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Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem

Vorträge und Workshops

Informationen über Psychiatrie, Psychotherapie, psychische Gesundheit

Angst

   

 

Depression

 

 

Psychosomatik

 

 

Ängste und Depression im Alter

   

 

 

 

"Fitness im Kopf"

Demenz/Alzheimererkrankung            

Psychische Veränderungen und Störungen im Alter

 

 

 

Frauen in der Lebensmitte

 

 

 

Essstörungen

 

 

 

Burnout

 

 

 

Stress

 

 

 

 

 

 

Zu diesen Themen biete ich gerne Vorträge und Seminare an. Wenn Sie als Veranstalter Interesse an diesen Vortrags- und Seminarthemen oder auch an anderen aktuellen  psychiatrischen Themen haben, schicken Sie mir bitte ein Mail:

gassner-briem@aon.at




   

Veranstaltung der VGPP "Depressionen erkennen und behandeln"

Dr. Adelheid Gassner-Briem mit Ehrengast Erika Pluhar

18.10.2002

 
 

100. Vortrag 

Mini Med Studium Wolfurt 22.6.2011

"Gefangen in der Depressionen - Frauen sprechen, Männer schweigen"

DDr. Adelheid Gassner-Briem mit Landesstatthalter Mag. Markus Wallner

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Aktuelle laufende Veranstaltung

 

Oktober 2011

bis Juni 2012

 

Mittwoch und Donnerstag

14.00 - 17.00h 

Fitness im Kopf (Demenzprojekt Feldkirch)

Gedächtnistrainingsgruppen und Angehörigenbetreuung

Für Projektbeschreibung hier klicken!

Mag. DDr. A. Gassner-Briem,

0664 5248937

Seniorenheim Feldkirch Haus Nofels

 

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Fitness im Kopf (Projektdesign und Leitung Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem)

Ort:                Haus Nofels, Feldkirch
Datum:          
 Laufende Gruppen seit November 2000: Anmeldungen jederzeit möglich

Anmeldung:    Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem, Tel. 0664 5248937
Teilnehmer:   
Menschen, die unter beginnender Vergesslichkeit und Zerstreutheit leiden

Seit November 2000 bestehen in Feldkirch Trainingsgruppen für ältere Menschen, die an Gedächtnisschwäche und Vergesslichkeit leiden.  Das Angebot wurde inzwischen wegen großer Nachfrage auf zwei Gruppen erweitert.

Die TeilnehmerInnen  treffen sich einmal pro Woche nachmittags, um ihr Gedächtnis, ihre Hirnleistung und ihre Alltagsfertigkeiten zu trainieren. Parallel dazu werden ihre betreuenden Angehörigen in abendlichen Blockveranstaltungen informiert,  unterstützt  und praktisch geschult.

Das Trainingsprogramm wird von der Stadt Feldkirch und dem Land Vorarlberg finanziert.

Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie einfach an. Je früher mit dem Training begonnen wird, desto eher kann einem Fortschreiten der Erkrankung entgegen gesteuert werden.

   
Geleitet wird das „Trainingsangebot Fitness im Kopf“ von der Fachärztin für Psychiatrie u. Neurologie Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem gemeinsam mit der Lebens- und Sozialberatertin Andrea Meier im Haus Nofels. In das Programm eingebunden ist auch der Mobile Hilfsdienst, Tagesbetreuungsstelle Nofels.

Nähere Informationen Mag. DDr. A. Gassner-Briem, Mo – Fr. von 12.00 h bis 13.00 h  und 19.00 bis 20.00h  Tel 0664/5248937 

Fr. Andrea Meier (li) und Mag. DDr. Adelheid Gassner-Briem (re)

   

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Psychosomatik

Vortrag oder Workshop: Was kränkt, macht krank 

Alles, was uns lange „Kopfzerbrechen macht“ oder „im Magen liegt“, gefährdet unsere Gesundheit. Negative Gefühle machen genauso krank wie fehlende oder schwierige zwischenmenschliche Beziehungen, unzureichende Wohnverhältnisse und schlechte Arbeitsbedingungen. Da jeder Mensch eine Einheit aus Körper, Seele und Geist ist und in einem individuellen Umfeld lebt, können sich seelische und auch soziale Konflikte in körperlichen Krankheiten ausdrücken. Seelengifte müssen erkannt und beseitigt werden, damit wir Menschen nicht daran erkranken.

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Burnout

Neuer Vortrag: Frauen und Burnout - Hier klicken!

Vortrag:

Ausgebrannt und erschöpft - Burnout

Burnout, „Ausgebrannt-sein“, zeigt sich unter anderem in Erschöpfung, Resignation, innerer Distanzierung, Rückzug und schließlich Leistungsabfall. Burnout entwickelt sich langsam schleichend und verläuft in mehreren Schritten:

1.     erste Warnzeichen: Erschöpfung, Müdigkeit

2.     reduziertes Engagement

3.     emotionale Reaktionen

4.     Abnahme von kognitiven Fähigkeiten

5.     Abflachen des emotionalen und sozialen Lebens

6.     psychosomatische Reaktionen

7.     Depression und Verzweiflung

Besonders Menschen, die sich für andere sehr engagieren und aufopfern, sind gefährdet auszubrennen. Es hat nichts zu tun mit normaler Müdigkeit oder dem üblichen Arbeitsstress, sondern ist ein schleichender Prozess, der zuerst die Seele und dann den ganzen Körper und den ganzen Menschen  in Mitleidenschaft zieht und krank macht. Daher ist es besonders wichtig, das Burnout-Syndrom frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu setzen.

Im Vortrag geht es um Informationen zu den Themen:

Aufzählung

Woran erkenne ich ein Burnout?

Aufzählung

Welche Ursachen gibt es im Allgemeinen?

Aufzählung

Wie verläuft ein Burnout und welche Folgen kann es haben?

Aufzählung

Worauf kann ich im Allgemeinen achten, um mich zu schützen?

Aufzählung

Welche Gegenmaßnahmen können allgemein helfen?

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Burnoutworkshops und - seminare

„Burnout- ich kann nicht mehr“

Seminare und Workshops werden auf Wunsch auch für spezielle Ziel- und Berufsgruppen als Fort- und Weiterbildung angeboten: z. B. pflegende Angehörige, Krankenpflegepersonal, SozialarbeiterInnen, ÄrzteInnen, LehrerInnen, usw.

Kennen Sie dieses Gefühl?  Sie fühlen sich erschöpft, leer, ungeduldig, reizbar, ausgebrannt - Burnout!

Z. B. der Pflegealltag stellt an die pflegenden Angehörigen hohe, oft jahrelang andauernde Anforderungen. Das eigene Leben verändert sich und wird den Bedürfnissen des Kranken angepasst. Nicht selten werden die Grenzen der eigenen Belastbarkeit überschritten, ohne dass es zunächst  bemerkt wird.  Pflegende Angehörige sind in der selbstlosen Aufopferung für den Anderen besonders gefährdet auszubrennen! Wer selbst erschöpft, müde,  krank ist, kann niemanden mehr pflegen!

Aber auch andere Berufsgruppen erleben zunehmend immer mehr Stress und Druck kombiniert mit wenig persönlicher und gesellschaftlicher Anerkennung  Burnout ist ein schleichender Prozess, der den ganzen Menschen betreffen und krank machen kann. Es entwickeln sich häufig Depressionen und/oder psychosomatische Erkrankungen.

Das Seminar richtet sich an alle Menschen, die wissen wollen, ob sie in dieser Richtung gefährdet sind und rechtzeitig, auch vorbeugend, etwas dagegen unternehmen wollen.

Im Workshop geht es auch prophylaktisch darum, das Burnout-Syndrom

Aufzählung

rechtzeitig zu erkennen bzw. um die Frage: bin ich gefährdet?

Aufzählung

das Wahrnehmen der eigenen Grenzen und Belastbarkeit

Aufzählung

gemeinsam mögliche Ursachen zu durchleuchten und auch

Aufzählung

individuelle Bewältigungsstrategien zu erarbeiten bzw. vorbeugende Maßnahmen zu reffen.

 

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Burnout-Prophylaxe:

Praktisches Übungsseminar zur Stärkung der Gesundheit „Heilsame Kreise“

Das Seminar eignet sich für alle, die etwas für ihre Gesundheit, die Vitalität und ihr eigenes Wohlbefinden tun wollen.

Gesundheit ist seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden, und in diesem Seminar sollen Leib und Seele gestärkt und die Gesundheit durch verschiedene Übungen gefördert werden.

Aufzählung

Es geht um eine gezielte Stärkung, Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte und Schutz vor Infekten durch einfache Bewegungs- und Körperübungen. Meridiandehnungsübungen können ganz bestimmte Organe stärken.

Aufzählung

Mit verschiedenen meditativen Übungen, zum Teil mit Musik, Bildern und Geschichten wird die Selbstwahrnehmung verbessert.

Aufzählung

Es können Lösungen gefunden und der Lebensweg positiv beeinflusst werden.

Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Die Übungen sind in jedem Alter leicht erlernbar und können später im Alltag angewandt werden. Sie sollen entspannen, Gesundheit und Vitalität fördern und den Körper kräftigen.

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Stress

Vortrag: Wenn Stress krank macht

Stress bedeutet Spannung, Druck. Stress ist allgegenwärtig in unserem Leben und scheint ständig zuzunehmen. Wer keinen Stress hat, gilt in unserer Gesellschaft als verdächtig.

Man unterscheidet zwischen der gesunden Anspannung im Leben, dem Eustress und dem negativen Druck, dem Disstress. Der Alltag vieler Menschen ist geprägt von zunehmendem Tempo, Konkurrenzdruck, Überreizung und dem unablässigen Streben nach Mehr: mehr Erfolg, Geld, Genuss, Glück, Aufmerksamkeit.

"Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter“, heißt es. Doch was uns nicht sofort umbringt, macht uns oft nervös, erschöpft, depressiv und ängstlich. Es raubt uns nicht nur die Seelenruhe, sondern kann auch krank machen: Stress als Ursache für hohen Blutdruck, Herzinfarkt, Magenerkrankungen, Übergewicht und vieles mehr.

Weiters bedeutet Stress erhöhtes Unfallrisiko, weil es häufig zu Schlafstörungen kommt. Wer schlecht und zu wenig schläft,  hat am Steuer ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, wie Studien der Landesnervenklinik in Graz beweisen.

Stress bringt keinen finanziellen Gewinn, sondern kostet letztendlich Geld. Schätzungen in der EU haben ergeben, dass ca. 10 % der Kosten für arbeitsbezogene Gesundheitsbeeinträchtigungen stressbezogen sind. Das kostet im Jahr ca. 20 Milliarden Euro. Und die WHO schätzt, dass weltweit mehr Arbeitstage durch psychische als durch körperliche Erkrankungen verloren gehen. Auch in Österreich zeigen Statistiken, dass in erster Linie psychiatrische Erkrankungen für die Krankenstände verantwortlich sind.

Stress und Stressfolgeerkrankungen sind nicht nur ein Thema für ÄrzteInnen und PsychiaterInnen, sondern ein gesellschaftliches Thema.

Es ist entscheidend, die Frühwarnzeichen wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, sexuelle Lustlosigkeit, Verdauungsstörungen, Hauterscheinungen, Naschsucht und Gewichtszunahme zu erkennen und die persönlichen Stressfaktoren zu vermeiden.

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Angst

Vortrag: Keine Angst vor der Angst 

Angst ist ein normales Gefühl, das uns vorsichtig macht, hilft Gefahren zu erkennen und uns Kraft und Ausdauer geben kann, Probleme zu lösen. Zu starke Angst aber schränkt uns ein und macht uns unfrei und krank. Angst kann das Leben „zur Hölle“ machen. Etwa  20 % der Menschen leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung, wie z.B. : Panikattacken, sozialer Angst, Phobien usw. Diesen Menschen kann geholfen werden, wenn die Angsterkrankung  erkannt und entsprechend  behandelt wird. Angst kann bewältigt werden.

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Ängste und Depression im Alter

Vortrag oder Seminar: Wir wollen alle lange  leben, doch keiner will alt werden

Das Alter ist ein Lebensabschnitt, der mit vielen Belastungen, Verlusten, Abschieden und Einschränkungen zu tun hat. Auf Grund der besonderen sozialen, psychischen und körperlichen Situation im Alter bestehen zusätzliche Risikofaktoren für Ängste und depressive Verstimmungen bis hin zu einer schweren Depression. Diese werden leider oft nicht erkannt und nicht richtig behandelt. Neben der Information soll im Seminar auch Platz sein für persönliche Auseinandersetzung und Erfahrungsaustausch zu den Fragen:

 
Online-Beitrag zum Thema Ängste und Depressionen im Alter

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Frauen in der Lebensmitte

Vortrag oder Seminar: Lebensmitte: Aufbruch oder Depression?

Die Lebensmitte ist eine Übergangsphase unseres Leben mit verschiedenen körperlichen, psychischen und oft auch sozialen Veränderungen. Manches muss  losgelassen werden, Neuorientierungen sind notwendig. Diese Veränderungen werden von Frauen ganz unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Solche Lebensübergänge können Krisen auslösen und zu Depressionen führen.

Es geht in diesem Seminar um

  Neuorientierung statt Resignation, Aufbruch statt Depression.

   

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Essstörungen

Vortrag: Vom Schlankheitswahn zur Krankheit

Immer mehr Frauen und junge Mädchen unterwerfen sich dem gesellschaftlichen Modediktat schlank zu sein. Oft beginnt es mit den sogenannten „normalen Diäten“ und mündet in schwere, viele Jahre anhaltende Essstörungen, wie Anorexie, Magersucht oder in eine Bulimie,  Fress – Brechsucht .

Essstörungen sind die Krankheit unserer Wohlstandsgesellschaft. Betroffen sind vor allem Frauen. Die Zahl der Betroffenen wächst und daher müssen diese Erkrankungen möglichst früh erkannt, verstanden und  behandelt werden.

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Depression

Seminar: Depression - eine Krankheit unserer Zeit

Es geht in diesem Seminar darum, Depressionen zu erkennen, den depressiven Menschen zu verstehen, um auf Grund dieses Verständnisses mit den Betroffenen besser umgehen zu können.

Neben der Information ist daran gedacht, dass die Seminarteilnehmer/innen sich mit diesem Thema auch persönlich auseinandersetzen und ihre Erfahrungen einbringen – denn: Depressionen können jeden von uns jederzeit treffen.

 

Vortrag: Depression, der Blues der Seele

Weltweit leiden 100 Millionen Menschen an und unter Depression. Die WHO schätzt, dass sich die Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickeln wird. 1/4 aller Menschen, darunter auch viele Jugendliche, erkranken einmal im Leben zumindest an einer leichten Form der Depression. Dennoch werden nur 30% aller Depressionen von Ärzten richtig erkannt und behandelt. Und die Dunkelziffer der Menschen, die sich mit ihrem Problem niemandem anvertrauen, ist vermutlich noch viel höher. Unerkannt und unbehandelt können Depressionen zum Suizid führen. 

Da Depressionen jeden von uns betreffen können, müssen wir über Depressionen sprechen! Es geht darum, Depressionen frühzeitig zu erkennen und depressive Menschen zu verstehen, um mit ihnen richtig umgehen und ihnen helfen zu können.

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Vortrag: Depression - auch eine Männerkrankheit?

Depressive Menschen sind nicht willensschwach oder faul, sondern leiden an einer, besonders bei Männern oft nicht erkannten Erkrankung! Neue Erkenntnisse zeigen, dass sich die Depressionen bei Frauen und Männern zum Teil verschieden äußern.

Bei Männern steht oft die Reizbarkeit und Ungeduld im Umgang mit den Angehörigen im Vordergrund. Da sie sich häufig weniger mitteilen und seltener den Arzt aufsuchen, werden die Depressionen bei Männern noch seltener erkannt und entsprechend nicht behandelt. Viele Männer therapieren ihre Depressionen mit Alkohol – und laufen Gefahr zusätzlich eine Suchtkrankheit zu entwickeln.

Bei den Vorträgen geht es um gezielte Information zu den Fragen:

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Seminare und Workshops:

Depression – der Blues der Seele

Seminare werden auf Wunsch auch für spezielle Zielgruppen angeboten: z. b. Betroffene, Angehörige, oder auch für Menschen, die beruflich mit diesem Thema befasst sind, im Sinne einer intensivierten Fortbildung: Krankenpflegepersonal, SozialarbeiterInnen, ÄrzteInnen, LehrerInnen, usw.

Es geht in diesen Seminaren neben wissenschaftlicher Information und Erfahrungsberichte aus der eigenen Praxis auch um persönliche Auseinandersetzung und Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen zum thema Depression. Depressionen können jeden von uns jederzeit betreffen und daher ist eine intensivere Auseinandersetzung mit dieser so häufigen Krankheit nicht nur für „Depressionserfahrene“, sondern auch für Angehörige, für spezielle Berufgruppen und alle, die sich auch im Sinne der Vorbeugung dafür interessieren empfehlenswert.

Seminarthemen orientieren sich an den TeilnehmerInnen. Insgesamt geht es um folgende Themen:

Depressionen erkennen,

den depressiven Menschen zu verstehen,

auf Grund dieses Verständnisses mit den Betroffenen, bzw. mit der Krankheit         

besser umgehen zu können

 Suche und Entwicklung von Selbsthilfemaßnahmen

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Psychische Veränderungen, Störungen im Alter

Das Alter ist ein Lebensabschnitt, der mit Veränderungen im Erleben, Verhalten, aber auch im körperlichen Bereich einhergeht. Die Lebenserfahrung, der Wortschatz, soziale Fähigkeiten und Geduld nehmen im Alter in der Regel zu. Der ältere Mensch lernt mit seiner Energie besser hauszuhalten.

Andere Bereiche nehmen häufig ab: z. B. das Hör- und Sehvermögen, die Reaktionsgeschwindigkeit, die körperliche Kraft und Flexibilität. Mit steigender Lebenserwartung steigt auch das Risiko der geistig-körperlichen Erkrankung im Alter. Ausgeprägte geistige Abbauerscheinungen gehören nicht zum normalen Alternsprozess, sondern sind Zeichen einer Krankheit.

Solche Störungen können sich äußern:

Diese Veränderungen sind Hinweise auf verschiedene psychiatrische Erkrankungen:

 Psychiatrische Erkrankungen im Alter sind, nach genauer Abklärung, behandelbar.

Sie sind

  Die Behandlung kann nach entsprechender Abklärung erfolgen durch:

In der Regel gilt, je früher die Veränderungen und Störungen festgestellt werden, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten.

Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit

(Adaptiert aus:  Informationen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

  

Die Förderung psychischer Gesundheit ist wichtiger denn je

 Depression, Demenz, Angst und Sucht sind zu Volkskrankheiten geworden.

Seelische Leiden stellen mittlerweile die Hauptursache für Berufsunfähigkeit und Frühverrentung dar. Obwohl es sich meist um gut behandelbare und oft auch vorübergehende Probleme handelt, wird die Heilung in vielen Fällen verzögert und erschwert.

Die Gründe: mangelndes Wissen über psychische Störungen und Erkrankungen, Unkenntnis über Anlaufstellen für Hilfsangebote sowie die leider noch immer zu weit verbreitete gesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung.

 
Das Fach Psychiatrie und Psychotherapie

 Das medizinische Fach Psychiatrie und Psychotherapie ist die zuständige Fachdisziplin für die umfas-sende Versorgung von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

 
Gesundheit für Körper und Geist

 Gesund zu sein ist ein wesentliches Anliegen des Menschen. Das betrifft nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern schließt in gleichem Maße auch die psychische Gesundheit mit ein.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit als „Zustand des Wohlbe-findens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen“. Laut WHO ist die psychische Gesundheit für den einzelnen Bürger eine Voraussetzung dafür, dass er sein intellektuelles und emotionales Potenzial verwirklichen und seine Rolle in der Gesellschaft, in der Ausbildung und im Arbeitsleben finden und erfüllen kann. Auf gesellschaftlicher Ebene trägt die psychische Gesundheit zum wirtschaftlichen Wohlstand, zur Solidarität und zur sozialen Gerechtigkeit bei. Dagegen verursachen psychische Erkrankungen vielfältige individuelle

und gesellschaftliche Kosten und Verluste, ganz zu schweigen von der damit verbundenen Belastung unserer Gesundheitssysteme.

 
Psychische Gesundheit stärkt die Lebensqualität in jedem Alter

 Seelische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten selbstbestimmt am Leben teilhaben und ihr individuelles Potenzial entwickeln können. Dies trifft in unterschiedlicher Ausprägung auf alle Entwicklungsphasen des Menschseins zu. Psychische Gesundheit in Kindheit und Jugend zu fördern bedeutet eine Investition in die Zukunft. Später im Leben begünstigt eine gute psychische Gesundheit neben der Gestaltung sozialer Beziehungen insbesondere die Arbeitsleistung und die Produktivität. Im Alter hilft eine stabile Psyche, besser mit zusätzlichen seelischen Belastungen umzugehen, denen viele Menschen ausgesetzt

sind. Dazu gehören zum Beispiel Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme, soziale Isolierung und altersbedingte Störungen, wie etwa Demenz.

 
Wie verbreitet sind psychische Erkrankungen in der heutigen Gesellschaft?

 Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus sind in der Bevölkerung sehr weit verbreitet, genauso verhält es sich mit allen psychischen Erkrankungen. Innerhalb eines Jahres erkranken 9 % aller Menschen in Österreich an einer psychischen Störung wie zum Beispiel Angststörungen,  Depression, Psychosen oder Suchtkrankheit. Auf die gesamte Lebenszeit bezogen ist jede zweite Frau und jeder dritte Mann mindestens einmal psychisch krank. Dies zeigt, dass psychische Erkrankungen ebenfalls zu den Volkskrankheiten zu zählen sind.

 

Psychisch krank – was ist das?

 
Menschliches Erleben lässt sich in die Bereiche Emotionen (Gefühle) und Kognitionen (Aufmerksam-keit und Gedächtnis) einteilen. Hier setzen psychische Störungen an, die schwerpunktmäßig als Er-krankungen des Gehirns verstanden werden können. Sie können den emotionalen oder den kognitiven Bereich stärker betreffen oder in beiden Gebieten ähnlich stark ausgeprägt sein. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen Depressionen und Angststörungen, die vor allem eine Störung der Emotionalität darstellen, während demenzielle Erkrankungen sich darüber hinaus durch Gedächtnis-störungen äußern. Bei schizophrenen Psychosen, bei denen die Umwelt missinterpretiert wird, und bei Suchterkrankungen, die sich durch ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebnis-zustand auszeichnen, kommt eine Mischung aus gestörter Emotion und Kognition zum Tragen.

 
Psychische Störungen treten in vielfältigen Ausprägungen auf

 Nicht immer werden seelische Gesundheitsprobleme als Erkrankung identifiziert. Es gibt Menschen, die unter psychischen Belastungen körperliche Störungen wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen entwickeln. Andererseits finden sich Personen, die über eine kurze Zeit leichte Stimmungsschwankungen zeigen, welche sich von selbst zurückbilden und von den Betroffenen nicht als Krankheit wahrgenommen werden. Auch gibt es Menschen, die unter einer schweren emotionalen Belastung einmal in ihrem Leben eine depressive oder psychotische Episode erleben, um anschließend völlig ohne Beschwerden bis zu ihrem Tod zu leben. Leider ist dies nicht bei jedem Patienten so, denn viele psychische Erkrankungen weisen ein hohes Wiedererkrankungsrisiko auf.

 
Wie verbreitet sind psychische Erkrankungen in der heutigen Gesellschaft?

 Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus sind in der Bevölkerung sehr weit verbreitet, genauso verhält es sich mit allen psychischen Erkrankungen. Innerhalb eines Jahres erkranken 9 % aller Menschen in Österreich an einer psychischen Störung wie zum Beispiel Angststörungen, Depression, Psychosen oder Suchtkrankheit. Auf die gesamte Lebenszeit bezogen ist jede zweite Frau und jeder dritte Mann mindestens einmal psychisch krank. Dies zeigt, dass psychische Erkrankungen ebenfalls zu den Volkskrankheiten zu zählen sind.

 
Verminderte Lebensqualität und verlorene Lebensjahre aufgrund psychischer Störungen

 Chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, führen je nach Ausprägungsgrad zu einer leichten bis schweren Beeinträchtigung des normalen Lebens. Ähnlich verhält es sich bei psychischen Erkrankungen, die bei einem überwiegenden Teil der Betroffenen ein Leben lang anhalten können und somit die normale Lebensgestaltung einschränken. Je nach Ausprägung und Dauer führen psychische Gesundheitsstörungen zu einer Beeinträchtigung der Fähigkeit, Emotionen angemessen empfinden und ausdrücken zu können. Ebenso verhält es sich mit den kognitiven Fähigkeiten: Die Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit, die Konzentration und alle damit verbundenen Gedächtnisleistungen inklusive der Möglichkeit, langfristig Pläne zu schmieden und sie zu verfolgen, sind beeinträchtigt. Die regelmäßige Aufnahme von neuen Informationen und der soziale Austausch mit anderen Menschen sind jedoch eine Grundvoraussetzung, um eine Partnerschaft einzugehen oder aufrechtzuerhalten oder erfolgreich beruflich tätig zu sein. Insofern wundert es nicht, dass der Grad der individuellen Einschränkungen, der mit psychischen Leiden einhergeht, sehr hoch ist.

 
WHO-Studie zeigt: Psychische Erkrankungen führen zu den häufigsten Einschränkungen in Industrienationen

 Die Weltgesundheitsorganisation hat in den Industriestaaten diejenigen Krankheiten untersucht, die dort für Menschen mit den häufigsten Einschränkungen verbunden sind. Man spricht in diesem Zu-sammenhang auch von durch Behinderung beeinträchtigten Lebensjahren, bezogen auf die gesamte Lebensspanne. Dabei wurden alle verfügbaren Daten auf das Jahr 2030 hochgerechnet. Unter den weltweit häufigsten Erkrankungen in den Industriestaaten finden sich fünf psychische Erkrankungen: Depression, Alkoholabhängigkeit, bipolare Störungen, Schizophrenie und Demenz. Und die Bedeu-tung all dieser Erkrankungen wird in den kommenden Jahrzehnten stetig steigen.

 
Problem der Stigmatisierung

 In der Kulturgeschichte des Menschen finden sich Hinweise darauf, dass psychisch Kranke schon immer etwas „Besonderes“ waren und meistens keine Integration in die Gesellschaft erlebten. Auch wenn sie im Einzelfall als Seher, Wahrsager oder „Auserwählte“ besondere Beachtung genossen, so muss eine solche Position eher im Sinne einer Außenseiterstellung gewertet werden.

 
Unsicherheit und Unverständnis im Umgang mit Betroffenen

 Psychisch krank zu sein ist in der Regel mit einem veränderten Verhalten verbunden, das von der Umgebung nicht richtig eingeordnet werden kann und häufig mit Angst und Unverständnis quittiert wird. Immer wieder kommen Fragen wie „Sind psychisch Kranke gefährlich?“ oder „Kann ein psychisch Kranker seine Leistung nicht erbringen oder will er dies nicht?“. Dies verstärkt die Problematik, belastet die Betroffenen zusätzlich und erschwert die Heilung.

 
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

 Psychische Erkrankungen betreffen den ganzen Menschen mit all seinen Fähigkeiten und Möglich-keiten. Entsprechend muss eine Therapie aus verschiedenen Bausteinen bestehen und alle Maßnahmen auf dasselbe Ziel ausrichten. Grundsätzlich unterscheidet man sogenannte körperliche (somatische) und psychosoziale Therapieverfahren. Zu den somatischen Therapieverfahren gehört im Wesentlichen die medikamentöse Therapie. Zu den nicht somatischen, ebenfalls ganz wichtigen Verfahren gehören Psychotherapie und Soziotherapie. Unter Letzterem werden alle Maßnahmen verstanden, die zu einer Wiederherstellung alltagsbezogener Fähigkeiten beitragen, zum Beispiel durch eine aktivierende Pflege, Sozialarbeit und Ergotherapie.

 
Wirksamkeit und Qualität therapeutischer Maßnahmen

 Alle etablierten somatischen Verfahren sind strengen Prüfungen unterzogen worden. Sie sind in ihrer Effektivität vergleichbar mit Behandlungsverfahren, die zum Beispiel in der Inneren Medizin ange-wendet werden. Ebenso sind die gängigen Psychotherapieverfahren heute sehr gut validiert. Man kennt ihre Wirksamkeit, aber auch ihre Nebenwirkungen.

 
Nur die Fachärztin/der Facharzt verfügt über das gesamte Therapiespektrum

 Aufgrund der Vielschichtigkeit psychischer Erkrankungen und der Vielzahl von Therapiemöglich-keiten ist es wichtig, dass möglichst frühzeitig im Verlauf einer Erkrankung eine Facharztin kon-sultiert wird. Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie und Nervenärzte sind Ärzte für Menschen, die einer komplexen Hilfestellung bedürfen. Durch ihre umfassende Ausbildung – um nach einem  absolvierten Medizinstudium als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie tätig zu werden, bedarf es einer sechjährigen Weiterbildungszeit – verfügen sie über besondere Fähigkeiten zur Diagnose und zum gezielten Einsatz aller therapeutischen Verfahren. Betroffene können sich direkt an einen Facharzt wenden oder sich durch ihren Hausarzt an ihn überweisen lassen.

In welche Richtung geht die psychiatrisch-psychotherapeutische Forschung? Fortschritte durch neue Technologien und Methoden

 Die Erforschung der Ursachen von seelischen Krankheiten hat in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufschwung genommen. Die Psychiatrie hat jetzt erst die Chance, wirklich zu erforschen, was die Ursachen der psychischen Krankheiten sind. Grund hierfür ist die rasante Weiterentwicklung neuer Technologien und Methoden, die früher nicht zur Verfügung standen. Dazu gehört unter anderem die Einführung moderner bildgebender Verfahren, die eine Darstellung der Struktur und Funktion von neuronalen Systemen erlauben. Unter dem Motto „Dem Gehirn beim Denken zusehen“ ist es heute möglich, mentale Abläufe darzustellen und ihre Störung bei einem individuellen Patienten zu dokumentieren.

 
Der „ganze Mensch“ im Fokus

 Wir wissen heute: Psychische Erkrankungen sind multifaktoriell bedingt und nur im Kontext von biologischen, psychologischen und sozialen Ursachen zu verstehen.  Durch ständige Aktualisierung und Weiterbildung meines psychiatrischen-psychotherapeutischen und neurowissenschaftlichen Wissens bin ich bemüht, Ihnen die bestmögliche Diagnostik, Behandlung und Betreuung anzubieten. Nur mit dem aktuellen Wissen ist eine adäquate Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen möglich.

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