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Web aktualisiert am: 30. November 2017                                                                                                          Das aktuelle Pfarrblatt online

 

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Kirche "Zum Heiligen Geist" 

(Quelle Dr. Damjan Prelovsek, Artikel in Erbe und Auftrag) 

 

1. Zur Geschichte der Kirche.

Um die Jahrhundertwende wurde von der gläubigen Bevölkerung Ottakrings die Erbauung einer Kirche auf der Schmelz als immer dringenderes Bedürfnis empfunden. Auf Initiative des Kaplans zu Neu-Ottakring, Franz Unterhofer, wurde daraufhin im Jahre 1908 ein Verein für die Erbauung der Heilig-Geist-Kirche gegründet, der in der Folge für die Beschaffung des Baugrundes verantwortlich zeichnete. Die Patronanz über den Kirchenbau übernahm die Gemahlin des Thronfolgers Franz Ferdinand, Sophie, Herzogin von Hohenberg. Sie war es auch, die die Kirche dem Heiligen Geist weihen ließ.

Bereits 1910 verfertigte der Otto-Wagner-Schüler Josef Plečnik die ersten Skizzen. In der Folge musste das Projekt mehrfach geändert werden, einerseits weil ihm eine neue Bauparzelle zugewiesen wurde, andererseits weil seitens des Kirchenbauvereines der Wunsch geäußert wurde, der Hauptraum sollte die Form einer großen Halle haben. Weitere Wünsche des Vereines machten die Planung eines zusätzlichen Pfarrhauses, dann einer Krypta und schließlich sogar eines geistigen und sozialen Zentrums des Bezirkes notwendig. Schließlich aber fehlten die nötigen Geldmittel und von dem ursprünglichen Projekt blieb nur noch ein einfaches, funktionelles Kirchengebäude ohne kostspieligen Schmuck und ohne Turm. Der Geldmangel war es auch , der den Architekten dazu zwang, zu einem neuen Baumaterial, das bis dahin in der monumentalen Baukunst unverhüllt noch keine Verwendung gefunden hatte, nämlich zum Eisenbeton, zu greifen. Der damit verbundenen Herausforderung wurde Plečnik in geradezu genialer Weise gerecht. 

Allerdings darf in diesem Zusammenhang nicht verhehlt werden, dass das Werk Plečniks nicht ungeteilte Zustimmung fand. Der Gatte der Kirchenpatronin, Franz Ferdinand, bezeichnete die Kirche als "eine Mischung von Venustempel und russischem Bad und Pferdestall, respektive Heumagazin". Auch führende Wiener Theologen sprachen sich gegen die neue Kirche auf der Schmelz aus.

Trotz allem: Nachdem Anfang März 1911 mit der Fundamentaushebung begonnen worden war und am 9. Juni 1911 die feierliche Grundsteinlegung erfolgt war, wurde bereits am 12. Juli 1911 in der fertig gestellten Krypta die Heilige Messe gefeiert. Zu Weihnachten 1913 war die Kirche in der heutigen Gestalt fertig.

 

Das Bild zeigt die feierliche Grundsteinlegung am 09. Juni 1911 durch Erzbischof-Koadjutor Dr. Franz Nagl in Anwesenheit Seiner kaiserlichen Hoheit Franz Salvator als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef.

 

Die Krypta, die unterirdische Kirche, die für lange Zeit aus dem Kirchenbau hinausgedrängt war, fand eine neue Verwendung mit ihrer Widmung an das Leben Christi. Sie soll den Eindruck einer Felsenwand erwecken in die drei Grotten hineingemeißelt sind. Der Raum rechts vom Altar soll den Stall zu Bethlehem darstellen. Man muss drei Stufen zu dieser Grotte hinabsteigen. Damit soll auch symbolisiert werden, dass Jesus durch seine Menschwerdung herabgestiegen ist. Gegenüber dieser Grotte befindet sich die Ölberggrotte aus dem Garten Gethsemane.

Josef Plečnik entwarf auch eine möglichst genaue Kopie des Heiligen Grabes in Jerusalem.

 
Die Weihnachtskrippe im "Stall von Bethlehem" Die Ölberggrotte Das Heilige Grab

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