Beim ersten Vortrag des Jahres stand Breslau und Niederschlesien in einem Vortrag von Dkfm. Dr. Werner Konas auf dem Programm.


Dr. Konas ist kein Unbekannter, er informierte uns zuletzt im Jänner 2017 über  die Globalisierung - Finanzkrise und Bankensterben. Zuvor waren wir mit ihm schon auf dem geheimnisvollen Berg Athos.


Zur Einführung gab er uns einen Überblick über die wechselvolle Geschichte Schlesiens. Schlesien ist eine Region in Mitteleuropa beiderseits des Ober- und Mittellaufs der Oder. Schlesien liegt heute zum größten Teil in Polen. Ein kleiner Teil im Westen von Niederschlesien gehört zu Deutschland, ein südlicher Teil von Oberschlesien zu Tschechien. Darüber gab es im September 2017 einen Vortrag von Mag. Evelyne Ranharter.


Die Bilderreise begann in Breslau. Mit fast 640.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Polens, Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises, sowie Hauptstadt des Verwaltungsbezirkes  Niederschlesien. Als Hauptstadt der historischen Region Schlesien ist die Stadt Sitz eines röm.-kath. Erzbischofs und eines evang. Diözesanbischofs. Mit den zahlreichen historischen Bauten, Parkanlagen und Plätzen ist die Stadt heute Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Breslau war 2012 einer der Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft und 2016 Kulturhauptstadt Europas. Selbstverständlich durfte auch ein Besuch der Oper durch den bekennenden Wagnerianer Dr. Konas nicht fehlen. Das Gebäude wurde 1841 errichtet.

Die Reise ging weiter nach Leubus, wo sich eine ehemalige Zisterzienserabtei befindet. Das Kloster gilt mit seiner 223 m langen Hauptfassade als eine der größten Anlagen dieser Art.


Es folgte die Stadt Krummhübel (Karpacz). Sehenswert ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche, die 1841 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. erworben und an dieser Stelle aufgebaut wurde.


Abschließend ging es nach Jauer.  Bekannt ist die Stadt durch ihre Friedenskirche, die seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Im Anschluss an den informativen Vortrag stand Dr. Konas noch für Fragen zur Verfügung.

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