Von alten Röhren....... und neuen Digitalchips.......
 
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DAC- Digital Analog- WANDLER

 

Damals als ich mir meinen THETA - DSPro Basic II kaufte (für gutes Geld) galt dieser wohl als einer der besten DAC die zu dieser Zeit gebaut wurden. Der Sound ist sehr "analog", der Aufwand der getrieben wurde um ihn so klingen zu lassen ist allerdings enorm. Sozusagen ein Computer im  HIFI-Pelz.

Lange war ich mit dem Teil sehr zufrieden und der THETA konnte mit meinem Linn LP12 mithalten. Aber nach dem Lesen eines Artikels über Digitalfilter und deren Einfluss auf Cd-Wiedergabe machte ich mich auf die Suche nach einer möglichst "einfachen" Konverterschaltung.

Mr. Kondo hat ja einen "Überwandler" gebaut mit 16 DAC -Chips in Parallelschaltung und einen nachgeschalteten Röhrenfilter. Die II-Schaltung soll die einzelnen Fehler der Wandlerbausteine ausgleichen. So die Theorie.

Na ist das nicht eine Herausforderung für einen Hifi-Werker?

Der Wandlerbaustein für mich, ein Philips TDA1543 war schnell gefunden und Schaltungen für den II-Betrieb gab es im web auch genug . Wie bei dem Entwurf eines anderen japanischen Konstrukteurs Herrn Kusonoki schloss ich einfach vier  TDA1543 parallel. Und das Ergebnis?

Nun das hatte ich nicht vermutet, eine sehr natürliche Wiedergabe von Instrumenten und Stimmen. Aber es sollte ja noch besser funktionieren , wenn man 8 dieser kleinen Billigwandler zusammenschaltet. Den 28-füssigen Eingangsbaustein den CS-8412 der zur Konvertierung der SPDIF Schnittstelle in den I²S- Bus dient habe ich einfach weggelassen, den mein CD-PRO Laufwerk stellt ja einen I²S Ausgang zur Verfügung.

Was bleibt noch übrig ?

Acht TDA1543, zwei Ausgangskondensatoren ein Widerstand zur I/V Umsetzung, ein kürzerer Signalweg ist kaum möglich !

Der Sound in Verbindung mit dem CD-Pro Laufwerk ist  einfach großartig.

Die Rauminformation auf den CD´s (falls auf der Aufnahme vorhanden) ist plötzlich überall zu hören. Die Frage analog oder digital stellt sich einfach nicht mehr!!

Meine CD-Transport + DAC-Kombi ist gefunden. Der immer so geschätzter THETA geht leider in Rente, und darf nur noch für den Kopfhörer Signale bereitstellen. (da klingt seine "Loudness-Tasten-Abstimmung" immer noch super).

Es ist kaum zu glauben das ein mit so wenigen Bauteilen  aufgebauter  D/A Wandler so viel Musik aus den alten CD´s ans Licht holt.

Ich habe auch noch ein Exemplar mit einer E88CC im Ausgang als Kathodenfolger gebaut. (so zum Spaß). Triodensound im Wandler . Klingt auch gut. Runder "relaxter" Sound.

Mir sind aber dann doch mehr Details lieber, ohne Röhrenausgang.

 

 

 

 


4fach DAC-TDA1543 mit SPDIF-Eingang und Netzteil die 4 Wandler sind unter dem Kühlkörper verborgen. Links oben der Receiver Baustein CS-8412. Ausgangskondensatoren: ELNA-Cerafine mit alten MKT´s gebrückt

 


 


8fach-DAC mit TDA1543 mit I²S Eingang


 


Zwei verschiedene 4fach DAC, der grüne mit Netzteil der rechts oben für 12V Batterie-Betrieb, links oben der kleine T-Amp, in der Mitte 50K Lautstärke-Stufenschalter


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