Ein Leben aus dem Glauben -
eine kurze Buchempfehlung
Der
Name Hans Karl Zeßner-Spitzenberg ist vielen
geschichtlich interessierten Couleurstudenten nicht
unbekannt, war er doch der erste Österreicher, der in
einem Konzentrationslager ums Leben kam.
Das vorliegende Buch beschäftigt sich relativ wenig mit
seinem couleurstudentischen Lebenslauf. Beim Pennälertag
1937 des damals noch sehr jungen MKV, sprach Dr.
Zeßner-Spitzenberg über "Die sozialen Grundlagen
Österreichs", kurze Zeit später konnte man kaum
noch Hoffnung auf weitere Pennälertage haben.
Korporiert war Zeßner-Spitzenberg bei mehreren
Verbindungen und Verbänden: Teutonia Fribourg (CV),
Ferdinadea Prag zu Heidelberg (CV), Nibelungia Wien
(ÖCV), Vindobona I Wien (MKV), Ostgau Wien (MKV),
Maximiliana Wien (KÖL), Starhemberg Wien (KÖL), Austria
Salzburg (KÖL), Carolina Wien (KÖL), Ferdinadea Graz
(KÖL).(Quelle: Farben tragen, Farbe bekennen, 1988, S.
378)
Das Buch wurde von seinem Sohn Pius Zeßner- Spitzenberg
geschrieben. Das Geleitwort von Kardinal Schönborn fasst
zusammen, was den Leser des Buches erwartet: "...
Erzählt und bezeugt wird das Leben eines Menschen, der
sich dem Anspruch gestellt hat, sein ganzes Leben, privat
wie beruflich, kompromisslos unter das Wort Gottes zu
stellen. Aufmerksam die Zeichen der Zeit beobachtend und
deutend, suchte Hans Karl Zeßner-Spitzenberg mit hoher
Kompetenz auch das politische Leben in all seinen
Facetten aus christlicher Überzeugung zu gestalten - bis
zu seinem bitteren Ende in Dachau."

P.S.:
Warum dieses Buch nun in unserer
Verbindungszeitschrift vorgestellt wird hat einen
zusätzlichen besonderen Grund. Der Schwiegersohn von
Hans Karl Zeßner-Spitzenberg war der
Gründungsphilistersenior unserer Mutterverbindung e.v.
KÖL Saxo-Meiningia Linz - Dr. Erich Thanner v/o Don
Camarillo. (siehe Bild)
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Einweihung Kaiser Karl Altar in der
Augustinerkirche (01.04.2005)
Fast genau ein halbes Jahr nach der Seligsprechung wurde
in der Wiener Augustinerkirche ein Kaiser-Karl-Altar
eingeweiht. Stark vertreten waren natürlich
Landsmannschafter mit Chargierten und Couleurträgern. Am
Ende erklang mit mächtiger Orgelbegleitung die
Volkshymne.
Die Augustinerkirche gehört zum Gebäudekomplex der
Hofburg, genauso wie der Heldenplatz der im April ganz im
Gedenken an 60 Jahre Kriegsende stand. Symbolisch war das
Erzherzog Karl Denkmal mit einer ziegelartigen
Kunststoffverkleidung eingehüllt als Erinnerung
zum Bombenschutz von Denkmälern in der Kriegszeit des 2.
Weltkriegs.
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