannten Grammatiken mehr oder weniger kranken (vielleicht mit Ausnahme der "anonymen" Italienisch Grammatik), ist die Beschränkung auf das gesprochene Italienisch. Selbst Erscheinungen wie die Pronomina egli, ella, esso usw., denen man in der Literatur doch recht häufig begegnet, findet man nicht einmal erwähnt.

In ital. Texten ist der Akzent nur bei endbetonten und bei einigen einsilbigen Wörtern obligatorisch. Dabei bezeichnet der Akut geschlossenen, der Gravis offenen Vokal. Ich setze zusätzlich bei Wörtern mit mehr als zwei Silben meist einen Akzent, wenn sie nicht auf der vorletzten Silbe betont sind. Dabei orientiere ich mich an oben genanntem Langenscheidts Universal-Wörterbuch.

Meine Beispiele habe ich nur zu einem kleinen Teil selbst erfunden. Die meisten stammen aus den obengenannten Grammatiken, aus einigen Geschichten Guareschis und aus der Bibel (Riveduta, CEI und TILC).


Autor: Michael Neuhold (E-Mail-Kontakt)
Letzte Aktualisierung: 15. Aug. 2017