Falls meine Seiten
Zuspruch (in den unendlichen Weiten des
web) finden möchte ich hier
später mal ein
Forum für Leser installieren.
In dem jeder so seine Ideen einbringen kann.
Vorerst aber nur einige
Bemerkungen und Leserbriefe, (es soll ein
Anfang sein) zum vielschichtigen Thema "Experimente
in Hifi " (oder so).
Von
Freunden, und auch von mir selbst. Wenn du Lust
(oder Frust) genug hast kannst mir ja mal einen
Artikel per e-Mail schicken. Aber bitte auch mit
Namen.
Meine
Mailadresse
peter.hifi@aon.at
Wo ist der "Sound" versteckt
Es ist nicht leicht zu erklären wie
man es erreicht, das eine Anlage den richtigen
"Sound" (den plötzlich hörbaren audiophilen Aha-Effekt) wiedergibt.
Ich bin in den Jahren der Suche
einigen Hifi- Kollegen begegnet die Unsummen für
Elektronik und Speaker ausgegeben haben und kein
Stück des Weges weitergekommen sind. Der
ständige Wechsel der Geräte macht höchstens die
Händler glücklich. Manche sollten halt doch
lieber "Autos" verkaufen oder Schach
spielen (die Händler
meine ich).
Vielmehr kann jeder ruhig
seinen
eigenen Ohren
trauen. Und sollte eigentlich auch wissen welche
Musik er gerne mit der neuen Anlage hören
möchte, bevor er zum Händler geht oder zu löten
beginnt.
Es macht wenig Sinn sich als
eingefleischter "Rock´n Roller" eine 300B mit
Breitbänder zu bauen um dann den
ultimativen Sound zu erwarten. Jede
Musikrichtung verlangt eben
andere Geräte. Das
ist halt leider so! Man kann aber auch Kompromisse eingehen
und einen "Allerwelts-High-End-Sound "
anstreben, diesen hört man ja auf diversen
Messen zur Genüge. Der wird meistens als sehr
"detailreich" und "hochauflösend" angepriesen.
Hört man aber genauer hin bleiben fast immer nur
"giftige" Höhen und "wummernde" Bässe übrig. Mit
dem natürlichen Fluss der Musik haben solche
"hochgezüchtete" Wattriesen nicht mehr viel zu
tun.
Große Ausgangsleistung ist also nicht
unbedingt nötig um ihn zu hören den
richtigen
Sound. Auch der "schnürl-gerade" Frequenzgang der
Leistungselektronik ist nicht so wichtig wie ich
am Anfang immer geglaubt habe.
Ganz vorne
in der Kette, da ist er sicher verborgen, (der Sound)
im Laufwerk und im Wandler. Die Informationen
(Rauminformationen vom Datenträger) die von dort nicht an die Vorstufe
weitergeleitet werden können
nie wieder
hergestellt werden, auch nicht durch "Upsampling"
oder sonst irgend welche Superelektronik.
Bei der Wahl der Vor- und Endstufe
liegt der Fall anders. Hier kann man schon den
"Sound" selbst nach verschiedenen
Gesichtspunkten "einfärben" und mitbestimmen.
Zum Beispiel eine sehr "klare" und
"detailreiche" 6c45 als Endröhre harmoniert
wunderbar mir einer eher "warm-zeichnenden"
ECC82 in II-Schaltung (z.B. Audionote-Vorstufe
von Norbert). Umgekehrt verhält es sich, wenn
man eine 300B als Leistungsröhre verbaut. Dann
würde ich lieber eine Pentode für die Vorstufe
auswählen, um den "langsameren" Triodensound
etwas mehr "speed" zu geben. Hat man immer klare
Vorstellungen vom Endergebnis (soundmäßig) vor
den Augen ist die "Abstimmung" in der
Verstärkerelektronik nicht mehr sonderlich schwierig.
Der Lautsprecher muss die klanglichen
Unterschiede der Elektronik
deutlich hörbar
machen. Auch sollte von der angelieferten
Leistung nicht alles gleich wieder in sinnlosen
"Riesen-Passiv-Weichen" verbraten werden. Daher
liebe Hifi-Werker besorgt euch
gute Breitbänder
mit möglichst viel Wirkungsgrad. Und wenn man
schon unbedingt eine Frequenzweiche möchte dann
eine Aktivweiche, und lieber noch eine Endstufe mehr
dazu anfertigen. Es muss nicht übermäßig viel
Geld in die Speaker investiert werden mit guten
"höchst empfindlichen" Röhrenradiochassis
funktioniert es auch. Und wenn man keine "Boxen"
mag und genug Platz hat, Schallwände sind die
einfachste Lösung (für den Selbstbauer).
Wer übrigens für Lautsprecher- und
andere Kabel noch viel Geld verschwenden möchte
der soll es ruhig machen, die Hifi-Händler werden
sich freuen. Meine Empfehlung ist aber, kauft euch doch lieber einige
neue Cd´s oder
alte Platten da habt ihr sicher mehr
davon.
Die ganze Elektronik braucht
natürlich auch noch eine gewisse "Einbrennzeit"
(Ich habe keine Ahnung warum).
Und dann, manchmal stimmt plötzlich
alles , bei deinen Lieblingsplatten, da
ist er da der Sound,
dein Kopf blendet die ganze Wiedergabekette aus,
alles harmoniert, die Brandblasen vom Löten sind
längst vergessen, nichts
als schönste Musik ist zu hören!
Des Hifi-Werkers Ziel ist erreicht. (zumindest bis zum nächsten
Projekt)
P.S.
Eine (meine) Meinung
zu HIFI - Magazinen
(Im speziellen Image - Hifi)

Im Laufe der Jahre haben sich eine Unmenge
Zeitschriften bei mir angesammelt. Viele habe
ich schon wieder entsorgt, aber manche sind
einfach sehr informativ und werden darum
überall im Musikzimmer gestapelt. Natürlich
sucht der DIY-er nach Abbildungen der aufregenden
Gerätschaften die er so gerne nachbauen möchte.
Aus diesem Grund habe ich die Publikation "Image Hifi"
immer gern gekauft (trotz des Preises), und die
Artikel von Herrn Roland Kraft über all die
schönen Röhrengeräte auch meistens toll
gefunden. Aber nach einigen Ausgaben hat sich
herausgestellt, das R. K. offensichtlich eine
Vorliebe für "Dunkelgrünes Material" hat. Na ja
warum nicht denn zuvor hat auch Herr Michalik
gezeigt das nur Linn-Teile so richtig
swingen können (und das in fast jeder Ausgabe !).
Ist
Herr Michalik wirklich zu Linn-Deutschland
gewechselt?
Dann der Auftritt der Zeitung im Web, der
nach einer Leseranfrage im Forum wie folgt
kommentiert wurde. Den Teufel werden wir
tun und umsonst Material ins Web stellen............
oder so ähnlich. Ich müsste die Ausgabe
heraussuchen für den genauen Wortlaut, was
sicher zu lange dauert wegen
der Unordnung (siehe oben ). Hat mir auch nicht so
wirklich gut gefallen, diese Einstellung.
Befremdet hat mich schließlich eine Reise
von Herrn Dirk Sommer (D. S.) seines Zeichens
Chefredakteur, zu den Rainbow-Studios nach Oslo, wo er vergeblich die
riesigen Aufnahmeräume für den schönen
Raumeffekt der ECM-Platten suchte. Ich bitte sie
Herr D. S. was glauben sie wo ihre so geliebten
imaginären "Räume" auf den Musikproduktionen herkommen?

Hier ein prächtiges Exemplar
in Röhrentechnik aus den frühen 60igern mit den
legendären V72 Mic-Eingangsverst.
Nein Herr Sommer, der Aufnahmetechniker
reist nicht mit seiner (womöglich 48-kanaligen)
Mischerkonsole im Koffer ständig von einem
barocken Konzertsaal zum Anderen, nur weil dort
der Nachhall so wunderschön klingt. Seit nun schon
bald zwei Jahrzehnten kommt der Raumklang der
meisten Produktionen aus
digitalen Raumsimulatoren. Man stelle sich vor
sogar auch
bei klassischer Musik.
Nun D.S. wird sich
hoffentlich in Zukunft mehr mit der Materie
"Aufnahmetechnik" befassen, da er ja ein
neues Hobby, wie ich jüngst zu meiner
Verwunderung lesen konnte, das Sammeln von
analogen Studiogeräten hat. Sicher findet er
auch irgend ein altes natürlich "analoges Gerät"
mit eingebautem Röhrennetzteil (und
Gehäuseheizung?) das würde dann gut zu seinem
Plattendreher passen.
So nun genug genörgelt und zu
erfreulicherem. Die Web-Seite
6moons.com ist
meiner Meinung nach ein kompetentes
Magazin in Sachen Hifi und Musik und bietet kostenlos
viele nette
Artikel über so manches seltene Teil. Und
nebenbei auch jede Menge Fotos von geöffneten
Gehäusen. Eine wie ich glaube gute Alternative
zum Printmedium. Also Hifi-werker auf ins web.
Nun ja, wenn
ich ehrlich bin kaufe ich mir noch ab und zu ein
"Image-Hifi" (so eng darf man die
Sache auch nicht sehen). Aber, nicht mehr so oft wie früher.
P.S.
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