Unterstockstall
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Dorferneuerungsverein Unterstockstall


DAS GESCHICHTLICHE UNTERSTOCKSTALL


 Ansichtskarte von Unterstockstall aus dem Jahr 1910
 Der Ortsname "Unterstockstall" wurde erstmals im Jahre 1386
 als "Nidernstokchstal" erwähnt. Schon ca. 253 Jahre früher,
 im Jahre 1133, wurde der Name "Stochistalle" in geschichtlichen
 Aufzeichnungen gefunden. Der Name stammt vom
 "abstocken" = "roden" und "tal" im Sinne von "gerodetes Tal".
 Die Siedlungsform war ursprünglich ein Grabendorf, die Flurform
 ist eine Gewannstreifen- und Weingartenflur.


 Aus den Aufzeichnungen der Pfarre Kirchberg am Wagram stammen folgende Daten.

 Kapelle aus Unterstockstall mit Renovierungsdatum
 Im Jahre 1720 suchte die Gemeinde um die Erlaubnis an, in ihrer
 soeben errichteten Ortskapelle eine Glocke aufhängen zu dürfen.
 Dieser Wunsch wurde vom Passauer Domkapitel nicht erfüllt.
 So wurde erst 1803 eine richtige Ortskapelle zu Ehren des hl. Urban,
 des Patrones der Weinhauer, errichtet. Diese wurde nach ihrer Renovierung
 im Jahre 1953 von Kardinal Innitzer konsekriert. Das Altarblatt stellt die
 die heilige Dreifaltigkeit dar und stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.
 Wie man rechts auf dem Foto der Kapelle selbst erkennen kann,
 wurde sie im Jahre 1880 (MDCCCLXXX) renoviert.
 Weitere Renovierungsarbeiten fanden in den Jahren 1948, 2007-2009 statt.




 Recherche: Ing. Manfred Schmidt

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