.
Pfarrkanzlei Mistelbach

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr
Nachmittags nach Vereinbarung

Telefon: 02572 2730

Kollegskapelle


In der Kollegskapelle werden die Werktagsabendmessen gefeiert. Jeden Samstag ist hier Beichtgelegenheit. Mitten im Stadtgebiet ist diese Kirche ganztägig geöffnet (8 bis 20 Uhr) und wird von vielen als ein Ort der Stille aufgesucht.

Geschichte:

1661 übernahm der Barnabitenorden die Pfarrseelsorge in Mistelbach. Anstelle des alten Pfarrhofes bauten die Barnabiten ein großes Kolleg (1687-1700). Dieses Gebäude diente von 1698 - 1783 auch als Noviziat und als theologische Lehranstalt des Ordens. Von 1923 bis 1973 bewohnten die Salvatorianer als Nachfolger der Barnabiten das Kolleg und übersiedelten dann ins „neue“ kleinere Kolleg neben dem Pfarrstadel. Das „alte“ Kolleg beherbergt heute ein Übergangswohnheim im 1. Stock und eine Tageszentrum des Landes Niederösterreich für psychisch kranke Patienten, sowie die Pfarrkanzlei. In der Kollegskapelle befindet sich das Altarbild von Maria Hilf. Die Barnabiten haben es aus der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Hilf in Wien VI hierher gebracht. Gegenüber der Kapelle liegt das Grundzimmer, ein Raum ehemals zur Verwaltung des Grundbesitzes mit einem Deckengemälde von Ferdinand Kainz aus 1750. Heute dient dieser Raum als Büro des Pfarrers und Besprechungsraum. Im 1. Stock befindet sich die Bibliothek mit einem großen Deckenfresko von Anton Maulpertsch. Am Treppenende im Erdgeschoß erinnert eine Tafel an den salvatorianischen Märtyrer Pater Titus Helde SDS, der im Jahre 1945 an dieser Stelle von russischen Soldaten erschossen wurde, als er Frauen und Kinder schützen wollte.