- Gute Architektur ist hauptsächlich intelligente Architektur. Die besten Architekten sind die Ernsthaftesten. Anspruch auf persönliche Selbstverwirklichung oder gar auf pädagogische Vorgabe ist fehl am Platz.

 

- Die Architektur definiert sich hauptsächlich durch ihre Problemlösungen. Dass die meisten Bauten aus dem Wunsch entstehen, damit Geld zu verdienen, stellt für den Architekten eine zusätzliche Anforderung dar.

 

- Unsere Aufgabe als Architekten ist es, die Wünsche unserer Auftraggeber, die niemals räumlich konkret sind, zu bauen.

 

- Mangelndes Selbstbewusstsein unserer Gesellschaft und die daraus folgende Unsicherheit ihrer Präsentation ist die Grundmisere.

 

- Ein falsch verstandenes Demokratiebewusstsein verwandelt das beste Filetstück zu einem gemeinen Hackfleisch.

 

- Bauliche Verdichtung ist allein aus dem Umgang mit unseren Naturressourcen eine notwendige Forderung. Jede Stadt lebt von der Verdichtung. Je dichter, je urbaner, desto mehr Lebensqualität.

 

- Neben der Neudefinition eines zeitgenössischen Städtebaues wird bestenfalls derzeit Stadtreparatur praktiziert. Es gibt zwei Hauptforderungen: Verdichtung und Abgrenzung.


- Bestanden ist die Aufgabe, wenn man mit den vorhandenen und verfügbaren Bedingungen eine selbstverständliche und intellektuelle Lösung mittels klar beschreibbaren Konzepten findet.

 

- In der Produktgestaltung, wie in der Architektur spuken noch immer Begriffe wie Harmonie oder Ästhetik; die bildende Kunst löste sich davon schon vor mehr als hundert Jahren.

 

- Jede Maßgeschneidertheit passt nur für den Moment und wird irgendwann einengend.