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Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem
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Veranstaltung der VGPP "Depressionen erkennen und behandeln" Dr. Adelheid Gassner-Briem mit Ehrengast Erika Pluhar 18.10.2002 |
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100. Vortrag Mini Med Studium Wolfurt 22.6.2011 "Gefangen in der Depressionen - Frauen sprechen, Männer schweigen" DDr. Adelheid Gassner-Briem mit Landesstatthalter Mag. Markus Wallner |
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Aktuelle laufende Veranstaltung
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Oktober 2011 bis Juni 2012
Mittwoch und Donnerstag 14.00 - 17.00h |
Fitness
im Kopf
(Demenzprojekt
Feldkirch)
Gedächtnistrainingsgruppen und Angehörigenbetreuung |
Mag. DDr.
A. Gassner-Briem,
0664 5248937 |
Seniorenheim
Feldkirch Haus Nofels
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Ort:
Haus Nofels, Feldkirch
Datum:
Laufende Gruppen seit
November 2000: Anmeldungen
jederzeit möglich
Anmeldung:
Mag. DDr. Adelheid
Gassner-Briem,
Tel. 0664 5248937
Teilnehmer:
Menschen,
die unter beginnender Vergesslichkeit und Zerstreutheit leiden
Seit November 2000 bestehen in Feldkirch Trainingsgruppen für ältere Menschen, die an Gedächtnisschwäche und Vergesslichkeit leiden. Das Angebot wurde inzwischen wegen großer Nachfrage auf zwei Gruppen erweitert.
Die TeilnehmerInnen treffen sich einmal pro Woche nachmittags, um ihr Gedächtnis, ihre Hirnleistung und ihre Alltagsfertigkeiten zu trainieren. Parallel dazu werden ihre betreuenden Angehörigen in abendlichen Blockveranstaltungen informiert, unterstützt und praktisch geschult.
Das Trainingsprogramm wird von der Stadt Feldkirch und dem Land Vorarlberg finanziert.
Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie einfach an. Je früher mit dem Training begonnen wird, desto eher kann einem Fortschreiten der Erkrankung entgegen gesteuert werden.
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Geleitet wird das „Trainingsangebot Fitness
im Kopf“
von der Fachärztin für Psychiatrie u. Neurologie
Mag. DDr.
Adelheid
Gassner-Briem gemeinsam
mit der
Lebens- und Sozialberatertin
Andrea Meier
im Haus
Nofels. In das Programm eingebunden ist auch der Mobile
Hilfsdienst, Tagesbetreuungsstelle Nofels.
Nähere Informationen Mag. DDr. A. Gassner-Briem, Mo – Fr. von 12.00 h bis 13.00 h und 19.00 bis 20.00h Tel 0664/5248937 |
Fr. Andrea Meier (li) und Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem (re)
Vortrag oder Workshop: Was kränkt, macht krank
Alles, was uns lange „Kopfzerbrechen macht“ oder „im Magen liegt“, gefährdet unsere Gesundheit. Negative Gefühle machen genauso krank wie fehlende oder schwierige zwischenmenschliche Beziehungen, unzureichende Wohnverhältnisse und schlechte Arbeitsbedingungen. Da jeder Mensch eine Einheit aus Körper, Seele und Geist ist und in einem individuellen Umfeld lebt, können sich seelische und auch soziale Konflikte in körperlichen Krankheiten ausdrücken. Seelengifte müssen erkannt und beseitigt werden, damit wir Menschen nicht daran erkranken.
Neuer Vortrag: Frauen und Burnout - Hier klicken!
Vortrag:Ausgebrannt und erschöpft - Burnout
Burnout, „Ausgebrannt-sein“, zeigt sich unter anderem in Erschöpfung, Resignation, innerer Distanzierung, Rückzug und schließlich Leistungsabfall. Burnout entwickelt sich langsam schleichend und verläuft in mehreren Schritten:
1. erste Warnzeichen: Erschöpfung, Müdigkeit
2. reduziertes Engagement
3. emotionale Reaktionen
4. Abnahme von kognitiven Fähigkeiten
5. Abflachen des emotionalen und sozialen Lebens
6. psychosomatische Reaktionen
7. Depression und Verzweiflung
Besonders Menschen, die sich für andere sehr engagieren und aufopfern, sind gefährdet auszubrennen. Es hat nichts zu tun mit normaler Müdigkeit oder dem üblichen Arbeitsstress, sondern ist ein schleichender Prozess, der zuerst die Seele und dann den ganzen Körper und den ganzen Menschen in Mitleidenschaft zieht und krank macht. Daher ist es besonders wichtig, das Burnout-Syndrom frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu setzen.
Im Vortrag geht es um Informationen zu den Themen:
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Woran erkenne ich ein Burnout? |
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Welche Ursachen gibt es im Allgemeinen? |
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Wie verläuft ein Burnout und welche Folgen kann es haben? |
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Worauf kann ich im Allgemeinen achten, um mich zu schützen? |
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Welche Gegenmaßnahmen können allgemein helfen? |
Burnoutworkshops und - seminare
„Burnout- ich kann nicht mehr“
Seminare und Workshops werden auf Wunsch auch für spezielle Ziel- und Berufsgruppen als Fort- und Weiterbildung angeboten: z. B. pflegende Angehörige, Krankenpflegepersonal, SozialarbeiterInnen, ÄrzteInnen, LehrerInnen, usw.
Kennen Sie dieses Gefühl? Sie fühlen sich erschöpft, leer, ungeduldig, reizbar, ausgebrannt - Burnout!
Z. B. der Pflegealltag stellt an die pflegenden Angehörigen hohe, oft jahrelang andauernde Anforderungen. Das eigene Leben verändert sich und wird den Bedürfnissen des Kranken angepasst. Nicht selten werden die Grenzen der eigenen Belastbarkeit überschritten, ohne dass es zunächst bemerkt wird. Pflegende Angehörige sind in der selbstlosen Aufopferung für den Anderen besonders gefährdet auszubrennen! Wer selbst erschöpft, müde, krank ist, kann niemanden mehr pflegen!
Aber auch andere Berufsgruppen erleben zunehmend immer mehr Stress und Druck kombiniert mit wenig persönlicher und gesellschaftlicher Anerkennung Burnout ist ein schleichender Prozess, der den ganzen Menschen betreffen und krank machen kann. Es entwickeln sich häufig Depressionen und/oder psychosomatische Erkrankungen.
Das Seminar richtet sich an alle Menschen, die wissen wollen, ob sie in dieser Richtung gefährdet sind und rechtzeitig, auch vorbeugend, etwas dagegen unternehmen wollen.
Im Workshop geht es auch prophylaktisch darum, das Burnout-Syndrom
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rechtzeitig zu erkennen bzw. um die Frage: bin ich gefährdet? |
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das Wahrnehmen der eigenen Grenzen und Belastbarkeit |
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gemeinsam mögliche Ursachen zu durchleuchten und auch |
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individuelle Bewältigungsstrategien zu erarbeiten bzw. vorbeugende Maßnahmen zu reffen. |
Burnout-Prophylaxe:
Praktisches Übungsseminar zur Stärkung der Gesundheit „Heilsame Kreise“
Das Seminar eignet sich für alle, die etwas für ihre Gesundheit, die Vitalität und ihr eigenes Wohlbefinden tun wollen.
Gesundheit ist seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden, und in diesem Seminar sollen Leib und Seele gestärkt und die Gesundheit durch verschiedene Übungen gefördert werden.
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Es geht um eine gezielte Stärkung, Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte und Schutz vor Infekten durch einfache Bewegungs- und Körperübungen. Meridiandehnungsübungen können ganz bestimmte Organe stärken. |
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Mit verschiedenen meditativen Übungen, zum Teil mit Musik, Bildern und Geschichten wird die Selbstwahrnehmung verbessert. |
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Es können Lösungen gefunden und der Lebensweg positiv beeinflusst werden. |
Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Die Übungen sind in jedem Alter leicht erlernbar und können später im Alltag angewandt werden. Sie sollen entspannen, Gesundheit und Vitalität fördern und den Körper kräftigen.
Vortrag: Wenn Stress krank macht
Stress bedeutet Spannung, Druck. Stress ist allgegenwärtig in unserem Leben und scheint ständig zuzunehmen. Wer keinen Stress hat, gilt in unserer Gesellschaft als verdächtig.
Man unterscheidet zwischen der gesunden Anspannung im Leben, dem Eustress und dem negativen Druck, dem Disstress. Der Alltag vieler Menschen ist geprägt von zunehmendem Tempo, Konkurrenzdruck, Überreizung und dem unablässigen Streben nach Mehr: mehr Erfolg, Geld, Genuss, Glück, Aufmerksamkeit.
"Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter“, heißt es. Doch was uns nicht sofort umbringt, macht uns oft nervös, erschöpft, depressiv und ängstlich. Es raubt uns nicht nur die Seelenruhe, sondern kann auch krank machen: Stress als Ursache für hohen Blutdruck, Herzinfarkt, Magenerkrankungen, Übergewicht und vieles mehr.
Weiters bedeutet Stress erhöhtes Unfallrisiko, weil es häufig zu Schlafstörungen kommt. Wer schlecht und zu wenig schläft, hat am Steuer ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, wie Studien der Landesnervenklinik in Graz beweisen.
Stress bringt keinen finanziellen Gewinn, sondern kostet letztendlich Geld. Schätzungen in der EU haben ergeben, dass ca. 10 % der Kosten für arbeitsbezogene Gesundheitsbeeinträchtigungen stressbezogen sind. Das kostet im Jahr ca. 20 Milliarden Euro. Und die WHO schätzt, dass weltweit mehr Arbeitstage durch psychische als durch körperliche Erkrankungen verloren gehen. Auch in Österreich zeigen Statistiken, dass in erster Linie psychiatrische Erkrankungen für die Krankenstände verantwortlich sind.
Stress und Stressfolgeerkrankungen sind nicht nur ein Thema für ÄrzteInnen und PsychiaterInnen, sondern ein gesellschaftliches Thema.
Es ist entscheidend, die Frühwarnzeichen wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, sexuelle Lustlosigkeit, Verdauungsstörungen, Hauterscheinungen, Naschsucht und Gewichtszunahme zu erkennen und die persönlichen Stressfaktoren zu vermeiden.
Angst ist ein normales Gefühl, das uns vorsichtig macht, hilft Gefahren zu erkennen und uns Kraft und Ausdauer geben kann, Probleme zu lösen. Zu starke Angst aber schränkt uns ein und macht uns unfrei und krank. Angst kann das Leben „zur Hölle“ machen. Etwa 20 % der Menschen leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung, wie z.B. : Panikattacken, sozialer Angst, Phobien usw. Diesen Menschen kann geholfen werden, wenn die Angsterkrankung erkannt und entsprechend behandelt wird. Angst kann bewältigt werden.
Ängste und Depression im Alter
Vortrag oder Seminar: Wir wollen alle lange leben, doch keiner will alt werdenDas
Alter ist ein Lebensabschnitt, der mit
vielen Belastungen, Verlusten, Abschieden und Einschränkungen
zu
tun hat. Auf
Grund der besonderen sozialen, psychischen und körperlichen
Situation im Alter
bestehen zusätzliche Risikofaktoren für
Ängste und
depressive Verstimmungen
bis hin zu einer schweren Depression. Diese werden leider oft nicht
erkannt und
nicht richtig behandelt. Neben der Information soll im Seminar auch
Platz sein für
persönliche Auseinandersetzung und Erfahrungsaustausch zu den
Fragen:
Woran
erkenne ich eine Depression?
Was
gibt es für Ursachen?
Ist
das Alter deprimierend?
Wer
und was kann bei Ängsten und Depressionen im Alter
helfen?
Online-Beitrag
zum Thema
Ängste
und Depressionen im Alter
Vortrag
oder
Seminar: Lebensmitte: Aufbruch oder Depression?
Die
Lebensmitte ist eine Übergangsphase unseres Leben mit
verschiedenen körperlichen,
psychischen und oft auch sozialen Veränderungen. Manches
muss losgelassen
werden, Neuorientierungen sind notwendig. Diese Veränderungen
werden von Frauen
ganz unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Solche
Lebensübergänge können
Krisen auslösen und zu Depressionen führen.
Es
geht in diesem Seminar um
Information
zum Thema Lebensmitte
Austausch
mit anderen Frauen
Atem-
und Meditationsübungen, die
helfen loszulassen
leicht
zu lernenden Ki-Übungen,
die die Abwehr stärken.
Vortrag:
Vom Schlankheitswahn zur Krankheit
Immer mehr
Frauen
und
junge Mädchen unterwerfen sich dem gesellschaftlichen
Modediktat
schlank zu
sein. Oft beginnt es mit den sogenannten „normalen
Diäten“ und mündet in
schwere, viele Jahre anhaltende Essstörungen, wie Anorexie,
Magersucht oder in
eine Bulimie, Fress – Brechsucht .
Essstörungen
sind die Krankheit unserer
Wohlstandsgesellschaft. Betroffen sind vor allem Frauen. Die Zahl der
Betroffenen wächst und daher müssen diese
Erkrankungen
möglichst früh erkannt, verstanden und
behandelt werden.
Seminar: Depression - eine Krankheit unserer Zeit
Es geht in diesem Seminar darum, Depressionen zu erkennen, den depressiven Menschen zu verstehen, um auf Grund dieses Verständnisses mit den Betroffenen besser umgehen zu können.
Neben der Information ist daran gedacht, dass die Seminarteilnehmer/innen sich mit diesem Thema auch persönlich auseinandersetzen und ihre Erfahrungen einbringen – denn: Depressionen können jeden von uns jederzeit treffen.
Vortrag: Depression, der Blues der Seele
Weltweit leiden 100 Millionen Menschen an und unter Depression. Die WHO schätzt, dass sich die Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickeln wird. 1/4 aller Menschen, darunter auch viele Jugendliche, erkranken einmal im Leben zumindest an einer leichten Form der Depression. Dennoch werden nur 30% aller Depressionen von Ärzten richtig erkannt und behandelt. Und die Dunkelziffer der Menschen, die sich mit ihrem Problem niemandem anvertrauen, ist vermutlich noch viel höher. Unerkannt und unbehandelt können Depressionen zum Suizid führen.
Da Depressionen jeden von uns betreffen können, müssen wir über Depressionen sprechen! Es geht darum, Depressionen frühzeitig zu erkennen und depressive Menschen zu verstehen, um mit ihnen richtig umgehen und ihnen helfen zu können.
Vortrag: Depression - auch eine Männerkrankheit?
Depressive Menschen sind nicht willensschwach oder faul, sondern leiden an einer, besonders bei Männern oft nicht erkannten Erkrankung! Neue Erkenntnisse zeigen, dass sich die Depressionen bei Frauen und Männern zum Teil verschieden äußern.
Bei Männern steht oft die Reizbarkeit und Ungeduld im Umgang mit den Angehörigen im Vordergrund. Da sie sich häufig weniger mitteilen und seltener den Arzt aufsuchen, werden die Depressionen bei Männern noch seltener erkannt und entsprechend nicht behandelt. Viele Männer therapieren ihre Depressionen mit Alkohol – und laufen Gefahr zusätzlich eine Suchtkrankheit zu entwickeln.
Bei den Vorträgen geht es um gezielte Information zu den Fragen:
Woran erkenne ich eine Depression?
Was gibt es für Ursachen?
Wie kann ich mit Betroffenen umgehen?
Welche Hilfen gibt es?
Seminare und Workshops:
Depression – der Blues der Seele
Seminare werden auf Wunsch auch für spezielle Zielgruppen angeboten: z. b. Betroffene, Angehörige, oder auch für Menschen, die beruflich mit diesem Thema befasst sind, im Sinne einer intensivierten Fortbildung: Krankenpflegepersonal, SozialarbeiterInnen, ÄrzteInnen, LehrerInnen, usw.
Es geht in diesen Seminaren neben wissenschaftlicher Information und Erfahrungsberichte aus der eigenen Praxis auch um persönliche Auseinandersetzung und Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen zum thema Depression. Depressionen können jeden von uns jederzeit betreffen und daher ist eine intensivere Auseinandersetzung mit dieser so häufigen Krankheit nicht nur für „Depressionserfahrene“, sondern auch für Angehörige, für spezielle Berufgruppen und alle, die sich auch im Sinne der Vorbeugung dafür interessieren empfehlenswert.
Seminarthemen orientieren sich an den TeilnehmerInnen. Insgesamt geht es um folgende Themen:
Depressionen erkennen,
den depressiven Menschen zu verstehen,
auf Grund dieses Verständnisses mit den Betroffenen, bzw. mit der Krankheit
besser umgehen zu können
Suche und Entwicklung von Selbsthilfemaßnahmen
Psychische Veränderungen, Störungen im Alter
Das Alter ist ein Lebensabschnitt, der mit Veränderungen im Erleben, Verhalten, aber auch im körperlichen Bereich einhergeht. Die Lebenserfahrung, der Wortschatz, soziale Fähigkeiten und Geduld nehmen im Alter in der Regel zu. Der ältere Mensch lernt mit seiner Energie besser hauszuhalten.
Andere Bereiche nehmen häufig ab: z. B. das Hör- und Sehvermögen, die Reaktionsgeschwindigkeit, die körperliche Kraft und Flexibilität. Mit steigender Lebenserwartung steigt auch das Risiko der geistig-körperlichen Erkrankung im Alter. Ausgeprägte geistige Abbauerscheinungen gehören nicht zum normalen Alternsprozess, sondern sind Zeichen einer Krankheit.
Solche Störungen können sich äußern:
Im intellektuellen Bereich: Zerstreutheit, räumlich-zeitliche Orientierungsstörung, Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis und dem sprachlichen Ausdruck, Überforderung im Alltagsgeschehen
Im Verhalten: Reizbarkeit, Teilnahmslosigkeit, Apathie, Rückzug, Aggressivität, Zuspitzung des Charakters
In der Stimmung und der Befindlichkeit: Angst, Stimmungslabilität, Interesselosigkeit, depressive Verstimmung
Diese Veränderungen sind Hinweise auf verschiedene psychiatrische Erkrankungen:
Depressive Verstimmungen bis zu schweren Depressionen
Beginnender oder fortgeschrittener geistiger Altersabbau: Demenz, Alzheimererkrankung
Verwirrtheitszustände, auch in Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen
Psychiatrische Erkrankungen im Alter sind, nach genauer Abklärung, behandelbar.
Sie sind
teilweise völlig heilbar
oder können im Fortschreiten aufgehalten oder verzögert werden.
Die Behandlung kann nach entsprechender Abklärung erfolgen durch:
Medikamente,
spezielle Trainingsprogramme,
stützende und begleitende Psychotherapie,
Information und Miteinbeziehung der Angehörigen in die Therapie.
In der Regel gilt, je früher die Veränderungen und Störungen festgestellt werden, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten.
Keine
Gesundheit ohne psychische Gesundheit
(Adaptiert
aus: Informationen der Deutschen
Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
(DGPPN)
Die Förderung psychischer
Gesundheit ist wichtiger denn
je
Seelische
Leiden stellen mittlerweile die Hauptursache für
Berufsunfähigkeit und Frühverrentung
dar. Obwohl es sich meist um gut behandelbare und oft auch
vorübergehende Probleme
handelt, wird die Heilung in vielen Fällen verzögert und
erschwert.
Die Gründe:
mangelndes Wissen über psychische Störungen und Erkrankungen,
Unkenntnis über
Anlaufstellen für Hilfsangebote sowie die leider noch immer zu
weit verbreitete
gesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung.
Das Fach Psychiatrie
und Psychotherapie
Gesundheit für
Körper und Geist
Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
definiert psychische Gesundheit als „Zustand des Wohlbe-findens,
in dem der
Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen
Lebensbelastungen
bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande
ist, etwas zu
seiner Gemeinschaft beizutragen“. Laut WHO ist die psychische
Gesundheit für
den einzelnen Bürger eine Voraussetzung dafür, dass er sein
intellektuelles und
emotionales Potenzial verwirklichen und seine Rolle in der
Gesellschaft, in der
Ausbildung und im Arbeitsleben finden und erfüllen kann. Auf
gesellschaftlicher
Ebene trägt die psychische Gesundheit zum wirtschaftlichen
Wohlstand, zur
Solidarität und zur sozialen Gerechtigkeit bei. Dagegen
verursachen psychische
Erkrankungen vielfältige individuelle
und
gesellschaftliche Kosten und
Verluste, ganz zu schweigen von der damit verbundenen Belastung unserer
Gesundheitssysteme.
Psychische Gesundheit
stärkt die Lebensqualität in jedem
Alter
sind. Dazu
gehören zum Beispiel
Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme, soziale Isolierung und
altersbedingte
Störungen, wie etwa Demenz.
Wie verbreitet sind
psychische Erkrankungen in der
heutigen Gesellschaft?
Psychisch krank – was ist das?
Menschliches
Erleben lässt sich in die
Bereiche Emotionen (Gefühle) und Kognitionen (Aufmerksam-keit und
Gedächtnis)
einteilen. Hier setzen psychische Störungen an, die
schwerpunktmäßig als Er-krankungen
des Gehirns verstanden werden können. Sie können den
emotionalen oder den
kognitiven Bereich stärker betreffen oder in beiden Gebieten
ähnlich stark
ausgeprägt sein. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen
zählen Depressionen
und Angststörungen, die vor allem eine Störung der
Emotionalität darstellen,
während demenzielle Erkrankungen sich darüber hinaus durch
Gedächtnis-störungen
äußern. Bei schizophrenen Psychosen, bei denen die Umwelt
missinterpretiert
wird, und bei Suchterkrankungen, die sich durch ein unabweisbares
Verlangen
nach einem bestimmten Erlebnis-zustand auszeichnen, kommt eine Mischung
aus
gestörter Emotion und Kognition zum Tragen.
Psychische
Störungen treten in vielfältigen Ausprägungen
auf
Wie verbreitet sind
psychische Erkrankungen in der
heutigen Gesellschaft?
Verminderte
Lebensqualität und verlorene Lebensjahre aufgrund
psychischer Störungen
WHO-Studie zeigt:
Psychische Erkrankungen führen zu den
häufigsten Einschränkungen in Industrienationen
Problem der
Stigmatisierung
Unsicherheit und
Unverständnis im Umgang mit Betroffenen
Welche
Therapiemöglichkeiten gibt es?
Wirksamkeit und
Qualität therapeutischer Maßnahmen
Nur die
Fachärztin/der Facharzt verfügt über das gesamte
Therapiespektrum
In welche Richtung geht die
psychiatrisch-psychotherapeutische
Forschung? Fortschritte durch neue Technologien und Methoden
Der „ganze
Mensch“ im Fokus
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