| OTTONENPOST Ausgabe 2/2006 |
Warum findet das Stiftungsfest in Ebelsberg statt Einige Ottonen haben immer wieder bemängelt,
dass einige Veranstaltungen am Stadtrand von Linz
stattgefunden haben. Unser 53. Stiftungsfest findet nun
wieder in Ebelsberg statt, der Grund dafür ist die
Möglichkeit der Präsentation unserer Verbindungsfotos
mit einem Videobeamer. Im Gegensatz zu anderen
Veranstaltungsräumen ist die Leihgebühr für das Gerät
und die Raumbenützung sehr günstig. Wenn sich die
Vorführung bewährt, so sind in Zukunft auch
wissenschaftliche Abende mit unterstützendem
Bildmaterial möglich. Der Veranstaltungsbeginn ist im
Vergleich zu anderen Verbindungen relativ früh,
Verzögerungen dauern meist nur 15 Minuten. Wunschgemäß
enden Kommerse und Kneipen spätestens um 22 Uhr, obwohl
für ein weiteres gemütliches Zusammensein sich meist
einige Bundesbrüder finden. Wir haben zur Zeit schon ein beträchtliches Bildarchiv. Falls uns noch Bundesbrüder Fotos, Ton- und Filmmaterial zur digitalen Speicherung zukommen lassen möchten - lässt sich das noch machen. Durch diese Methode kann jeder seine Originale behalten. Ogy |
Warum habe ich so wenig Zeit für Ottonia? Ein freudiges Bekenntnis Vergeblich habe ich in den letzten Jahren um
Nachwuchs im Fuchsenstall Ottoniae bemüht. Anders sieht
es in meinem familiären Bereich aus, da hat die
Nachwuchsarbeit vorbildlich funktioniert - wenn man es
mit aktuellen statistischen Durchschnittszahlen
vergleicht. Ansonsten jammert man ja gerne in letzter
Zeit, dass die Republik aussterben könnte. Am 29. März
2006 ist meine Tochter Raphaela im LKH Gmunden zur Welt
gekommen. Neben Mama und Papa hat sie noch zwei
Schwestern - Elisabeth (geb. 2000) und Gloria (geb.
2002). Im Jahr 2004 bin ich einfach mit der gesamten
Familie (damals waren die Töchter 2 und 4 Jahre alt)
nach Rom zur Seligsprechung von Kaiser Karl gefahren.
Manchmal gelingt es halt, solche Ereignisse im
Familien-reiseprogramm unterzubringen. Nachdem auch andere Couleurstudenten Kinder im ähnlichen Alter haben, werden solche Kontakte natürlich leichter gepflegt. So bin ich Pate eines Buben geworden, dessen Vater bei e.v. KÖL Austria Salzburg korporiert ist, der taufspendende Priester war und ist "zufällig" auch noch bei der selben Landsmannschaft. Ich arbeite zwar in Linz, muss aber täglich nach Laakirchen (Nähe Gmunden) pendeln. So bleibt nur wenig Zeit an einem Verbindungsleben in Linz teilzunehmen. Bei meiner Urverbindung Gamundia lasse ich mich auch eher selten blicken, im heurigen Jahr habe ich es mit Müh und Not gerade einmal zum Stiftungsfestkommers geschafft. Neben dem direkten zeitlichen Aufwand für die Durchführung von Ottonenveranstaltungen, geht für mich noch Zeit für die Vorbereitung von Aussendungen und die Kassenführung drauf. Man möge mir deshalb für dieses Sommersemester den dürftigen Terminkalender Ottoniae verzeihen. Ogy |
Einfach zum Nachdenken Im Fernsehen antwortete ein deutscher Adeliger auf die Frage, ob es wichtig ist der Aristokratie anzugehören so: &bdquoIm 18. Jahrhundert war es wichtig dem Adel anzugehören, im 19. Jahrhundert einer Unternehmerdynastie, im 20. Jahrhundert einer Gewerkschaft, und im 21. Jahrhundert ist es nun wichtig Teil einer Minderheit zu sein. |