 Preis: ca. 700,-
-EUR incl. Steuer.
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| Speziell
benötigtes Material: Land Rover Spezialwerkzeug
zum Pressen des Diff-Gehäuses. (Achsenkompressor
GKN 131),
Neue Dichtung für den
Diff-Gehäuse-Deckel,
2 x neue Dichtungen für
Steckachsenflansche,
2,5 Liter Getriebeöl (Typ 90 EP),
Bremsenreiniger (zum Reinigen des
Diffgehäuses, Schrauben usw.),
Drehmomentratsche,
Locktite-Paste gegen selbständiges Lösen von Schrauben.
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Ich habe 6 Stunden benötigt, davon ca. 2 Stunden Nachdenken
wies weiter geht....eher schwierig.
Alle Angaben ohne Gewähr !!
Dies ist keine offizielle Einbauanleitung!!
Nachahmung auf eigene Gefahr !!! |
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| 1. |
Öl
aus dem Diff-Gehäuse ablassen |
| 2. |
Beide
Steckachsen-Flansche abschrauben und Steckachsen
ganz herausziehen. |
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| 3. |
Blechdeckel
vom Differentialgehäuse abschrauben. |
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| 4. |
Die
4 großen Schrauben der Lagerhalterungen
entfernen. Achtung: Die Lagerhalterungen so
markieren, daß Sie wieder in gleicher Weise
montiert werden können!
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| 5. |
Jetzt
das Land Rover Spezialwerkzeug zum Spreizen des
Diff-Gehäuses in Position bringen und die
Preßschrauben handfest anziehen. Das Werkzeug
mit der Seite ohne Schweissnaht am Diff-Gehäuse
ansetzen. |
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| 6. |
Jetzt die Preßschrauben
gleichmäßig um jeweils eine Flachseite (1/6
Umdrehung) anziehen, dabei die Differentialgruppe
halten, da sie jederzeit herausfallen könnte.
Jetzt der Differentialgruppe einen leichten Stoß
geben. Wenn
sich die Differentialgruppe nicht herausziehen
läßt, die Pressschrauben weiter anziehen.
Achtung: Nicht mehr als drei
Flachseiten (1/2 Umdrehung) anziehen. Sollte
die Differentialgruppe immer noch festsitzen,
dann vorsichtig mit einem (z.B Montiereisen)
heraushebeln.
Wenn sie
herauskommt (
Achtung: sehr schwer ),
sofort die Gleitlagerschalen markieren, daß sie
wieder in gleicher Position eingebaut werden müssen.
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| 7. |
Die
Differentialgruppe auf eine Werkbank legen und
quer über die zwei Diff-Hälften eine Markierung
anbringen, da sie beim Zusammenbau wieder in der
gleichen Weise montiert werden müssen. |
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| 8. |
Jetzt
die Schrauben, die die zwei Diff-Hälften
zusammenhalten entfernen, aber nicht die
Schrauben des Tellerrades ! |
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| 9. |
Jetzt
die zwei Diff-Hälften trennen und alle inneren
Bauteile bis auf die zwei großen Beilagscheiben
entfernen. |
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| 10. |
Jetzt
den "Soft-Locker" in die zwei
Diff-Hälften "legen" und wieder
zusammenschrauben. Achtung: Nicht vergessen die grosse
Beilagscheibe oben und unten einzulegen!
Ich mußte bei den
vier Halbschalen einen Metallgrad abfeilen und
mit einem Gummihammer nachhelfen!
Achten Sie auf die
Übereinstimmung der von Ihnen angebrachten
Markierungen auf den Diff-Hälften !!
Die Schrauben
reinigen und mit Locktite gegen selbständiges
Lösen behandeln und mit 130 Nm gleichmäßig
anziehen.
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| 11. |
Erst jetzt
Flügelmutter und Befestigungsschraube vom NoSpin
Locker entfernen. Ich war neugierig und schraubte
schon vorher die Flügelmutter locker, mit dem
Ergebniss, dass der Locker nicht mehr zwischen
die Diff-Hälften passte und ich den NoSpin
Locker zerlegen und neu zusammenbauen mußte.
(nicht zu empfehlen)
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| 12. |
Die Differentialgruppe sollte jetzt
wieder leicht ins Diff-Gehäuse passen, aber es
könnte auch ein weicher Gummihammer benötigt
werden. Wichtig ist, daß die Gleitlagerschalen
beim Einbau nicht vertauscht werden! |
| 13. |
Jetzt den Achsenkompressor entfernen
und die zwei Lagerhalterungen wieder am
ursprünglichen Ort mit der ursprünglichen
Ausrichtung montieren. Die Schrauben säubern und
mit Locktite behandeln und mit 160 Nm
gleichmäßig anziehen. |
| 14. |
Jetzt wieder den Gehäusedeckel und
die Steckachsen montieren. Gehäusedeckel und Flansche
mit neuen Dichtungen versehen!
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| 15. |
Diff-Gehäuse wieder mit Öl
füllen. |
| 16. |
Tests laut Detroit Locker
Bedienungsanleitung durchführen. (Anleitung in
Englisch wird mitgeliefert) |
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| Meine
Erfahrungen ON und OFF-road. Im normalen Fahrbetrieb
bemerkte ich den Locker nur sehr selten. Keine
Geräusche oder Lenkeinwirkungen in Kurven.
Dieser Typ von Locker sperrt ja die Achse immer
zu 100 %, nur in Kurven ermöglicht es dem
schnelleren Rad mehr Umdrehungen als dem anderen
Rad.
Im Gelände sind
die Vorteile einer 100 % Sperre doch sehr
beeindruckend. Es gibt jedoch auch Situationen in
denen eine ständig gesperrte Hinterachse von
Nachteil ist. (Auf Schnee, Eis usw.
"schiebt" der Landy hartnäckig
geradeaus)
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