Salzburger Festungs-Prangerstutzen-Schützen (ZVR-Zahl 449 891 931) Clemens-Krauss-Straße 21, 5020 Salzburg, Tel: 0662/62 09 05 Herzlich willkommen bei den Festungsschützen! Das festliche Schießen von der Festung Hohensalzburg lässt sich bis in die Barockzeit zurückverfolgen. Um diese Tradition wieder neu zu beleben, wurde auf Anregung von Karl Zinnburg und Wolf-Dietrich Iser im Jahre 1979 der Verein der Salzburger Festungsschützen mit 22 Mitgliedern gegründet. Seitdem üben die Festungsschützen dieses brauchtumsgebundene Schießen mit Prangerstutzen an wichtigen Festtagen und bei privaten Anlässen aus. Als Hauptschießplatz dient die Kuenburgbastei der Festung Hohensalzburg. Der Verein hat das Bestreben, möglichst alle Ausgaben selbst zu bestreiten. So werden die Trachten, die Prangerstutzen und das Schwarzpulver von den Schützen selbst gekauft. Auch unsere Fahne, die wir am 11. September 1999 geweiht haben, wurde fast ganz aus eigenen Mitteln beschafft. Im Jahr 1991 haben die Salzburger Festungsschützen eine Partnerschaft mit den "Trombini" aus dem kleinen Ort San Bortolo delle Montagne (in den Lessinischen Alpen nördlich von Verona) geschlossen, die ein ähnliches Brauchtum pflegen. Die Festungsschützen gehören dem Bezirksverband der Schützen der Stadt Salzburg an (zusammen acht Vereine), der selbst Teil des Landesverbandes der Salzburger Schützen ist (107 Kompanien mit über 5000 Mitgliedern). Beim Land Salzburg ist dafür das Referat Salzburger Volkskultur zuständig. Tracht: schwarzer Filzhut, weißes Hemd mit Halsbündel, brauner Lodenrock, Kniebundhose aus braunem Leder, graue Wollstutzen, schwarze Halbschuhe Prangerstutzen: Typen Kiss, Reichl (bis zu 17 kg) Schussfolge: Reihenfeuer mit 10 Sekunden, 3 Sekunden, 1 Sekunde Abstand; Schnellfeuer Stand: derzeit 36 Mitglieder, davon 1 Ehrenmitglied, 3 außerordentliche, Hauptmann: Christian Zinnburg