Gedanken zur Geburt des hl.
Johannes des Täufers...
*
Man könnte den heiligen Johannes
mit einer Glocke vergleichen.
"Er sagte: Ich bin die Stimme,
die in der Wüste ruft: Ebnet den
Weg für den Herrn!"
* Eine Glocke verkündet
die Freiheit, sie erschallt zum
Lob Gottes und ruft die Menschen
zum Gottesdienst. So trat auch
Johannes auf: Er verkündete
Frohe Botschaft und den Ruf zur
Umkehr: "Kehrt um! Denn das
Himmelreich ist nahe."
* Er hat auf Jesus
hingewiesen. - Bei jeder Messe
hören wir den Satz von Johannes
dem Täufer: "Seht das Lamm
Gottes, das hinweg nimmt die
Sünde der Welt."
* Nun, auf dem Kirchturm
ist kein Platz mehr für den
heiligen Johannes. Dafür aber
hat unsere Kirche 120
Sitzplätze, einige Sessel und
auch viele Stehplätze. - Und
hier wäre der eigentliche Ort,
wo Johannes der Täufer ein
Andenken verdient.
* Jeder Christ sollte sich
in der Gestalt des Täufers
erkennen. Jeder Christ ist in
der Nachfolge Jesu zur Umkehr
gerufen, soll beitragen, dass
das Reich Gottes anbricht, und
er soll auch andere zu Jesus
führen, auf Jesus hinweisen. Wir
sollen einladende, hinweisende
Kirche sein, dem Herrn die Wege
bereiten.
* Johannes "kam als Zeuge,
um Zeugnis abzulegen für das
Licht, damit alle durch ihn zum
Glauben kommen. Er war nicht
selbst das Licht, er sollte nur
Zeugnis ablegen für das Licht."
So sind auch wir dazu berufen,
ein christliches Zeugnis zu
geben, ein Leben zu führen, wie
es dem Glauben entspricht, ein
Bekenntnis abzulegen: Jesus
Christus ist wirklich "der Sohn
Gottes" , er ist unser Licht,
unser Retter und Heiland; er ist
der Herr über Leben und Tod.
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