ANTIRASSISMUS-WORKSHOPS

Neben rechtlicher Gleichstellung ist die Akzeptanz der legitimen Anwesenheit der MigrantInnen im Land die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen einer erfolgreichen und selbstbewußten Integration. Diese kann nur durch die aktive Auseinandersetzung mit rassistischen, ethnozentrischen und anderen ausgrenzenden Gesellschaftskonzepten erreicht werden.

Dem Konzept der Antirassismusworkshops liegt zugrunde, dass der Rassismus sowohl als Denkweise, als auch als Verhalten erlernt bzw. anerzogen ist. Jede und jeder ist aufgrund ihrer/seiner Sozialisation mit Rassismus infiziert und trägt -meistens ungewollt- zum Fortbestehen und zur Reproduzierung dessen bei. Das Ziel der Workshops ist es, einen ersten Schritt in Richtung "Verlernen des Rassismus" einzuleiten. Das "Wissen" über Rassismus, über seine Präsenz in politischen und gesellschaftlichen Strukturen und die Auseinandersetzung mit den eigenen rassistischen Anteilen ermöglicht eine effektive Bekämpfung rassistischen Denkens und Handelns.

Programm:
Informationen über Entstehung, Geschichte und die aktuellen Erscheinungsformen des Rassismus
Training zur Sichtbarmachung der rassistisch geprägten Sozialisation und der eigenen Anteile am Fortbestehen des Rassismus; Erkennen und Verändern von vorurteilsbehaftetem Denken und Handeln
Strategien gegen Rassismus: Analyse konkreter Problemstellungen aus dem Alltag, Entwickeln von Lösungen bzw. alternativer Handlungsweisen
   
Kontaktperson: Gamze Ongan
(Mo-Do: 8.30-16 Uhr, Tel: 01/408 33 52)
Dauer: 16 Stunden
Methoden: Referat, Diskussion, Gruppenübungen, Rollenspiele, Filme
Erforderlich: Flipchart, Filzstifte, Videoplayer, Nebenräume für Kleingruppenarbeit