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EL34 - in Triodenschaltung
Als eines meiner ersten Versuche in der
Röhrentechnik traute ich mich an eine
EL34-Schaltung. Vom Aufbau nichts Besonderes, ein
Einsteigerprojekt. Ich hatte zu meinem Glück, noch
unwissend die wahrscheinlich besten EL34 die je
produziert wurden, die der Fa. Mullard erworben
(damals schon kein Sonderangebot mehr).
Die pingleichen 6CA7 ein amerikanischer
Vergleichstyp haben keine so "straffe" Bässe wie die Mullards sonst sind sie aber aber auch von guter
Qualität. Mit der EL34 lässt sich nicht ganz der
echte "Triodencharme" erreichen, aber dieser Amp klingt
immer noch viel besser als die vorher von mir
gekauften Sand-Verstärker.
Verwendete Ausgangsübertrager, meine
externen Welter Prim:2K3 und Treiberröhre EF86 in
Triodenschaltung.

EL34-Triodenschaltung...C-Siebung Siemens
3300mF/450V...EF86-Treiberröhren
EL84 - in Triodenschaltung
Die EL84 SE-Schaltung ist sicher eine der
am häufigsten verwendeten in Europa, in fast jedem alten
Küchenradio hat diese robuste Allerweltsröhre
gespielt. Man kann daher die baugleichen Typen aus
allen möglichen Ländern noch leicht und günstig
erwerben.
Ich baute eine EL84-Pseudotrionenschaltung mit
zwei parallel-geschalteten Hälften der ECC83 als
Treiber auf, und
das Ergebnis kann sich hören lassen. Die
Triodeneigenschaften kommen hier viel schöner zur
Geltung als bei der zuvor beschriebenen EL34 .
Die EL84 gibt leider optisch nicht so viel her,
wahrscheinlich wird sie daher auch fast immer in ein
geschlossenes Gehäuse "verbannt".
Ein sehr schöner warmer und nie nervender
Trioden-Sound
mit ca. 1,9 W Ausgangsleistung.

Vollverstärker Siemens EL84-Triodenschaltung .. C-R-C Siebung
(ein Kond. ist liegend eingebaut)
.. ALPS 100K Eingangspoti......Treiberstufe Ultron
ECC83 SQ in Parallelschaltung.
PCL86 - ECL86 in Triodenschaltung
Diese Verbundröhre wird meiner Meinung nach
völlig unterschätzt. In einem Glaskörper vereinigt
sie eine Leistungspentode mit einem Triodenteil in
selben Glaskörper,
man kann also einen sehr kurzen Signalweg bei der
Verdrahtung erreichen.
Die PCL86 hat lediglich eine andere Heizspannung als
die ECL86, beide Typen sind noch relativ günstig als NOS
erhältlich. (habe mich bereits mit einem kleinen
Vorrat an NOS-Valvos eingedeckt)
Vom Ausgangsübertrager wurde die 7K
Anzapfung verwendet, so schien mir der Sound etwas
"runder" als bei der 5K-Anzapfung. Ich werde sicher noch später einmal einen Amp mit PCL86 und hochwertigeren Trafos
aufbauen, denn
man hört deutlich das noch mehr Sound in dieser
Röhre steckt als meine derzeitige Schaltung
"hergibt".

PCL86-Amp..C-L-C Siebung....Koppelkondensatoren
uralte MKP
In dieser Rubrik gehört auch noch zur
Vervollständigung ein Verstärkeraufbau mit F2a11 in
Triodenschaltung den ich aus einer EL34 Schaltung
für Norbert fertigte. Klanglich ist mir die F2a11
sehr "wuchtig" und eher
"grobzeichnend" in Erinnerung. Da man diese seltenen
Röhren kaum noch bekommt erübrigt sich eine genauere
Besprechung. |