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Unser Pfarrkindergarten hat freie Plätze für Kinder von 2 - 6 Jahren
Bei Interesse bitte kontaktieren Sie uns: Tel.: 01/492 41 51 DW 32. e-Mail: kinderga@scj.at

Web aktualisiert am: 30. November 2017                                                                                                          Das aktuelle Pfarrblatt online

 

15. Jänner Hl. Arnold Janssen 03. Juli Hl. Thomas, Apostel
17. Jänner Hl. Antonius  05. Juli Hl. Antonius Maria Zaccaría
22. Jänner Sel. Ladislaus Batthyàny-Strattmann 06. Juli Hl. Maria Goretti
24. Jänner Hl. Franz von Sales (Bischof von Genf,
    Ordensgründer, Kirchenlehrer)
09. Juli Hl. Augustinus Zhao Rong
28. Jänner Hl. Thomas von Aquin 11. Juli Hl. Benedikt von Nursia
29. Jänner Hl. Josef Freinademetz 13. Juli Hl. Heinrich II. und
   hl. Kunigunde
31. Jänner HL. Johannes Bosco 14. Juli Hl. Kamillus von Lellis
03. Februar Hl. Blasius 22. Juli Hl. Maria Magdalena
05. Februar Hl. Agatha 23. Juli Hl. Birgitta von Schweden
10. Februar Hl. Scholastika 24. Juli Hl. Christophorus
14. Februar HL. Cyrill (Mönch) HL. Methodius (Bischof) 25. Juli Hl. Jakobus
23. Februar Hl. Polykarp (Bischof von Smyrna) 26. Juli Hl. Joachim und hl. Anna
24. Februar Hl. Matthias (Apostel) 29. Juli hl. Marta von Betanien
08. März Hl. Johannes von Gott 31. Juli Hl. Ignatius von Loyola
15. März Hl. Klemens Maria Hofbauer 04. August Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars
19. März Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria 09. August Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz  (Edith Stein)
07. April Hl. Johannes Baptist de la Salle 11. August Hl. Klara von Assisi
11. April Hl. Stanislaus 12. August Hl. Johanna Franziska von Chantal
25. April Hl. Markus (Evangelist) 14. August Hl. Maximilian Maria Kolbe
27. April Hl. Petrus Kanisius 16. August Hl. Stephan, König von Ungarn
29. April Hl. Katharina von Siena 21. August Hl. Pius X.
30. April Hl. Pius V., Papst 23. August Hl. Rosa von Lima
16. Mai Hl. Johannes Nepomuk 24. August Hl. Bartholomäus, Apostel
21. Mai Sel. Franz Jägerstätter 25. August Hl. Ludwig, König von Frankreich
26. Mai Hl. Philipp Neri 27. August Hl. Monika
03. Juni Hl. Karl Lwanga und Gefährten 28. August Hl. Augustinus
05. Juni Hl. Bonifatius 03. September Hl. Gregor der Große
06. Juni Hl. Norbert von Xanten 13. September Hl. Johannes Chrysostomos
11. Juni Hl. Barnabas 17. September Hl. Hildegard von Bingen
12. Juni Sel. Hildegard Burjan 17. September Sel. Anton Maria Schwartz
13. Juni Hl. Antonius von Padua 23. September Hl. Pius von Pietrelcina (Padre Pio)
21. Juni Hl. Aloisius Gonzaga 24. September Hl. Rupert und hl. Virgil
22. Juni Hl. John Fisher 25. September Hl. Niklaus von Flüe
22. Juni Hl. Thomas Morus 27. September Hl. Vinzenz von Paul
26. Juni Hl. Josefmaria Escrivá de Balaguer 01. Oktober Hl. Theresia vom Kinde Jesus
27. Juni Hl. Hemma von Gurk 04. Oktober Hl. Franz von Assisi
    15. Oktober Hl. Theresia von Jesus (von Àvila)
    16. Oktober Hl. Hedwig von Andechs
    16. Oktober Hl. Margareta Maria Alacoque
    19. Oktober Hl. Paul vom Kreuz
    20. Oktober Sel. Jakob Kern
    21. Oktober Sel. Karl aus dem Hause Österreich
    23. Oktober Hl. Johannes von Capestrano
    29. Oktober Sel. Maria Restituta Kafka
    31. Oktober Hl. Wolfgang
    04. November Hl. Karl Borromäus
    10. November Hl. Leo der Große
    11. November: Hl. Martin
    13. November: Hl. Stanislaus Kostka
    15. November: Hl. Leopold
    19. November: Hl. Elisabeth von Thüringen
    22. November: Hl. Cäcilia
    03. Dezember Hl. Franz Xaver
    9. Dezember Hl. Johannes Didacus Cuauhtlatoatzin
    14. Dezember Hl. Johannes von Kreuz
    26. Dezember Hl. Stephanus, (Erzmärtyrer und Archidiakon)

 

 

 

Hl. Arnold Janssen (15. Jänner)

Arnold Janssen wurde am 5. November 1837 in Coch (Rheinland) geboren. Nach seiner Priesterweihe 1861 in Münster wirkte er zwölf Jahre lang als Lehrer an einer höheren Schule in der Kleinstadt Bocholt, eine Tätigkeit, die ihn auf Dauer nicht zufrieden stellen konnte.

Beeinflusst vom "Gebetsapostolat" der Jesuiten, vertieft er sich in den Missionsgedanken. Da seine Gesundheit schwach ist, sieht er seine Berufung jedoch nicht in der Arbeit als Missionar, sondern in der Ausbildung guter Missionare. Am 8.September gründet Janssen in Steyl, im heutigen Holland, die erste Missionsschule.

Mit Zustimmung Kaiser Franz Josephs und nach Annahme der österreichischen Staatsbürgerschaft , 1886, errichtete er  1889 in St. Gabriel bei Wien das Missionspriesterseminar, das das erste große Ausbildungsseminar der Gesellschaft des Göttlichen Wortes wird. Zur Unterstützung der Missionsarbeit gründet Janssen zwei Schwesterngemeinschaften, 1889 die Dienerinnen des Heiligen Geistes und 1896 als Anbetungsorden die Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung. China ist das erste Arbeitsgebiet für die Steyler Missionare. Beim Tod des Gründers, am 15. Jänner 1909, hat die Gesellschaft mehr als 1000 Mitglieder.

Hl. Antonius, Mönchsvater in Ägypten (17. Jänner)

Das Wort Christi befolgend, verkaufte Antonius, der 250 zu Koma in Mittelägypten geboren wurde, nach dem Tod seiner Eltern seinen Besitz, gab den Erlös den Armen und zog sich zunächst in eine Felsengrotte in der Nähe seines Geburtsortes zurück. Hier unterzog er sich strengster Askese.

Angezogen vom Ruf seiner Heiligkeit, sammelten sich Jünger um ihn und so wurde er Vater einer Einsiedlergemeinschaft. Er gab ihr keine feste Organisation, und auch später blieben seine Gründungen freie Vereinigungen unter seiner geistlichen Leitung. 

Nur zweimal verließ er seine Wüste: 311, um den von Kaiser Maxentius verfolgten Christen in Alexandrien beizustehen, und 355, dem Ruf des Athanasius folgend, um mit der ganzen Macht seiner Persönlichkeit in den Kampf gegen die Arianer einzugreifen.

Dann zog er sich noch tiefer in die Wüste zurück.  Er starb mit 105 Jahren.

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Sel. Ladislaus Batthyàny-Strattmann  (22. Jänner)

Ladislaus Batthyàny-Strattmann wurde, aus einer alten Adelsfamilie stammend, am 28. Oktober 1870 in Dunakiliti, Ungarn, geboren. 1900 erwarb er das Diplom für Medizin an der Universität Wien.1898 heiratete er Gräfin Maria Theresia Coreth. Das Paar führte eine sehr glückliche Ehe und hatte 13 Kinder. Seine Gottesliebe erwies ihre Kraft in der Nächstenliebe, im vorbildlichen Familienleben, in der Erziehung der Kinder und im ärztlichen Dienst.

Bereits im Jahre 1902 errichtete er ein Spital in Kittsee. Nach dem Ersten Weltkrieg übersiedelte die Familie nach Körmend.  Bald errichtete auch hier Dr. Batthyàny auch hier ein Krankenhaus. In den Patienten sah er immer Christus. Er fühlte sich als Werkzeug Gottes bei der Behandlung der armen Kranken. Die tägliche Mitfeier der heiligen Messe, das Rosenkranzgebet und das persönliche Gebet waren für ihn selbstverständlich. ER wusste sich berufen, Arzt der Armen zu sein und wollte mit dem Körper auch die Seele heilen. Er führte die Behandlungen nicht nur unentgeltlich durch, sondern gab den Armen auch Geld mit.

Nach schwerem Leiden starb er am 22. Jänner 1931 in Wien. Sein Leichnam wurde in der Familiengruft in Güssing beigesetzt. Viele seiner Patienten haben ihn schon zu Lebzeiten wie einen Heiligen verehrt.

Am 23. März 2003 wurde Ladislaus Batthyàny-Strattmann durch Papst Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen.

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Hl. Polykarp (23. Jänner)

Polykarp, der Schüler des Apostels Johannes, war Bischof von Smyrna. Als hoch angesehener Sprecher der Kleinasiaten verhandelte er in Rom mit Papst Aniketos u.a. über die Festsetzung des Ostertermins. Hochbetagt - mindestens 86 Jahre alt - starb er im Stadion von Smyrna den Martertod. Als seinen Todestag nimmt man den23. Februar 155 oder den 22. Februar 156 an.

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Hl. Franz von Sales (24. Jänner)

Der hl. Franz wurde am 21. August 1567 auf dem Stammschloss der Sales bei Thorens in Savoyen geboren und in Annecy, später in Paris und Padua zum Doktor der Rechte und der Theologie ausgebildet. Ursprünglich für eine weltliche Laufbahn bestimmt, folgte er dem Ruf zum Priestertum und wurde 1594 geweiht.

1602 wurde er Bischof von Genf und 1610 stiftete er zusammen mit der hl. Franziska von Chantal den Orden der Heimsuchung. Er starb am 28. Dezember 1622 auf einer Reise in Lyon.

Er war ein Mann des Maßes und des inneren Gleichgewichtes. Das Urvertrauen zu Gott als Liebe und die restlose Erwiderung dieser Liebe war der Angelpunkt seines Denkens und seines seelsorglichen Wirkens. Als meisterhafter Kenner des menschlichen Herzens drang er auf die Einbeziehung des Affektlebens in das betrachtende Gebet und betonte die Möglichkeit der Synthese von tiefster Religiosität und persönlicher Heiligkeit mit profaner Aktivität und Kultur.

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Hl. Thomas von Aquin (28. Jänner)

Der hl. Thomas wurde um 1225 aus gräflichem Geschlecht geboren. Mit fünf Jahren wurde er Benediktinern auf Monte Cassino zur Erziehung übergeben, trat siebzehnjährig in den Dominikanerorden ein und wurde zur Fortsetzung seiner Studien nach Paris geschickt. Hier wurde Albertus Magnus sein Lehrer. 1252 begann er seine Lehrtätigkeit in Paris. Während eines längeren Aufenthaltes in Italien erwarb er sich gründliche Kenntnisse des Aristoteles. In den Jahren 1269 bis 1272 war er der gefeiertste Lehrer der Theologie in Paris. 1272 bis zu seinem Tod lehrte er an der Ordensuniversität in Neapel. Er starb auf dem Weg zum 2. Konzil von Lyon am 07. März 1274

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Hl. Josef Freinademetz (29. Jänner)

Joseph Freinademetz wurde am 15. April 1852 in Abtei im Tiroler Gadertal geboren und wurde Priester der "Gesellschaft des Göttlichen Wortes" (Steyler Missionare), und ging 1879 nach China.

Dort begründete er die Südschantung- Mission mit. Unter Leiden und Verfolgungen wirkte er unermüdlich für die Verkündigung des Gotteswortes. Besonders für die Heranbildung des einheimischen Klerus war er tätig. Nach einem vorbildlichen und heiligmäßigen Leben starb er am 28. Januar 1908 in Tätja bei Tsining in Südschantung.

Freinademetz wurde am 5. Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen.

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Johannes Bosco (31. Jänner)

Der hl. Johannes wurde am 16. August 1815 zu Becchi bei Turin als Sohn armer Bauern geboren und 1841 zum Priester geweiht. Schon als junger Priester widmete er sich besonders den jugendlichen Kriminellen in den Gefängnissen von Turin. Früh schon war er sich im Klaren über den zersetzenden Einfluss der Industrialisierung auf die häusliche Erziehung. Bald schon begann er sich auch der verlassenen Straßenjugend anzunehmen. Er sammelte sie unter dem 1844 angenommenen Namen "Oratorium des Hl. Franz von Sales", das seine bescheidenen Anfänge in seinem Zimmer nahm, bald aber ungeheuren Aufschwung erlebte.

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Hl. Blasius (03. Februar)

Der hl. Blasius war wahrscheinlich im 4. Jh. Bischof von Sebaste (Armenien). Nach einem legendär-historischem Bericht wurde er vom Statthalter Agricolaos in einer Höhle aufgespürt und nach grausamer Marter enthauptet.

Im Kerker soll der Heilige einen Knaben, der an einer geschluckten Fischgräte zu ersticken drohte, vor dem Tod bewahrt haben. Ebenso soll er einer Frau wieder zu ihrem von einem Wolf geraubten Schwein verholfen haben.; diese brachte ihm zum Dank Fleisch, Brot und eine Kerze.

Der Heilige soll die jährliche Erneuerung dieses Kerzenopfers mit einem Segen verbunden haben. Im Orient wurde der heilige schon im 6. Jh. gegen Halsleiden angerufen. Im Abendland begann seine Verehrung im 9. Jh. Im römischen Kalender wird der Gedenktag seit dem 12. Jh. gefeiert.

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Hl. Agatha (05. Februar) 

Über das Leben der hl. Agatha ist wenig bekannt. Nach der Legende ist Agatha in ein öffentliches Haus gebracht und danach grausam gemartert worden, um sie zum Abfall vom Glauben zu bringen. Sie erlag im Kerker ihren Verletzungen. Als Todestag ist im Martyrologium von Karthago der 5. Februar (um 250) angegeben. Der Gedenktag wurde im 6. Jh. in den römischen Kalender aufgenommen.

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Hl. Scholastika (10. Februar)

Die hl. Scholastika, die Schwester des hl. Benedikt,, wurde um 480 in Nursia geboren. Sie lebte in der Nähe von Monte Cassino und traf sich einmall im Jahr mit ihrem Bruder zu geistlichem Gespräch. Durch ihr Gebet trat bei der letzten Begegnung ein starkes Gewitter ein, das Benedikt zum Bleiben zwang. Drei Tage später starb die Heilige (um 547) und wurde in Monte Cassino bestattet. Im römischen Kalender wird der Gedenktag seit dem 12. Jh. gefeiert.

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Cyrill und Methodius (14. Februar)

Die Schutzpatrone Europas, Cyrill und Methodius waren Brüder und stammten aus Thessaloniki (Saloniki). Seit 863 wirkten sie gemeinsam als Missionare bei den slawischen Völkerschaften von Mähren und Ungarn. Cyrill übersetzte biblische und liturgische Texte in die Volkssprache (altslawisch) für die er auch eine eigene Schrift schuf. 

Die Verwendung der slawischen Sprache in der Liturgie stieß bei den westlichen Bischöfen auf harten Widerstand, wurde aber von Papst Hadrian II. gebilligt. 

Cyrill starb am 14. Februar 869 in Rom, Methodius am 6. April 885. 

Die beiden vom byzantinischen Kaiser und dem Patriarchen Photius ausgesandten Missionare brachten den Slawen mit dem Glauben auch die Kultur und die Verbindung mit der römischen Kirche.

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Hl. Matthias, Apostel (24. Februar)

Der hl. Matthias wurde durch das Los als Nachfolger des Judas in das Apostelkollegium gewählt. Er soll in Äthiopien gepredigt haben; ob er dort den Martertod erlitt ist nicht sicher zu sagen. Das Fest des Apostels wurde im neuen Kalender auf den 14. Mai verlegt. Der Regionalkalender für den deutschen Sprachraum behält es aus ökumenischen Gründen am 24. Februar bei.

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Hl. Johannes von Gott (08. März)

 (Juan Ciudad kam etwa 1458 in Portugal zur Welt. Bis zu seinem 42. Lebensjahr verlief sein Dasein bewegt und unstet: achtjährig verließ er sein Elternhaus, wuchs bei einem Hirten auf, wurde selbst Hirte, Soldat unter Karl V., Schließlich Buchhändler in Granada. In zwei Feuern wurde dann dieses Leben zur Heiligkeit geläutert und gehärtet. In der Begegnung mit dem Wort Gottes aus dem Munde eines begnadeten Predigers (Johannes von Avila) und im Schmelztiegel persönlicher Leiderfahrung und Erniedrigung, da er, als Wahnsinniger interniert, selbst Opfer der an Geisteskranken verübten abergläubischen Grausamkeiten wurde.

Nach einer Wallfahrt nach Guadalupe gründete er eine Vereinigung - die 1572 von Pius V. zum Orden erhoben wurde (Barmherzige Brüder) -, mittels der er die Krankenpflege in Spanien organisierte.

Die Liebe, in der Gott gegenwärtig ist, sieht nicht nur die Not, sondern auch das Unsichtbare und die Möglichkeiten, denn sie hat Anteil an Gottes Schöpfertum. So beschritt Johannes in Therapie und Pflege ganz neue Pfade, die bahnbrechend wurden für die methodische Krankenpflege der Neuzeit. Darum auch gab ihm der Erzbischof von Granada den Namen "von Gott" , denn er hatte gelernt, mit den Augen Christi Christus in denen anzusehen, die wahrhaft "im Schatten des Todes sitzen"

Aus "Liturgischer Kalender der Erzdiözese Wien"

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Hl. Klemens Maria Hofbauer (15. März)

Der hl. Klemens Maria Hofbauer stammte aus Mähren. 1784 schloss er sich als erster Deutscher der Redemptoristenkongreation an. Er wirkte zunächst seit 1786 in Polen und Bayern. 1808 kam er nach Wien. Hier arbeitete der Heilige unermüdlich für die religiöse Erneuerung der Stadt, bis er am 15. März 1820 in Wien starb. Es wurde ihm wegen seiner Verdienste um das religiöse Leben der Stadt der Beiname "Apostel von Wien" gegeben.

Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria (19. März)

Der hl. Josef wird nur von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Abstammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königshaus und dem Messias.

Die Stationen seines Lebens sind bekannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein großer Schweiger. 

Als liebevoller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Letztmals wird er im neuen Testament bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjährigem Jesus erwähnt (Lk 2, 48).

Die öffentliche Verehrung des hl. Josef begann im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römischen Kalender steht sein Fest seit 1621. 

Pius IX. erklärte den hl. Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche.

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Hl. Johannes Baptist de la Salle (07. April)

Johannes Baptist de la Salle ist 1651 in Reims geboren. Er widmete sich der Jugend in seinen Freischulen. Johannes galt als Bahnbrecher der modernen Erziehung. Mit einigen seiner Freunde gründete er die Genossenschaft der Schulbrüder, die sich gewaltigen Widerständen gegenüber zu behaupten hatten. Am 7. April 1719 starb er in Rouen.

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  Hl. Stanislaus (11. April)

Der hl. Stanislaus wurde um 1030 in Szeczepanow (Polen) geboren. Er war ab 1072 Bischof von Krakau. Am 11. April 1079 wurde er von König Boleslaw II. während der Messe in der Michaelskirche erschlagen. 1088 wurde sein Leichnam in die Kathedrale von Krakau verlegt. Stanislaus wurde 1253 von Papst Innozenz IV. heilig gesprochen. Er ist der Patron Polens und des Erzbistums Krakau.

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Hl. Markus, Evangelist (25. April)

Der hl. Markus ist der Verfasser des ältesten Evangelium. Nach der Tradition predigte er das Ebangelium vor allem in Ägypten und gründete die Kirche von Alexandrien.

Am Fest des hl. Markus wird in vielen ländlichen Gemeinden für das Gedeihen der Feldfrüchte gebetet (Bittprozession).
An diesem Fest (und auch in der Zeit bis zur Einbringung der Ernte) kann der Wettersegen gesprochen werden. Er tritt an die Stelle des Schlusssegens der Messe.

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Hl. Petrus Kanisius (27. April)

Der hl. Petrus Kanisius wurde am 8. Mai 1521als Sohn eines Bürgermeisters geboren. Erstudierte zu Köln, wo ihn der Mystiker Nikolaus von  Esche tief beeindruckte. Hier kam er auch mit der Devotio Moderna in Berührung.

1543 wurde er als erster Nichtromane in die Gesellschaft Jesu aufgenommen und empfing 1546 die Priesterweihe. Ignatius berief ihn nach Rom, prüfte ihn persönlich, da er strengste Maßstäbe für die Aufnahme in den Orden anlegte. Nach Deutschland entsandt, in jenen Brennpunkt, wo Luthers Angriff auf das metaphysische Denken von „kopernikanischer Durchschlagskraft“ war, galt sein ganzes Bestreben der Hebung des katholischen Bewusstseins an den Zentren, die den öffentlichen  Geist beherrschen: der Predigt, dem Schrifttum, den Akademien, dem Beichtstuhl  und der Bekämpfung des religiösen Analphabetismus.

Petrus Kanisius kam am 9. März 1552 nach Wien. Im Auftrag des Königs arbeitete er an einem Handbuch gegen die Glaubenserneuerer, betreute die Gefangenen und predigte als einziger der Wiener Jesuiten neben der italienischen auch in der deutschen  Sprache. Als Hofprediger des Königs predigte er an Sonntagen in Maria am Gestade, gelegentlich auch in St. Stephan.

1553 half er in verschiedenen Orten in der Umgebung Wiens, die ohne Priester waren, in der Seelsorge aus. Nach dem Tode Bischof Wertweins im Jahre 1553 sollte Petrus Kanisius auf Wunsch des Königs das verwaiste Bistum übernehmen. In diesem Sinne erging auch im November 1554 ein Breve Papst Julius III. Jedoch ist es nicht sicher, ob Petrus die Administration des Bistums (1554–1556) tatsächlich ausübte. Der Heilige starb am 21. Dezember 1597.

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 Hl. Katharina von Siena (29. April)

Katharina wurde zu Siena in der Toskana als Tochter eines Färbers geboren. Schon im jugendlichen Alter erwachte in ihr ein großes Verlangen nach Vollkommenheit, und sie weihte sich Gott durch das Gelübde der Jungfräulichkeit. Da sie sich dem Wunsch der Eltern, sich zu verehelichen, widersetzte, wurde sie lange Zeit schlecht behandelt. Schließlich gaben die Eltern nach. Mit 16 Jahren nahm sie das Kleid des 3. Ordens des hl. Dominikus, lebte aber weiter im Haus ihrer Eltern, wo sie nebst strengen Bußübungen sich der Krankenpflege widmete. 1367 wurde sie mit den Wundmalen des Herrn ausgezeichnet. Ihr Einfluss stieg mit der Zeit derart, dass selbst Päpste, Kardinäle und Fürsten sich ihres Rates bedienten. So reiste sie auch nach Avignon und bewog Papst Gregor XI. zur Rückkehr nach Rom. Am 29. April 1380 starb sie in Rom. 1461 sprach  Papst Pius II. sie heilig. Pius IX. erhob sie zur Mitpatronin der Stadt Rom. Paul VI. erklärte sie zur Kirchenlehrerin.

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Hl. Pius V. (30. April)

Michele Ghislieri wurde am 15. Jänner 1504 zu Bosco in Oberitalien geboren. Mit 14 Jahren wurde er Dominikaner. Er war Prediger, Großinquisitor in der Lombardei und Ordensprovinzial. Paul IV., der ihm geistesverwandt war, gab ihm das Bistum Sutri und verlieh ihm die Kardinalswürde. Am 07. Jänner 1566 wurde er zum Papst gewählt. Pius V. war der erste große Papst der innerkirchlichen Reform nach dem Trienter Konzil und führte entschlossen dessen Beschlüsse durch: Ausgabe des Catechismus Romanus, des römischen Breviers und des Missale, Reorganisation der Kurie usw. Seine unermüdlichen Bemühungen, Spanien und Venedig zum gemeinsamen Kampf gegen die drohende Türkengefahr zu bewegen, wurden durch den großen Seesieg 1571 bei Lepanto gekrönt.

Er war von unnachsichtiger Strenge gegen die Verirrungen einer Zeit, deren leidenschaftliches Interesse an theologischen Problemen sich in erbitterten Kämpfen auslebte. Er drohte Philipp II. von Spanien wegen seines Staatskirchentums  mit dem Interdikt und belegte Elisabeth von England mit dem Bann. Menschliche Klugheit bedeutete ihm wenig; er war kein Diplomat und wollte es auch nicht sein. Er lebte auch als Papst in der ganzen Strenge seines Mönchtums, und alle seine Entscheidungen waren von seiner tiefen Verwurzelung in einem übernatürlichem Standort her motiviert. Pius V. starb 1572 in Rom.

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.Hl. Johannes Nepomuk (16. Mai)

Der hl. Johannes Nepomuk war Kanonikus in Prag und Generalvikar des dortigen Erzbischofs. Von König Wenzel gefangen genommen, wurde er nach schwerer Folterung 1393 in der Moldau ertränkt. Die Frage, weshalb der Zorn des Königs sich gerade gegen Johannes richtete, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Die Überlieferung, Grund sei die Weigerung des Johannes gewesen, ein Beichtgeheimnis zu verraten, ist erst später nachweisbar. Johannes Nepomuk gilt als Helfer der Wassernot und bei schuldloser Verdächtigung. Sein auf der Prager Karlsbrücke errichtetes Standbild fand viele Nachbildungen und machte ihn zum berühmten "Brückenheiligen" der neueren Zeit.

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 Sel. Franz Jägerstätter  (21. Mai)

Franz  Jägerstätter wurde am 20. Mai 1907 in St. Radegund (Oberösterreich) geboren und am 21. Mai in seiner Heimatstadt getauft. 1936 heiratete er Frtanziska Shwaninger. Als die Nationalsozialisten 1938 in Österreich die Macht übernahmen, verweigerte er jede Zusammenarbeit. Nach sechsmonatigem Militärdienst und zwei Jahren bei seiner Familie wurde er 1943 erneut einberufen. ER erklärte der Militärbehörde, dass er aufgrund seines Gewissens den Kriegsdienst mit der Waffe ablehne, da "man Gott mehr gehorchen müsse, als den Menschen". Obwohl er sich für den Sanitätsdienst angeboten hatte, wurde er wegen Wehrkraftzersetzung in Berlin zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 in Brandenburg an der Havel enthauptet.

Hl. Philipp Neri (26. Mai)

Der hl. Philipp Neri war nach heutigen Begriffen ein "Spätberufener"; mit 36 Jahren wurde er Priester. Sein Anliegen war die sittliche Erneuerung Roms. Durch neue Seelsorgemethoden, nicht zuletzt auch durch seine humorvolle Lebenshaltung, erlangte er großen Einfluss. Durch eine Priestergemeinschaft, "das Oratorium", das er gründete, wurden seine Gedanken in weite Kreise getragen. Er ist einer der großen Seelenführer der Kirche, eine führende Gestalt der Katholischen Reform. Schon zu seinen Lebzeiten als Heiliger verehrt, starb er am 26. Mai 1595 in Rom.

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 Hl, Karl Lwanga und Gefährten (03. Juni)

Der hl. Karl Lwanga und seine 21 Gefährten, die Märtyrer von Uganda, sind die ersten Blutzeugen des Schwarzen Afrika. Der hl. Karl starb zusammen mit zwölf Gefährten am 3. Juni 1886 als Märtyrer in der Nähe von Rubaga; die anderen wurden in der Zeit vom 26. Mai 1886 bis 27. Jänner 10887 getötet. 1964 wurden sie heiliggesprochen. Ihr Gedenktag öffnet uns den Blick in die Welt- und Missionskirche.

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 Hl. Bonifatius (5. Juni)

Der hl. Bonifatius, der Apostel  Deutschlands , stammte aus England und hieß zuerst Winfried. Er wurde Benediktinermönch und unternahm opfervolle Missionsreisen zur Bekehrung der Germanen. Von angelsächsischen Mönchen und Nonnen unterstützt, wirkte - zum päpstlichen Lega

ten für Deutschland bestellt - mit unermüdlichem Eifer für die Ausbreitung des Glaubens. ER schuf in Bayern, Hessen und Thüringen die kirchliche Organisation und erneuerte die Kirche in Franken. In hohem Alter fand er in Friesland am 5. Juni 754 den Martertod. Sein Grab ist in der Krypta des Domes von Fulda.

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Hl. Norbert von Xanten (06. Juni)

Der hl. Norbert ist der Gründer des Prämonstratenserordens. Er bemühte sich zunächst als Wanderprediger mit seinen Gefährten um die sittliche Erneuerung der Kirche in Frankreich, Belgien und Deutschland. Später wurde er Erzbischof von Magdeburg, und sein Orden fasste auch im Osten Deutschlands Wurzeln. Er starb am 06. Juni 1134.

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 Hl. Barnabas (11. Juni)

Barnabas war der Zuname des Leviten Joseph, eines Hellenisten aus Zypern. Die Kapitel 4 und 9 sowie 11-15 der Apostelgeschichte berichten uns aus seinem Leben, aber auch Gal2, 1.9.13 und Kol 3,10. Mit Paulus, den er sich als Gehilfen von Antiochia am Orontes holte, wird er als Apostel (im weiteren Sinn) bezeichnet. Nach einem Zwist mit Paulus reiste er mit seinem Vetter Johannes Markus wieder nach Zypern. Er widmete sich auch weiterhin der Missionstätigkeit in Griechenland (1 Kor 9,6) und nach späteren Nachrichten angeblich auch in Rom und Mailand. Nach der Tradition soll er in der 2. Hälfte des 1. Jh.s von Juden in Salamis gesteinigt worden sein.

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 Sel. Hildegard Burjan (12. Juni)

Hildegard Burjan wurde am 30. Jänner 1883 als Tochter der jüdisch-liberalen Familie Freund in Görlitz geboren. Im Jahr 1907 heiratete sie den gebürtigen Ungarn Alexander Burjan. Nach schwerer Krankheit und wunderbarer Genesung konvertierte sie im Jahr 1909 zum katholischen Glauben. Ihr neu geschenktes Leben wollte sie ganz für Gott und die Menschen einsetzen. Sie hat sich in Österreich gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Frauen und der Familien eingesetzt. Dazu hat sie die Schwesterngemeinschaft der Caritas Socialis gegründet. Von 1918 bis 1920 war sie die erste christlich-soziale Abgeordnete im Parlament. Hildegard Burjan starb am 11. Juni 1933. Am 29. Jänner 2012 wurde sie in Wien seliggesprochen.

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  Hl. Aloisius Gonzaga (21. Juni)

Der hl. Aloisius wurde zu  Castiglione bei Mantua geboren; er zeichnete sich durch Lebensernst, Frömmigkeit und lautere Reinheit aus. 1585 trat er nach Verzicht auf seine Grafschaft in Rom in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein, starb aber schon im Alter von 23 Jahren am 21. Juni 1591 an der Pest. Er ist Patron besonders der studierenden Jugend. Seine Gestalt, oft verzeichnet, erweist sich besonders seit  der Herausgabe seiner Briefe als auch heute noch gültiges Vorbild.

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  Hl. John Fisher und hl. Thomas Morus (22. Juni)

Der heilige John Fisher starb am 22. Juni 1535 als Märtyrer in London, der hl. Thomas Morus am 6. Juli des desselben Jahres. Diese beiden berühmten Märtyrer - der eine Bischof, der andere Laie - wurden 1935 heiliggesprochen. Das Beispiel ihrer Treue wird den Christen unserer Tage vor Augen gestellt.

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 Hl. Josefmaria Escrivá de Balaguer (26. Juni)

Josefmaria Escrivá de Balaguer, 1902 in Barbastro (Spanien) geboren, wurde 1925 zum Priester geweiht und gründete am 2. Oktober 1928 das Opus Dei. Damit erschloss er in der Kirche Männern und Frauen aller Lebensbereiche einen neuen Weg der , der christlichen Berufung durch die Heiligung des Alltags in der Welt voll zu entsprechen. Mit seinen Schriften förderte er die besondere Sendung der Laien in der Kirche. Nach seinem Tod am 26. Juni 1975 in Rom wurde 1982 das Opus Dei als Personalprälatur errichtet. Papst Johannes Paul II. hat ihn am 6. Oktober 2002 heiliggesprochen.

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 Hl. Hemma von Gurk (27. Juni)

Die hl. Hemma (Emma) von Gurk war Gräfin von Friesach-Zeltschach (Kärnten) und wurde durch ihre Heirat mit dem Grafen Wilhelm von Sann mitten in das politische und kulturelle Leben gestellt. Nach dem Tod ihres Gemahls und der Ermordung ihres einzigen Sohnes verwendete sie ihren großen Besitz zur Gründung der Klöster Gurk und Admont. Sie starb 1045 und wurde in der Domkrypta in Gurk beigesetzt.

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Hl. Antonius von Padua (13. Juni)

 

Der hl. Antonius wurde 1195 zu Lissabon geboren. Er war zunächst Augustiner Chorherr und kam mit 17 Jahren in die hervorragende theologische Bildungsanstalt des Ordens, das Kloster S. Cruz zu Coimbra, wo er Priester wurde. Wegen seines Verlangens nach dem Martyrium trat er mit Zustimmung der Oberen zum Franziskanerorden über, wurde auf seinen Wunsch nach Marokko entsandt, wegen Krankheit aber zur Rückkehr gezwungen. Wegen seiner ungewöhnlichen Begabung zur Predigt fiel ihm diese Amt zu, das bis zu seinem Tod sein eigentliches Wirkungsfeld blieb. 1223 ernannte ihn der hl. Franziskus zum ersten Lektor der Theologie an der Ordensschule zu Bologna, ein Jahr später wirkte er jedoch schon in Südfrankreich gegen die Albigenser. 1227 nach Italien zurückgekehrt, starb er zu Arcella am 13. Juni 1231. Als erster Lehrer der Theologie wurde Antonius Wegbereiter der großen Franziskanertheologen.

 

 

 

Statue des hl. Antonius

 in der Pfarrkirche Schmelz

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 Hl. Thomas, Apostel (03. Juli)

Der hl. Apostel Thomas war nach dem Zeugnis des origines und anderer Schriftsteller Apostel der Parther, verschiedener anderer Völkerschaften und der Inder und starb als Märtyrer in Kalamina, der man auf Grund uralter Überlieferungen bei Mailapur in der Nähe von Madras sucht. Der 3. Juli wurde als Tag der Reliquienübertragung nach Edessa als sein Festtag schon immer von den Syromalabaren, Chaldäern und Melchiten gefeiert. Die Reliquien werden heute in Ortona an der Adria verehrt. Er ist der Patron der Architekten, Zimmerleute, Bauarbeiter und Feldvermesser.

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Hl. Antonius Maria Zaccharía, Priester, Ordensgründer (05. Juli)

Antonius Maria von Zaccaría wurde 1502 zu Cremona geboren. Er war zuerst Arzt und wurde 1528 Priester. Antonius gründete mit anderen die Regularkleriker vom hl. Paulus (Barnabiten) und zu ihrer Unterstützung bei den Missionen die Kongregation der "Englischen Jungfrauen v. hl. Paulus". Auf seine Anregung wird das 40-stündige Gebet zurückgeführt. Er war ein unermüdlicher Volksmissionar voll Buß- und Seeleneifer und großer Verehrer des hlst. Sakramentes. Der Heilige starb in Cremona am 5.Juli 1539

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Hl. Maria Goretti, Jungfrau, Märtyrin (06. Juli)

Die hl. Maria Goretti wurde am 2. Juli 1902 in Conca di Nettuno zur Märtyrerin der Reinheit. Einer Vergewaltigung widerstrebend, wurde sie im Alter von zwölf Jahren ermordet. Papst Pius XII. nahm sie am 25. Juni 1950 in Ggegenwart ihrer Mutter und ihres Bruders unter die Heiligen auf. Ihr Mörder lebte damals nach verbüßter Strafe in einem Kapuzinerkloster.

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Hl. Augustinus Zhao Rong (09. Juli)

Augustinus Zhao Rong, 1746 geboren, war Soldat in der kaiserlichen Armee Chinas. Aufgrund der Glaubenstreue der christlichen Märtyrer seines Landes hat er sich selbst zum Christentum bekehrt. Er wurde Priester und erlitt1815 das Martyrium. Mit ihm zusammen gedenkt die Kirchen an diesem Tag jener Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien, Männer, Frauen und Kinder, die in China zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten wegen ihrer Treue zum christlichen Glauben als Märtyrer starben.

Hl. Benedikt von Nursia, (11. Juli)

Geboren um 480 zu Nursia aus Sabinischem Landadel, studierte Benedikt zu Rom , entfloh aber vor Beendigung seines Studiums seiner sittenlosen Umgebung und wurde Einsiedler in der Nähe von Subiaco. Hier sammelten sich Gefährten um ihn, denen er zunächst die Lebensform des östlichen Mönchtums gab. Um 529 übersiedelte er mit ihnen nach Monte Cassino, erbaute hier ein groß angelegtes Kloster, das die Wiege des Benediktinerordens und ein glanzvoller Mittelpunkt westlichen Mönchtums wurde. Auf Monte Cassino verfasste Benedikt seine Regel, die zwar noch die Grundzüge orientalischer Tradition trägt, aber doch wesentlich den Stempel des eigenen Geistes und abendländische Züge erhielt.

Der Gedanke des Gemeinschaftslebens, der bereits bei Pachomius und Basilius dem Großen anklingt, wird durch ihn voll ausgeformt. In ihren Formulierungen klar und nüchtern, in ihren Forderungen maßvoll und auf das dem Menschen Mögliche bedacht, zielt die Regel auf eine Grundform menschlichen Zusammenlebens hin, die, getragen von der allen vorangehenden Aufgabe des Opus Dei, eine harmonische Ordnung und Einordnung aller Seelenkräfte des Einzelnen gewährleisten sollte. Die Abteien standen waren autarke Gemeinschaften und standen im Dienste der großen Zeitaufgaben. Benedikts Gründung wurde die Grundnorm für das abendländische Mönchtum. "Der Patriarch des Westens" starb in Monte Cassino am 21. März 547 Weil die Feier am 21. März meist durch die Feier der vorösterlichen Bußzeit verhindert wird, wurde das Datum des heutigen Gedenktages, der mit einer Übertragung der Reliquien des heiligen im 8. Jahrhundert zusammenhängt, festgelegt. Von Pius XII. wurde Benedikt zum "Vater Europas", von Paul VI. zum "Schutzpatron Europas" erklärt.

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Hl. Heinrich II. und hl. Kunigunde, Kaiserpaar (13. Juli)

Heinrich II., der letzte aus dem sächsischen Königshaus, war deutscher König von 1002 bis 1024 (Kaiserkrönung 1014). Er war trotz Kränklichkeit eine kraftvolle und zielbewusste Persönlichkeit, ein Friedensfürst in kriegerischer Zeit, ein großer Förderer der Kirche. Seine bedeutsamste Stiftung ist Bamberg. Er lebte nach Feststellung der Unfruchtbarkeit seiner Gemahlin in ehelicher Enthaltsamkeit.

Kunigunde, zwischen 998 und 1000 mit Heinrich vermählt, war öffentlich und privat stets um Kirche und Caritas bemüht. Sie gab nach dem Tod des Kaisers als Nonne in dem von ihr gestifteten Benediktinerinnenkloster Kaufungen ein heroisches Beispiel der Weltentsagung und Gottesliebe, und sie starb 1033. Das Kaiserpaar ruht im Dom zu Bamberg.

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Hl. Kamillus von Lellis, Priester, Ordensgründer (14. Juli)

Kamillus, geboren 25. Mai 1550 zu Bucchianico, entbehrte als Frühwaise einer guten religiösen Erziehung. Er nahm 1569 bis 1574 an den Türkenkriegen Venedigs teil und verspielte Hab und Gut. Als Bruder trat er bei den Kapuzinern ein, musste aber wegen einer bösartigen Fußwunde den Orden wieder verlassen. In einem Hospital in Rom genas er, blieb dann als Krankenwärter und später als Spitalmeister dort. Philipp Neri führte ihn zu großer Heiligkeit. Er gründete eine religiöse Gemeinschaft von Krankenpflegern, den späteren Orden der Kamillianer.

Kamillus führte bedeutsame Neuerungen in der Krankenseelsorge und im Krankenhausbetrieb durch. Er war ein besonderer Freund der Armen und Gefangenen. Der Heilige starb am 14. Juli 1614 zu Rom. Er ist Patron der Kranken, der
Spitäler und der Krankenpfleger.

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Hl. Maria Magdalena (22. Juli)

Maria Magdalena (von Magdala) ist die erste unter den galiläischen Frauen, die den Herrn begleiten und ihm dienen. Christus hat sie von schwerer Besessenheit befreit. Sie war beim Tod und beim Begräbnis des Herrn zugegen, und der Auferstandene erschien ihr am Grabe. Es ist falsch, die Heilige mit der öffentlichen – gar nicht mit Namen benannten – Sünderin gleichzusetzen; sie ist auch nicht Maria von Bethanien. Völlig ungeschichtlich ist die Legende, die Maria Magdalena als Büßerin von St-Baume bei Marseille sterben lässt. Nach einer griechischen Überlieferung liegt sie in Ephesus begraben.

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Hl. Birgitta von Schweden, Mutter, Ordensgründerin, Mitpatronin Europas (23. Juli)

Die hl. Birgitta ist um 1302 bei Uppsala in Schweden geboren. Schon mit 15 Jahren wurde sie mit dem 18-jährigen Edelmann Ulf Gudmarsson vermählt, dem sie in glücklicher Ehe acht Kinder schenkte. Wegen ihrer besonderen Frömmigkeit und selbstlosen Nächstenliebe genoss Birgitta in ganz Schweden großes Ansehen. Nach dem Tod ihres Gatten gründete sie den nach ihr benannten Birgittenorden, dessen erstes Kloster sie in der Königsstadt Vadstena errichtete. Die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Italien. Die vielen Visionen, die sie seit ihren Jugendjahren erfuhr, schrieb sie genau nieder. Birgitta starb am 23. Juli 1373 in Rom und wurde 1391 heilig gesprochen. Papst Johannes Paul II. hat die hl. Birgitta zusammen mit Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein) und Katharina von Siena am 1. Oktober 1999 durch das Apostolische Schreiben „Spes aedificandi“ zur Mitpatronin Europas ernannt.

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Hl. Christophorus, Märtyrer in Kleinasien (24. Juli)

Der hl. Christophorus, der Riese als Christkindträger, ist einer der volkstümlichsten Heiligen des Morgen- und Abendlandes und einer der 14 Nothelfer. Seine Person ist, wenn auch von ihr nur Name und Martyrium bekannt sind, historisch. Er wurde gegen unvorhergesehenen Tod und besonders in Pestzeiten angerufen und ist Patron der Schiffer und Flößer (Brückenheiliger), der Pilger und Reisenden und heute besonders der Kraftfahrer.

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Hl. Jakobus, Apostel (25. Juli)

Der hl. Apostel Jakobus war der Sohn des Fischers  Zebedäus und der Salome und ältere Bruder des Apostels und Evangelisten Johannes. Wegen ihres stürmischen Eifers erhielten sie den Namen „Donnersöhne“. Jakobus erlitt nach der Tradition als erster Apostel unter Herodes Agrippa um Ostern 44 den Martertod. Die Legende, er habe in Spanien gepredigt und sei dort begraben, ist heute allgemein aufgegeben, doch ist es nicht unwahrscheinlich, dass sein Leib nach Santiago de Compostela gebracht worden ist. Die Wallfahrt zu seinem Grab war jahrhundertelang weltberühmt. Jakobus war zeitweilig der volkstümlichste Apostel. Er wurde Schutzheiliger im Kampf
gegen die Mauren, Patron Spaniens und besonders der Pilger. Er wird dargestellt mit Buch, Pilgermuschel, Pilgerstab und Schwert.

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Hl. Joachim und hl. Anna, Eltern der Gottesmutter Maria (26. Juli)

Kirche als ständige Überlieferung seit dem  7./8. Jh., die lateinische erst seit dem 10. Jh. Wir verehren unter diesem Namen den Vater Mariens. Name und legendäres Leben der hl. Anna sind schon im 2. Jh. bekannt. Ihr Kult ist im Orient seit dem 6. Jh., im Okzident seit dem 8. Jh. nachweisbar, am Ende des Mittelalters war er geradezu Modekult. Die Darstellung unter dem Bild der „Annaselbdritt“ war weit verbreitet. Anna ist Patronin der Bretagne, der Bergleute und Schiffer, der Mütter und der Eheleute, der Witwen und Armen.

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Hl. Marta von Betanien (29. Juli)

Die hl. Marta war die tatkräftige Herrin des Hauses von Betanien, die mit ihren Geschwistern der Freundschaft Jesu gewürdigt wurde. Sie ist Patronin der Hausfrauen und wird mit Schlüsselbund oder Kochlöffel dargestellt.

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Hl. Ignatius von Loyola, Priester, Ordensgründer (31. Juli)

Ignatius, geboren 1491 im spanischen Baskenland, verbrachte seine Jugend unter Höflingen und Soldaten. In einer Schlacht 1521 schwer verwundet, fand er auf dem Krankenlager einen Zugang zur „Unterscheidung der Geister“: innere Regungen, die von Gott stammen, führen zu Freude und Leben, solche, die von Gott wegführen, mindern beides. Es folgten Jahre der Wanderschaft als Pilger, in denen seine Geistlichen Übungen (Exerzitien) entstanden. Während des Studiums in Paris bildete sich um ihn eine Gruppe Gleichgesinnter. In Rom stellten sich diese ersten Gefährten später dem Papst zur Verfügung. 1540 bestätigte Paul III. die „Gesellschaft Jesu“ (Jesuiten) als Orden, dessen Motto lautet „Alles zur größeren Ehre Gottes“. Ignatius leitete ihn als erster Generaloberer bis zu seinem Tod am 31. Juli 1556. Ignatius ist u. a. Patron der Geistlichen Übungen und Exerzitienhäuser.

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Hl. Alfons Maria von Liguori (01. August)

Der hl. Alfons Maria wurde am 27. September 1696 in Marianella, einem Vorort von Neapel, geboren. Er erlangte, noch nicht siebzehnjährig, das Doktorat der Rechte und wurde ein gefeierter Anwalt, entsagte jedoch 1723 einer glänzenden Laufbahn und wurde Priester. Sechs Jahre wirkte er unter den Armen von Neapel und gilt als Wegbereiter des modernen Laienapostolats. Nach einer Marienerscheinung verließ er Neapel und gründete den Orden der Redemptoristen. Klemens XIII. übertrug ihm das Bistum S. Agata dei Goti, das er dreizehn Jahre, trotz körperlicher Gebrechlichkeit, segensreich verwaltete. 1775 zog er sich zu den Redemptoristen von Pagani zurück und starb hier am 1. August 1787 unter großen Leiden. Pius IX., der ihm den Titel eines Kirchenlehrers verlieh, nennt ihn „den hervorragendsten und mildesten unter den Moraltheologen“ und schreibt ihm das Hauptverdienst an der Überwindung des Jansenismus zu.

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Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars (04. August)

Der hl. Bapt. Maria Vianney, geboren am 8. Mai 1786 zu Dardilly bei Lyon, begann als 19-jähriger Bauernknecht unter großen Schwierigkeiten seine Studien, entging durch
merkwürdigen Umständen der Einziehung zum napoleonischen Militärdienst, war vorübergehend Volksschullehrer, wurde 1815 in Grenoble zum Priester geweiht, war dann Vikar in Ecully und seit 1818 Pfarrer von Ars, das er in kurzer Zeit von einer seelsorglichen Ruine zu einer Musterpfarre machte. Er lebte äußerst bedürfnislos und hatte unter menschlichen Verleumdungen zu leiden. Er war einfachen, heiteren Sinnes, voll Demut, Güte und Geduld, unermüdlich im Beichtstuhl, auf der Kanzel und in der Seelenführung tätig. Er starb am 4. August 1859 in Ars. Seit 1929 ist er Patron der Pfarrer.

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Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz - Edith Stein, Ordensfrau, Märtyrin,  Mitpatronin Europas (09. August)

Die hl. Edith Stein wurde am 12. Oktober 1891 als Kind jüdischer Eltern in Breslau geboren. Lange Zeit war sie in philosophischen Studien auf der Suche nach der Wahrheit, bis sie schließlich zum Glauben fand und sich am 1. Jänner 1922 in der katholischen Kirche taufen ließ. Von dieser Zeit an diente sie Gott als Lehrerin und durch die Herausgabe von Schriften. 1933 wurde sie in Köln in den Orden der Karmelitinnen aufgenommen. Unter dem von ihr erbetenen Namen Theresia Benedicta vom Kreuz weihte sie ihr Leben für das jüdische und das deutsche Volk. Wegen der Judenverfolgung verließ sie Deutschland und wurde am 31. Dezember 1938 in den Karmel Echt (Niederlande) aufgenommen. Am 2. August 1942 wurde sie von den Nationalsozialisten verhaftet und in das zur Ausrottung des jüdischen Volkes bestimmte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Dort wurde sie wahrscheinlich am 9. August 1942 in der Gaskammer getötet. Papst Johannes Paul II. hat sie am 11. Oktober 1998 heilig gesprochen.

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Hl. Klara von Assisi, Jungfrau, Ordensfrau (11. August)

Die hl. Klara von Assisi, geboren 1194, legte mit 18 Jahren in die Hände des hl. Franziskus die Gelübde ab und gründete mit ihm den später nach ihr benannten strengen Orden der Klarissinnen, dem auch ihre beiden Schwestern und ihre Mutter beitraten. Ihrem Gebet zum Allerheiligsten Sakrament schrieb Assisi die Errettung vor den Sarazenen zu. Klara liebte das Gebet, die Demut und die Armut. Sie erlebte die Ausbreitung ihres Ordens weit über Italien hinaus. Die Heilige starb am 11. August 1253. Sie ruht unversehrt in der ihr geweihten Kirche in Assisi.

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Hl. Johanna Franziska von Chantal, Ordensgründerin (12. August) Der Gedenktag wurde vom 12. Dezember auf 12. August verlegt.

 Die heilige Johanna wurde am 28. Jänner 1572 in Dijon als Tochter des burgundischen Parlamentspräsidenten geboren. Sie heiratete 1592 den Baron Christoph de Chantal und schenkte vier Kindern das Leben. Nach dem jähen Tod ihres Gatten 1601 widmete sie ihr Leben der Erziehung ihrer Kinder, dem Gebet und dem Dienst am Nächsten. Franz von Sales half ihr in vielen inneren Schwierigkeiten. 1610 gründete sie mit ihm den Orden der Heimsuchung Mariä (Salesianerinnen) in Annecy. Johanna starb am 13. Dezember 1641 in Moulin. Sie wurde 1751 selig und 1767 heilig gesprochen.

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Hl. Maximilian Maria Kolbe, Ordenspriester, Märtyrer (14. August)

Maximilian M. Kolbe wurde in Papianice, in der Nähe von Lodz in Polen, 1894 als Sohn eines Webereiarbeiters geboren. Er wurde Franziskanerminorit
und studierte in Rom. Hier gründete er die „Miliz der Unbefleckten“, um der Lüge und dem Hass durch Wahrheit und Liebe entgegenzutreten. Trotz größter Schwierigkeiten wirkte er in Polen mit großem Erfolg als Presseapostel. In der Nähe von Warschau gründete er das Pressezentrum „Niepokalanow“ („Stadt der Unbefleckten“). Er wollte sein  Werk in die Welt hinaustragen und begann erfolgreich in Japan. Die Ausführung weiterer Pläne verhinderte der Zweite Weltkrieg. Kolbe kam am 17. Februar 1941 in das KZ. Am 30. Juli 1941 ging er in Auschwitz für einen Familienvater namens Gajowniczek, der als Geisel für einen entsprungenen Häftling mit neun anderen Polen hätte sterben müssen, freiwillig in den Hungerbunker. Nach 14 Tagen war er noch am Leben und bei vollem Bewusstsein. Dann machte am Vorabend von Mariä Himmelfahrt eine Phenolspritze der Marter ein Ende. 1971 wurde er selig-, 1982 heiliggesprochen.

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Hl. Stephan, König von Ungarn (16. August)

Der hl. Stephan, geboren 969 als Sohn des Arpadenfürsten Geza, wurde in seinem 5. Lebensjahr von einem missionierenden Priester des hl. Bischofs Pilgrim von Passau auf den Namen des Patrons der Passauer Diözese getauft und 995 vom hl. Adalbert von Prag gefirmt. Er heiratete Gisela, die Schwester Kaiser Heinrichs II. Seit 997 regierte er als Fürst gerecht und zielbewusst; er war das Muster eines apostolischen Herrschers. Stephan gab seinem Reich die kirchliche Organisation. Er erhielt mit der päpstlichen Bestätigung die Königskrone, mit der er zu Weihnachten des Jahres 1000 in Gran zum ersten König von Ungarn gekrönt wurde. Der Heilige starb am 15. August 1038, wurde neben seinem Sohn Emerich in Stuhlweissenburg begraben und mit ihm 1083 heilig gesprochen

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Hl. Bernhard von Clairvaux , Abt, Kirchenlehrer (20. August)

Der hl. Bernhard wurde 1090 als Sohn eines burgundischen Ritters in Fontaines bei Dijon geboren. 1112 trat er in das strenge Reformkloster Citeaux ein. 1115 wurde er mit zwölf weiteren Mönchen zur Gründung von Clairvaux ausgesandt, drei Jahre später folgte das erste Tochterkloster und noch 68 weitere Gründungen. Die hinreißenden Predigten, die er im Auftrag Papst Eugens III. für den II. Kreuzzug hielt, führten ihn nach Frankreich, Flandern und das Rheinland. Wenn er nicht auf Reisen war, schrieb er in seiner Zelle seine in einer lebensvollen und doch subtilen Sprache gehaltenen Briefe, die diese Bewegung auch nach Spanien, Italien, Dänemark, ja bis in den Orient trugen. Er entfaltete eine weitgespannte und tief greifende politische Aktivität. Er starb zu Clairvaux am 20. August 1153, völlig verausgabt durch ein Leben strengster Abtötung und unermüdlichen Kampfes. Bernhards zur Innerlichkeit neigende, mystisch hochbegnadete Natur empfand die Geteiltheit seines Lebens zwischen Kontemplation und geschichtlicher Leistung, zwischen Gottnähe und menschlicher Schwäche so bitter, dass er sich ein Zwitterwesen nannte, das nicht Mönch, nicht Laie sei. Die persönliche Leidenschaft bedingte die Größe seines Wirkens, und der Verzicht auf Gottes Nähe und Gottes Wille, der ein Grundzug der abendländischen Mystik blieb, erschließt sich aus seinem eigenen, ihn ganz kennzeichnenden Wort: „Das Maß der Gottesliebe ist die Liebe ohne Maß.“

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Hl. Pius X., Papst (21. August)

Pius X., geboren als Giuseppe Melchiore Sarto am 2. Juni 1835 zu Riese, Oberitalien, war Kaplan, Pfarrer, Domherr, dann Bischof von Mantua, Patriarch von Venedig, Papst vom 4. August 1903 bis 20. August 1914. Nach seinem Wahlspruch „Alles in Christus erneuern“ war er der „religiöse“ Papst. Seine Hirtensorge galt vor allem der Reinerhaltung der Lehre, der Vertiefung des religiösen Lebens bei Klerus und Volk und der Reform des kirchlichen Rechtes. Herzensgüte und Volksverbundenheit zeichnen ihn aus wie auch der intuitive Blick für das Übernatürliche und ein praktischorganisatorisches Talent. Als tiefste Quelle religiöser Kraft erschloss er wieder Liturgie und Eucharistie. Sein unversehrter Leichnam ruht in St. Peter.

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Hl. Rosa von Lima, Jungfrau (23. August)

1586, die „erste Blume der Heiligkeit Südamerikas“, führte von Jugend auf ein heroisches Tugend- und Bußleben. Sie war Dominikanertertiarin und mystisch begnadet. Sie ist Patronin Lateinamerikas. Sie starb am 24. August 1617 in Lima.

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Hl. Bartholomäus, Apostel (24. August)

Der Name Bartholomäus wird im NT nur in den Apostelverzeichnissen erwähnt und ist sehr wahrscheinlich mit Natanael aus Kana gleichzusetzen. Nach der Tradition predigte der Apostel in Indien, Mesopotamien, Parthien und Armenien, wo er gemartert wurde (enthauptet oder geschunden und gekreuzigt). Michelangelo, der ihm im Gerichtsbild der Sixtina sein Selbstbildnis gab, lässt ihn die abgeschundene Haut tragen. Er wird viel von Landleuten, besonders Hirten, und verschiedenen Handwerksberufen verehrt.

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Hl. Ludwig, König von Frankreich (25. August)

Der hl. Ludwig, geboren am 25. April 1215, war König von Frankreich 1226 bis 25. August 1270. Er regierte zuerst unter dem Einfluss seiner klugen und tatkräftigen Mutter, der hl. Blanka. Er war verheiratet mit Margareta von der Provence, die ihm elf Kinder schenkte. Ludwig war tief religiös, aszetisch, mild, gerecht und ritterlich. Er verbesserte das Rechtswesen, war ein besonderer Freund der Bettelorden und ist der Erbauer der St-Chapelle in Paris. Auf einem Kreuzzug geriet er 1250 in Gefangenschaft, konnte sich aber loskaufen. Auf einem neuen Kreuzzug erlag er vor Tunis einer Seuche. Der hl. Josef von Calasanz, geboren am 11.März 1556 zu Peralta de la Sal (Aragon), war zuerst bischöflicher Sekretär und Visitator, ging 1592 nach Rom als Theologe des Kardinals Marcantonio Colonna und widmete sich Werken der Nächstenliebe, besonders dem Unterricht und der Erziehung armer Kinder. Er eröffnete 1597 die erste unentgeltliche Volksschule Europas. Er gründete die Genossenschaft regulierter Kleriker der frommen Schulen, Piaristen genannt. Er war ein Mann der Demut, Milde und Duldsamkeit in vielen Bitternissen um seine Stiftung. Er starb am 28. August 1648 in Rom. Sein Leib ruht im Hochaltar von San Pantaleon in Rom.

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Hl. Monika, Mutter des hl. Augustinus (27. August)

Die hl. Monika gehört zu den berühmtesten Müttern der Geschichte. Ihr Sohn Augustinus berichtet in seinen Bekenntnissen von ihren Sorgen um sein ewiges Heil und ihrer starken mütterlichen Liebe. Monika starb, als sie mit ihrem Sohn nach Afrika zurückkehren wollte, 387 in Ostia. Der Todestag ist nicht bekannt, daher wurde ihr Gedenktag unmittelbar vor dem ihres Sohnes, des hl. Augustinus, festgesetzt.

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Hl. Augustinus, Bischof von Hippo, Kirchenlehrer (28. August)

Augustinus wurde 354 zu Tagaste in Numidien geboren. Sein Vater war Heide, die Mutter Christin. Nach Studien in Tagaste und Karthago wurde er 375 Lehrer der freien Künste in seiner Vaterstadt. 383 übernahm er einen Lehrstuhl für Rhetorik in Mailand. Hier fand die Begegnung mit dem hl. Ambrosius statt. 387 wurde er von Ambrosius getauft, kehrte 388 nach Afrika zurück, empfing die Priesterweihe und wurde 396 Bischof von Hippo. Hier starb er am 28. August 430.

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Hl. Gregor der Große, Papst, Kirchenlehrer (03. September)

Der hl. Papst Gregor der Große ist um 540 in Rom geboren. Nach dem Tod seines Vaters stiftete er aus dem Familienvermögen in Sizilien und Rom einige Klöster und führte ein strenges, zurückgezogenes Leben. 590 wurde er trotz Widerstrebens zum Bischof von Rom gewählt und empfing am 3. September die Bischofsweihe. Durch Entsendung von Mönchen nach England gelang Papst Gregor die Christianisierung der Angelsachsen, und mit Erfolg bemühte er sich um die Rückführung arianischer Stämme zur römischen Kirche. Von großer Bedeutung sind Gregors zahlreiche theologische Schriften und die Erneuerung der Liturgie in der römischen Kirche. Gregor starb am 12. März 604. Er zählt zu den vier großen abendländischen Kirchenlehrern.

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Hl. Johannes Chrysostomos, Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer (13. September)

Der hl. Johannes wurde zwischen 344 und 354 in Antiochia geboren. Nach seiner hellenistischen Ausbildung besuchte er die Exegetenschule von Antiochia. Als Diakon und Prediger erreichte er eine einzigartige seelsorgliche Tiefenwirkung, die ihm bei der Nachwelt den Ehrennamen „Goldmund“ einbrachte. Gegen ihn als Bischof von Konstantinopel wurde intrigiert, und er musste zweimal in die Verbannung. Er starb am 14. September 407 in Komana.

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Hl. Hildegard von Bingen, Äbtissin, Mystikerin, Gründerin von Rupertsberg und Eibingen (17. September)

Geboren 1098 als Tochter des Grafen Hildebert von Bermersheim, wurde Hildegard mit acht Jahren der Reklusin Jutta von Spanheim in der dem Kloster auf dem Disibodenberg angebauten Klause zur Erziehung anvertraut. Nach Juttas Tod übernahm Hildegard die Leitung der Schwesterngemeinschaft, die sich hier nach und nach zusammengefunden hatte. 1147 löste sie ihre Gemeinschaft vom Kloster und gründete das Benediktinerinnenkloster auf dem Rupertsberg, 1165 das Tochterkloster Eibingen. Sie starb auf dem Rupertsberg am 17. September 1179.

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Sel. Anton Maria Schwartz (17. September)

Anton Maria Schwartz - 1852 in Baden bei Wien geboren, wurde 1875 in Wien zum Priester geweiht.
Sein pastorales Wirken war geprägt von einer tiefen Sehnsucht nach Heiligkeit, die für ihn die Antwort auf die Liebe Gottes war. Er ließ sich zum Erzieher für junge Arbeiter und Lehrlinge berufen. Er formte sie religiös, indem er ihnen seine Liebe zum Herzen Jesu, zur Jungfrau Maria und zur Kirche und ihrer Lehre weitergab. Er unterwies sie auch in den  allgemeinen Umgangsformen und förderte ihre kulturelle und geistige Entwicklung. Er half ihnen aber auch in sozialen und materiellen Notlagen, indem er Unterkünfte schuf, Lehrstellen vermittelte und für menschenwürdige Behandlung am Arbeitsplatz sorgte.

Für dieses Anliegen gründete er 1889 die Kongregation der Kalasantiner, die er bis zu seinem Tod 1929 leitete. Ziel seiner Bemühungen war es, dem einzelnen Arbeiter zu helfen, sich mit ganzem Herzen für den gelebten Glauben an Jesus Christus einzusetzen, damit die ganze Gesellschaft - vor allem seine Heimat Österreich - von diesem Glauben durchdrungen würde.

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Hl. Pius von Pietrelcina (Padre Pio 23. September)

In  Pietrelcina (Erzdiözese Benevent) am 25. Mai 1887 geboren, trat Francesco Forgione 1903 in den Kapuzinerorden ein und erhielt dabei den Ordensnamen Pio. Nach der feierlichen Profess 1907 und der Priesterweihe im Jahr 1910 lebte er ab 1916 bis zu seinem Tod am 23. September 1968 im Kloster San Giovanni Rotondo am Gargano. Er hat das Kreuz des Herrn als Kraft, Weisheit und Ruhm in den Mittelpunkt seines eigenen Lebens und seines Apostolates gestellt. Er trug die Wundmale des Herrn. Von Gott in einzigartiger Weise beschenkt, konnte er vielen Menschen den Weg zum Heil weisen. Padre Pio wurde von Papst Johannes Paul II. am 16. Juni 2002 heilggesprochen.

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Hl. Rupert und hl. Virgil (24. September)

Der hl. Rupert kam von Worms am Rhein als Missionsbischof nach Bayern und gründete gegen Ende des 7. Jahrhunderts das Kloster St. Peter in Salzburg, das zugleich sein Bischofsitz war. Der erste Bischof von Salzburg starb am 27. März um das Jahr 718 und wurde in St. Peter bestattet.

Der hl. Virgil, geboren um 700, kam als hochgelehrter Mönch und Glaubensbote aus Irland und wurde vom Bayernherzog Odilo im Jahre 745 zum Abt von St. Peter und Bischof von Salzburg bestellt. Die Bischofsweihe empfing Virgil erst zehn Jahre später nach dem Tod des hl. Bonifatius. Die Missionstätigkeit des hl. Virgil erstreckte sich über die Gebiete von Steiermark und Kärnten hinaus bis tief ins heutige Ungarn. Am 24. September 774 bestatte Virgil die Gebeine des hl. Rupert im neuerbauten Dom von Salzburg, eo er auch selbst nach seinem Tod am 27. November 784 begraben wurde. Die beiden Bischöfe und Glaubensboten werden als Patrone der Diözesen Salzburg und Graz-Seckau verehrt.

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Hl. Niklaus von Flüe (25. September)

Der hl. Niklaus wurde 1417 in Flüeli bei Sachseln geboren. Er war Vater von zehn Kindern und in der Öffentlichkeit hoch angesehen. 1467 verließ er Hof und Familie und zog sich in die Einsamkeit zurück. Er gilt als einer der letzten spätmittelalterlichen Mystiker. Als geistlicher und politischer Mahner und Berater trug er viel zur Befriedung des Landes bei, besonders auf der Tagsatzung zu Stans 1481, wo er durch seinen Rat die Eidgenossenschaft vor einer dauernden Spaltung rettete. Er starb am 21. März 1487 in der Ranft bei Sachseln.

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 Hl. Vinzenz von Paul (27. September)

Geboren am 24. April 1581 in Pouy, wurde Vinzenz nach Abschluss seiner Studien Pfarrer, später hausgeistlicher und Lehrer beim General Galeeren. 1625 gründete er den Lazaristenorden (CM). Durch seine Exerzitien und Missionen wurde Vinzenz zum Erneuerer des religiösen Lebens bei Klerus und Volk im Frankreich des 17. Jahrhunderts. 1617 legte er ein Gelübde ab, sein Leben den Armen zu weihen. Noch im selben Jahr begann er seine karitative Tätigkeit, die ihn und seine Helfer zu einem "Instrument Jesu Christi" werden ließ. Er wird daher von allen Vereinigungen der Barmherzigkeit als Patron verehrt. Er starb am 27. September 1660 in Paris

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Hl. Theresia vom Kinde Jesus (01. Oktober)

Die "kleine" hl. Theresia, 1873 in der Normandie geboren, trat schon als Kind mit 15 Jahren in den Karmel von Lisieux ein und war dort mehrere Jahre Novizenmeisterin. In ihrer "Geschichte einer Seele" schildert sie den Weg der von ihr gelebten geistigen Kindheit. Nach einem kurzen, aber von inniger Liebe zu Gott und zu den Nächsten, besonders zu den Armen bestimmten Leben starb sie am 30. September 1897 in Lisieux. Sie wurde 1925 heilig gesprochen und gemeinsam mit Franz Xaver zur Patronin der Weltmission erklärt. 1999 wurde sie zur Kirchenlehrerin erhoben.

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Hl. Franz von Assisi (04. Oktober)

 

Nachdem Franz von Assisi, der in Wohlstand aufgewachsen war, mit fünfundzwanzig Jahren den Ruf gehört hatte, Jesus in Armut nachzufolgen, gab es für ihn nur den radikalen Weg der Armut. Halbe Lösungen waren ihm verhasst. Den Brüdern, die sich ihm seit  1209 anschlossen, wollte er keine andere Regel geben als das Evangelium mit seiner Aufforderung zur Armut und Kreuzesnachfolge.

Die Legenden betonen immer seine sanftmütige Demut allen Menschen und auch der armen Kreatur gegenüber - alle sind ihm Bruder und Schwester, auch die Sonne, der Mond und der Tod.

In den Schmerzen seiner letzten Krankheit wollte er nur den Willen Gottes erfüllen, bis  sein "Bruder, der Tod" am 3. Oktober 1226 seinem Leben ein Ende machte.

 

"Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um unserer Schwester willen,

der mütterlichen Erde.

Welche uns hält und nährt,

Und sie gebiert viel Früchte und bunte Blumen und Kräuter.

Lobt und preist den Herrn und sagt ihm Dank

Und dient ihm in großer Demut.

 

Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um jener willen,

die Verzeihen lieben aus Liebe zu dir,

Und die Schwäche und Trübsal erdulden.

Selig, die ausharren bis ans Ende in Frieden,

Denn von dir, o Höchster, werden sie die Krone empfangen.

 

Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um unseres Bruders willen,

des leiblichen Todes,

Dem kein Mensch, der da lebt, entrinnen kann.

 

Wehe denjenigen, die in tödlicher Sünde sterben.

Selig, die deinen allerheiligsten Willen erfüllen,

Denn der andere Tod wird nicht über sie kommen."                  (Franz von Assisi)

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 Hl. Theresia (von Ávila) von Jesus  (15. Oktober)

Die hl. Theresia, im Jahre 1515 zu Àvila geboren, trat dort in den Karmel ein. Durch manche Hindernisse rang sie sich zu einem Gebetsleben von mystischer Tiefe durch. Sie rief zahlreiche Reformklöster ins Leben und verfasste Schriften, in denen sie ihre Lehre vom Weg der Vollkommenheit und von der mystischen Vermählung mit Gott darlegte. Die "große" hl. Theresia war eine der bedeutendsten Frauengestalten der Kirche. Sie erfasste mit gnadenhafter Intuition die tiefsten Wahrheiten, besaß aber zugleich auch großes Organisationstalent. Sie starb in der Nacht zum 15. Oktober 1582 und wurde 1622 heilig gesprochen.

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 Hl. Hedwig von Andechs (16. Oktober

1174 auf Burg Andechs geboren, heiratete Hedwig Herzog Heinrich I von Schlesien und wirkte segensreich in ihrer Familie. Ihren Gemahl unterstütze sie bei der Vertiefung des Christentums und der Hebung der Kultur Schlesiens. Wie ihre Nichte, die heilige Elisabeth von Thüringen, gilt sie als Vorbild und Patronin christlicher Nächstenliebe. Sie starb am 15. Oktober 1243 in Trebnitz.

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 Hl. Margareta Maria Alacoque (16. Oktober)

Die hl. Margareta wurde am 22. Juli 1647 in Lauthecour (Burgund) geboren, hatte eine schwere Jugendzeit durchzumachen und trat, erfüllt von ihrer Sendung an die Verehrung des Herzens Jesu, in den Orden der Heimsuchung ein. Höhepunkt ihrer Erscheinungen des Herrn war jene in der Oktav von Fronleichnam des Jahres 1675, wo sie den Auftrag erhielt, für die Einführung des Herz-Jesu-Festes zu wirken.
 Margareta starb am 16. Oktober 1690 in Paray-le-Monial, wo sie auch begraben wurde. 1920 wurde sie heilig gesprochen.

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Hl. Paul vom Kreuz (19. Oktober)

 Der hl. Paul wurde am 03. Jänner 1694 in Ovada geboren. In jungen Jahren entschloss er sich zu einem Leben der Vollkommenheit. Mit seinem Bruder gründete er die Kongregation der Passionisten, die bei seinem Tod am 18. Oktober 1775 bereits 200 Mitglieder in zwölf Häusern zählte. Er gehörte zu den erfolgreichsten Predigern seines Jahrhunderts.

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Sel. Jakob Kern (20. Oktober)

Am 11. April 1897 wurde in Wien Franz Alexander Kern geboren. Nach seiner Gymnasialzeit, die er ab 1908 im Knabenseminar der Erzdiözese Wien in Hollabrunn verbrachte, wurde er 1915 zum Militärdienst einberufen.

Während seines Dienstes wurde er 1916 an der italienischen Front schwer verwundet. Ein Jahr darauf trat er  in das Wiener Priesterseminar ein, und 1920 führte ihn der Ruf Gottes in das Stift Geras in Niederösterreich. Erschüttert über über einen Prager Chorherrn, der in Wien für den Kirchenaustritt warb, wollte er stellvertretend gutmachen, was andere gefehlt haben. Er erhielt den Ordensnamen Jakob und legte ein Jahr später die einfache Ordensprofess - Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam - ab. Am 23. Juli 1922 spendete ihm Kardinal Piffl die Priesterweihe. Jakob Kern wurde ein Seelsorger mit Leib und Seele. Aber nur noch zwei Lebensjahre watren ihm gegönnt, die zunehmend von Beschwerden, Operationen und Rekonvaleszenz geprägt waren. Seine körperlichen Schmerzen und seelischen Leiden sah er als Sünopfer an. Am 30. Oktober 1924 starb er an den Folgen seiner Kriegsverletzung.

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 Sel. Karl aus dem Hause Österreich (21. Oktober)

Karl aus dem Hause Österreich wurde 1887 in Persenbeug geboren, Am 21. Oktober 1911 schloss er den Bund der Ehe mit Zita von Bourbon-Parma. Mit seiner Ehefrau und den Kindern führte er ein beispielhaftes Familienleben - eine wahre Hauskirche, geprägt von innigster Liebe zur Heiligen Eucharistie und Verehrung der Seligen Jungfrau Maria. Während des ersten Weltkrieges wurde er 1916 Kaiser von Österreich und zum König von Ungarn gekrönt. Er bemühte sich um einen gerechten und dauerhaften Frieden und förderte Recht und Gerechtigkeit. Nach dem Umsturz der staatlichen Ordnung wurde er 1919 ins Exil verbannt, lebte in Armut und ertrug seine Krankheit mit tiefem Gottvertrauen. Er starb am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira, während er den Namen Jesu anrief.

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  Hl. Johannes von Capestrano (23. Oktober)

Der hl. Johannes wurde am 24. Juni 1386 in Capestrano geboren. Er war zuerst Richter in Perugia und wurde später Franziskaner. Mit dem hl. Bernhardin von Siena zählte er zu den größten Wanderpredigern des 15. Jh. Er war Ratgeber und Legat von Päpsten und wirkte im Raum von Wien um die Reinhaltung des Glaubens. Seit 1454 stand er im Kampf gegen die Türken. An der Rettung Belgrads, 1456, war er maßgeblich beteiligt. Er hatte sich aber auch auf dem Gebiet der Kirchenreform große Verdienste erworben. IN Ilok (Donau) ist er am 23. Oktober 1456 gestorben und wurde 1690 heilig gesprochen.

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Sel. Maria Restituta Kafka (29. Oktober)

Am 1. Mai 1894 wurde in Brünn-Husovice, Tschechien, dem mährischen Schuhmacher Anton Kafka und seiner böhmischen Ehefrau Marie, das sechste von sieben Kindern geschenkt: Helene Kafka.

Im Alter von etwa zwei Jahren in die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien übersiedelt, wuchs Helene im typischen Milieu einer armen tschechischen Zuwandererfamilie im 20. Wiener Gemeindebezirk (Brigittenau) auf.

Ihre Berufung zur Krankenschwester und Ordensfrau entwickelte sich zuerst im neu gegründeten städtischen Krankenhaus Wien-Lainz, von wo sie 1914 in die dort wirkende Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe - im Volksmund nach ihrem Mutterhaus in der Wiener Hartmanngasse auch "Hartmannschwestern" genannt - eintrat.

Schwester Maria Restituta - so ihr Ordensname nach einer frühchristlichen Märtyrin - arbeitete ab 1919 am niederösterreichischen Landeskrankenhaus Mödling bei Wien, wo sie bald als souveräne leitende Operationsschwester und Narkotiseurin, aber auch als verständnisvolle und befreiende Helferin in seelischer Not weit und breit bekannt und gesucht war.

Unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde die leidenschaftliche Christin und Österreicherin Maria Restituta wegen ihres unerschütterlichen und konsequenten Eintretens für Glauben, Recht und Menschenwürde zur Verbrecherin gestempelt. Am Aschermittwoch, dem 18. Februar 1942, von der Gestapo verhaftet und am 29. Oktober 1942 "wegen landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt, bestand Sr. Restituta nach 13-monatiger Haft, davon fünf Monate in der Todeszelle, am 30. März 1943 unter dem Fallbeil des Wiener Landesgerichtes das Martyrium.

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Hl. Wolfgang (31. Oktober)

Der hl. Wolfgang wurde in Nordschwaben geboren und studierte in Reichenau mit Heinrich, dem späteren Erzbischof von Trier, dessen Domdekan und Kanzler er wurde. Von seiner Mission in Ungarn zurückgerufen, wurde er zum Bischof von Regensburg bestellt. Ausgezeichnet durch hervorragende Bildung und großen Eifer bei seinen Reformen, brachte er das geistige Leben in Regensburgs Klöstern zu neuem Aufschwung. Bald anch seinem Tod am 31. Oktober 994 in Pupping (heutiges Oberösterreich) breitete sich seine Verehrung aus. Auch heute noch steht der hl. Wolfgang beim Volk in hohem Ansehen.

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 Hl. Karl Borromäus (04. November)

 Der hl. Karl wurde am 2. Oktober 1538 in Arona geboren. Er studierte zunächst in Pavia Jus. Sein Onkel Papst Pius IV. ernannte ihn 1560 zum Kardinal und Administrator von Mailand. 1563 empfing er die Priesterweihe, auf die er sich gewissenhaft vorbereitet hatte. 1565 kam er selbst nach Mailand, um die Beschlüsse des Konzils von Trient, das er durch sein Beispiel sehr beeinflusst hatte, durchzuführen. Er hielt persönlich Visitationen ab, führte Diözesan- und Provinzsynoden durch, verfasste verschiedenen pastorale Instruktionen über die Seelsorge und gründete neue Seminare in seiner Diözese, in denen er die Alumnen nach den Richtlinien der tridentinischen Reform ausbilden ließ. Er starb am 3. November 1584 in Mailand und wurde 1610 heilig gesprochen

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Hl. Leo der Große (10. November)

Der hl. Leo, geboren Anfang des 5. Jh.s in Tuszein, wurde 440 zum Papst gewählt. Er war ein starker Hüter der Rechtgläubigkeit und bekämpfte die Pelagianer und Manichäer. Er verwarf nachdrücklich den Monophysitismus und verteidigte die Lehre von den zwei Naturen in Christus. 452 reiste Leo König Attila bis Mantua entgegen und bewog ihn zur Umkehr und Schonung Italiens. Der Heilige starb am 10. November 461. Wegen seiner lehrhaften Schriften und Predigten wurde er 1754 zum Kirchenlehrer erhoben.

 Hl. Martin (11. November)

Der hl. Martin wurde 316/317 in Sabaria (Pannonien) als Sohn eines römischen Tribunen geboren. Mit 15 Jahren trat er in die römische Armee ein. Bei Amiens teilte er seinen Mantel mit einem Bettler. Mit 18 Jahren wurde Martin getauft und wurde Schüler des hl. Hilarius von Poitiers. 371 wurde er Bischof von Tours. Martin widmete sich der Mission und gründete zahlreiche Klöster. Er lebte in asketischer Strenge und war wegen seiner Wundertätigkeit und wegen seines Gerechtigkeitssinnes sehr berühmt. Er starb am 8. November 397 und wurde in Tours begraben.

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 Hl. Stanislaus Kostka (13. November)

Der polnische Adelige war Jesuitennovize und studierte mit seinem Bruder Paul 1564 bis 1567 in Wien. Er war mit Petrus Kanisius bekannt. Im Noviziat in Rom gab er durch seine Fröhlichkeit und sein ernstes Streben nach Vollkommenheit ein gutes Beispiel. Er starb mit 15 Jahren und wird als Patron der studierenden Jugend verehrt.

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 Hl. Leopold, Markgraf von Österreich (15. November)

Der hl. Leopold III., Markgraf von Österreich, wurde vermutlich 1075 als Sohn des Babenbergers Leopold II. geboren. Er war der Vater der Bischöfe Otto von Freising und Konrad II. von Salzburg. Leopold brachte Augustiner-Chorherren nach Klosterneuburg, stiftete die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz und förderte das kirchliche Leben nach Kräften. 1125 verzichtete er auf die ihm angebotene deutsche Kaiserkrone; er starb am 15. November 1136 und wurde in der Krypta zu Klosterneuburg begraben.

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  Hl. Elisabeth von Thüringen (19. November)

Die heilige Elisabeth wurde im Jahre 1207 als Tochter des ungarischen Königs Andreas II. und Gertrud von Andechs geboren. Sie wurde auf der Wartburg bei  Eisenach erzogen und noch als Kind mit Markgraf Ludwig IV. von Thüringen vermählt.

Mit 20 Jahren war sie schon Witwe, legte ein Jahr später das Gelübde der Armut als Tertiarin der Franziskaner ab und lebte ganz im Dienst aufopfernder Nächstenliebe in Marburg an der Lahn, wo sie am 17. November 1231 starb und bestattet wurde. Schon vier Jahre später wurde Elisabeth heilig gesprochen. Das Haupt der Heiligen wird in Wien bei den Elisabethinen aufbewahrt und verehrt.

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 Hl. Cäcilia (22. November)

Über das Leben der hl. Cäcilia ist uns wenig bekannt. Sie wird den frührömischen Märtyrern zugezählt. Wahrscheinlich war ihr schon im 5. Jh. die Kirche in Trastevere geweiht.

Wegen der Erwähnung der spielenden Orgeln in der Passio St. Caeciliae (nach 486 entstanden), die sie bei ihrer Hochzeit gehört haben soll, wurde sie gegen Ende des Mittelalters als Patronin der Kirchenmusik geehrt.

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 Hl. Franz Xaver (03. Dezember)

Der hl. Franz Xaver wurde 1506 in Navarra (Spanien) geboren, studierte in Paris und schloss sich hier dem hl. Ignatius von Loyola an, dem er bei der Verfassung der Satzungen für den Jesuitenorden half. Nach 1541 widmete er sich ausschließlich der Mission im Fernen Osten. Zehn Jahre wirkte er in Indien, auf den indonesischen Inseln und in Japan. Beim Versuch, das Evangelium nach China zu bringen, starb er am 3. Dezember 1552 auf der Insel Sancian bei Kanton.

Franz Xaver hat nachweislich mehr als 40.000 Taufen gespendet. 1622 wurde er heilig gesprochen und 1927 zum Patron für die Mission gewählt.

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Hl. Johannes Didacus Cuuauhtlatoacin

Der Hl. Johannes wurde um das Jahr 1474 geboren und stammte aus einem Indianer-Volk. Bei seiner Taufe 1524 erhielt er den Namen Juan Diego. Am 9. Dezember 1531 erschien ihm zum ersten Mal die Gottesmutter Maria auf dem Hügel Tepeyak nahe Mexiko-Stadt mit dem Auftrag, dass der Bischof dort eine Kirche bauen sollte. Noch im selben Jahr wurde in der neu errichteten Kapelle das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Guadalupe aufgestellt. Bis zu seinem Tod 1548 lebte Jaun Diego in dieser Kapelle als Büßer und Beter. Papst Johannes Paul II. hat ihn 1990 als ersten Ureinwohner Lateinamerikas selig- und beim Besuch in Mexiko 2002 heiliggesprochen.

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Hl. Johannes von Kreuz (14. Dezember)

Der hl. Johannes wurde am 24. Juni 1542 zu Fontiveros in Spanien geboren. Er stammte aus einem verarmten Adelsgeschlecht. Verwitwet zog die Mutter nach Medina del Campo, wo Johannes als Diener in einem Spital für arme Kranke arbeitete und in der Freizeit das Jesuitenkolleg besuchte. Nach seinem Eintritt in den Karmel studierte er in Salamanca die Philosophie des Thomas von Aquin. 1572 bis 1577 war er Spiritual des Menschwerdungsklosters zu Avila und unterstützte die hl. Theresia bei der Reform des Karmel. In schwersten Läuterungsleiden gereift, starb er zu Ubeda am 14. Dezember 1591. Seine theologischen Schriften bilden das bedeutendste System der Mystik der Neuzeit.

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Hl. Stephanus (26. Dezember)

Die zum Dienst "an den Tischen" eingesetzten Diakone waren keine stummen Tischdiener. Sie werden uns in der Apostelgeschichte als Männer "voll Gnade und Kraft", "voll Weisheit und Geist" geschildert. 

Ihr Auftreten war das der Apostel ähnlich; durch Wort und Tat warben sie für den "Weg", den sie entdeckt hatten, für den "Namen", der für sie alle Hoffnung in sich schloss. Der bedeutendste dieser Diakone war Stephanus, und er stieß auf den heftigsten Widerstand bei den Leuten seiner Synagoge. Das waren Griechisch sprechende Juden aus der Diaspora. In dem Prozess, den sie gegen Stephanus führen, wiederholt sich manches aus dem Prozess Jesu. Zuerst wird das Volk aufgehetzt, die Sache wird vor den Hohen Rat gebracht, falsche Zeugen werden vorgeschickt.

Die Rede Stephanus vor dem Hohen Rat hat programmatische Bedeutung. Sein Martyrium ist das Signal zur ersten größeren Verfolgung, es markiert eine Wende in der Geschichte des jungen Christentums.

Stephanus ist das Urbild des christlichen Märtyrers; er hat Jesus als den gekreuzigten und in die Herrlichkeit Gottes erhöhten Messias verkündet, er hat den "Menschensohn an der rechten Seite Gottes" gesehen und für ihn Zeugnis abgelegt durch sein Wort und mit seinem Blut.

Im Bericht der Apostelgeschichte (Apg. 7, 57-58 ) taucht bei der Steinigung des Stephanus zum ersten Mal Saulus, der spätere Paulus auf:

 "Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los, trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß." 

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