Projekt Zeitreise

Die eigene Erkundung der Zeitgeschichte ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichts in Geschichte und Sozialkunde. Die Schüler der 4 A vom Bundesgymnasium und -realgymnasium St. Pölten - Josefstraße wollten ein derartiges Projekt in Angriff nehmen. Sie teilten sich daraufhin in sechs Gruppen, von denen jede ein Jahrzehnt bearbeitete, beginnend mit den 30-er und endend mit den 80-er Jahren. Aufgabe war es, das Alltagsleben des jeweiligen Jahrzehnts zu erkunden, dazu gehören Bereiche wie Wohnung, Freizeit, Musik, Mode sowie allgemein die Frage: "Was bewegte die Menschen damals ?" Informationsgrundlagen waren in erster Linie persönliche Gespräche mit Eltern, Verwandten und Bekannten, die die jeweilige Zeit bewusst erlebten. Natürlich nutzten die Schüler auch andere Quellen, wie Bücher, Filme oder auch das Internet. Der Großteil der Arbeit wurde dabei zu Hause in der Freizeit geleistet, natürlich wurden aber auch einige Unterrichtsstunden dafür verwendet.

Höhepunkt der jeweiligen Arbeit war dabei die Präsentation. Jede Gruppe berichtete der übrigen Klasse im Rahmen einer Unterrichtsstunde über ihre Ergebnisse. Dies geschah in Form eines Referats, das aber durch andere Elemente angereichert wurde. So hörten wird z.B. wörtliche Wiedergaben von Interviews, aber auch Musikbeispiele aus der jeweiligen Epoche (etwa von den Beatles). Wir sahen außerdem Video – Ausschnitte (z.B. vom Woodstock – Festival) oder die Originalmode, in der die Gruppe der 70-er Jahre auftrat.

Zeitreise: Einige Plakate beim Aufstieg in den 2. Stock

 

 

Jede Gruppe gestaltete außerdem ein Plakat, das während der Präsentation erläutert und anschließend am Stiegenaufgang zum 2. Stock aufgehängt wurde, um auch der ganzen Schule präsentiert zu werden. Nach Abschluss der Arbeiten machte man also eine Zeitreise beim Aufstieg in den 2. Stock. Die Schüler stellten trotz des zusätzlichen Aufwands den Spaß an der Arbeit in den Vordergrund und entwickelten auch ein gehöriges Maß an Ideen und Eigeninitiative.

Auf den nächsten Seiten folgt die Wiedergabe der von den Schülern selbst verfassten Kurzzusammenfassungen ihrer Ergebnisse. Natürlich ist zu berücksichtigen, dass es sich dabei um einen Ausschnitt der damaligen Wirklichkeit handelt, der von den subjektiven Erfahrungen der jeweiligen Interviewpartner geprägt wurde. Dies soll aber das Verdienst der Schüler nicht schmälern: Alle Gruppen arbeiteten mit Freude und gewannen dabei die Erkenntnis, wie interessant die Beschäftigung mit der Geschichte der älteren Generationen ist.

 

 

 

 

Die 30-er Jahre

(Verena Heinreichsberger, Sandra Köck, Petra Leitner, Christiane Sieber)

Die Jahre 1930 – 1939 waren eine sehr traurige und trostlose Zeit.

Die Menschen mussten sehr einfach leben. Es gab nicht so wie heute eine große Auswahl an Nahrung. Die Leute mussten mit dem zufrieden sein, was sie hatten

Die Wohnungen waren nur mit wenigen sogenannten altdeutschen Möbeln eingerichtet. Auf dem Land besaß man kaum Geräte, in den Städten hingegen besaßen die reicheren Leute Waschmaschinen, fließendes Wasser und Strom.

Es gab kaum Arbeit, und wenig Wohlstand. Wenn man Arbeit hatte, wurde man nur sehr gering bezahlt. War man arbeitslos, gab es kaum Unterstützung, und wenn, nur sehr wenig. Bekam man keine Unterstützung, gehörte man zu den Ausgesteuerten. Viele konnten sich daher weder Nahrung noch Kleidung leisten.

Die Mode der 30er- Jahre war sehr bequem, figurbetont und angenehm zu tragen. Zu den wohlhabenden Damen gehörte auch schon die Zigarette. Man begann auch mit Sport und Schönheitspflege.

Auch Disneyfilme entstanden, nämlich Bambi, Schneewittchen und Pinocchio. Auch vor 60 Jahren gab es schon Idole, wie zum Beispiel Benjamino Giglis (Tenorsänger), Heinrich und Thomas Mann (Schriftsteller), Leinwand- Idole wie Marlene Dietrich, Hans Moser, Zarah Leander, Marie Cerea, Johannes Heesters und Willi Birgu , die erste sogenannte Boygroup waren die Comedian Harmonists.

 

 

 

 

Nach gelungener Präsentation: Sandra, Christiane, Petra und Verena

 

 

Die 40-er Jahre

(Jörg Liebscher, Stefan Plank, Rudolf Schmidhofer)

In dieser Zeit gab es Österreich zunächst nicht, denn es war bis 1945 an Deutschland angeschlossen.

Man lebte sehr einfach. Oft waren die Männer nicht zu Hause, weil sie einrücken mussten, da seit 1. Sept. 1939 Krieg war. Viele Frauen arbeiteten in den Städten in Rüstungsbetrieben, Fabriken oder als Luftwaffenhelferinnen. Weiters lebte man in der Stadt in ständiger Angst vor Bombenangriffen. Man durfte kein Licht aufdrehen, wenn es Abend wurde. Bei einem Angriff musste man in den Schutzkeller gehen, den jedes Haus besaß.

Auf dem Land kannte man diese Angst nicht, und man hungerte auch nicht so wie in der Stadt, als der Krieg schon zu Ende ging. Hier fürchtete man eher die Russen, die Österreich besetzten.

Vor allem Soldaten und Flieger wurden in dieser Zeit von den Kindern und Jugendlichen verehrt, z.B. Rommel. Die meisten Bürger waren keine Nationalsozialisten, aber sie trauten sich nichts gegen sie sagen, weil sie Angst hatten, angezeigt zu werden und ins KZ zu kommen.

Als 1945 der Krieg zu Ende ging, wurde Österreich besetzt. Die Besatzungsmächte blieben bis 1955. Deutsche Soldaten blieben ungefähr genauso lang in Gefangenschaft. Unter russischer Besatzung ging es den Österreichern sehr schlecht. Die Russen plünderten die Bevölkerung aus, weil sie selbst nichts zu essen hatten. Hingegen unterstützten die Amerikaner die Bevölkerung durch sogenannte Care -–Pakete. Diese beinhalteten Lebensmittel.

In den Städten hungerte man weit mehr als auf dem Land, weil man bei einem befreundeten Bauern leicht Lebensmittel eintauschen konnte. Denn wenn man etwas kaufen wollte, musste man zusätzlich Marken besitzen, die man zugeteilt bekam. Die Lebensmittelrationen, die man mit den Marken kaufen konnte, waren sehr klein, damit alle Lebensmittel gerecht verteilt werden konnten.

Die Wohnungen in dieser Zeit waren sehr einfach eingerichtet und bestanden aus 2- 3 Zimmern. WC war am Gang, und man badete im Trog in der Waschküche, die sich im Keller befand. Fast jeder Haushalt besaß den Volksempfänger, einen billigen Radioapparat, in dem der Führer öfters Ansprachen hielt.

Freizeitbeschäftigung in dieser Zeit: Kinder waren in der Hitlerjugend, Männer gingen ins Wirtshaus, sofern sie nicht im Krieg waren. Man durfte nur deutsche Volkslieder singen und nur deutsche Radioprogramme hören.

Damals war die Reichsmark die Währung und wurde erst nach dem Krieg auf den Schilling umgestellt. Da der größte Teil der Bevölkerung sehr arm war, wurden Kleidungsstücke an den nächsten weitergereicht oder es wurde einfach ein Stück Stoff angenäht. Gegen Ende der 40-er Jahre bemühten sich viele Firmen, billige Autos und andere Verkehrsmittel zu bauen. So z.B. Messerschmitt und Volkswagen, die sich ein Durchschnittsbürger fast leisten konnte.

 

 

Die 50-er Jahre

(Carmen Kraus, Irene Leitner, Elisa Möseneder)

Man hörte in den 50-er Jahren nicht nur klassische Musik, wie Oper, Symphonien, Kammer- und Kirchenmusik, sondern auch Schlager, Volksmusik und Rock’n Roll. Vor allem die Jugend hörte gerne Musik zum Tanzen, wie zum Beispiel von Elvis Presley. Zwei berühmte Schlagerstars waren Freddy Quinn und Peter Alexander.

Die politischen Parteien gewannen dadurch Wähler, dass sie vorwiegend denen eine Stellung gaben, die in der Partei waren. 1951 waren in manchen Gebieten noch mehr als zwei Drittel der Berufstätigen in der Land- und Forstwirtschaft tätig. 1959 wurde die 45 – Stunden – Woche eingeführt.

In der Freizeit ging man manchmal ins Kino. Ende der 50-er kam der Fernseher in die Häuser und man ging auf Ballfeste. Der Hula – Hoop – Reifen war sehr beliebt und die Jugendlichen hörten und tanzten Rock’n Roll.

Die modische Frau trug einen Rock, der etwa 10 cm. unter dem Knie endete und hinten einen kleinen Schlitz hatte. Man trug dazu Nylonstrümpfe, die hinten eine Naht hatten. Wer sich diese Strümpfe nicht leisten konnte, nahm einfach normale Strümpfe und zeichnete selber einen Strich. Das Abendkleid der Frau hatte eine eng anliegende Taille und einen weitfallenden Rock. Christian Dior hatte die neue Mode entworfen. Sie war bei vielen Frauen nach dem Krieg sehr beliebt, doch der Stoff war sehr teuer. Ende der 50-er kamen die Jeans auf den Markt. Zuerst trugen sie nur Burschen, später auch Mädchen.

Die Möbel wurden kaum noch von Tischlern hergestellt, sondern in Fabriken angefertigt. Dadurch sank auch der Preis. In den 50-ern entwickelte sich von den ursprünglichen, aus der Vorkriegszeit stammenden und den amerikanischen Autos der Besatzer Motorroller, Kleinwagen und der 3-rädrige Autoroller. Ab 1954 leistete der ÖAMTC mit Motorrädern Pannendienst im Bereich von Wien. 1955 wird in Vorarlberg das erste Motel eröffnet. Der schlauchlose Reifen wird erfunden und der Bau der Westautobahn ist in vollem Gange. 1956 kostete ein Liter Benzin 3,10 öS und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet wurde von 40 auf 50 km/h erhöht. Die Sicherheit wurde immer wichtiger, z.B. wurde über Sturzhelme für Motorradfahrer diskutiert, und die ersten Sicherheitsgurte wurden vorgestelle. In Wien wurde auch die erste Ampelanlage erprobt. Das Strafmandat für einen Fußgänger, der bei rot über die Straße ging, kostete 2,- .

 

Die 60-er Jahre: Ein Plakat im Pop-Art-Stil

 

 

 

Die 60-er Jahre

( Susi Benes, Lisa Butala, Sonja Goiser, Manon Hochhauser)

Alltag: Die meisten konnten sich damals noch keinen Fernseher leisten, deswegen gingen sie ins Kino. Es gab weniger Wohlstand als heute, obwohl man mehr Stunden pro Woche arbeiten musste. Auch Autos fuhr man weniger, sondern man benutzte entweder das Rad oder die Eisenbahn. Vor allem in den USA gab es eine Gruppe jugendlicher Anhänger von Protestbewegungen, die sich Hippies nannten. Sie bildeten eine Art Subkultur und setzten sich von der übrigen Bevölkerung ab.

Mode: Die feinen Damen trugen elegante Kleidung und gingen nie ohne Hut und Handschuhe aus dem Haus. Die Herren trugen einen Anzug. Unter der Woche hatte man das Arbeitsgewand an, und am Wochenende ein Sonntagsgewand. Die Mädchen trugen Röcke, die oberhalb des Knies endeten, und die langen Haare und Glockenhosen wurden modern.

Musik: Eine der berühmtesten Popgruppen damals waren die Beatles, sie wurden durch Hits wie "Please Please Me" und "Help" populär. Ihre Frisuren, die Pilzköpfe, wurden zum Look einer ganzen Generation. Eine andere Band, die Rolling Stones, schrieben z.B. "Ruby Tuesday" und "Paint it Black". Auch Janis Joplin ("Down on Me") und Jimi Hendrix ("Hey Joe") waren berühmt. Der Twist war ein beliebter Modetanz, er wurde vor allem durch die Beatles ("Twist and Shout") berühmt.

Einige Höhepunkte:

1960: afrikanische Kolonien werden unabhängig von Frankreich

1961: erster Mensch im All, Bau der Berliner Mauer

1963: erste Frau im All, Kennedy wird ermordet

1964: USA beteiligen sich offiziell am Vietnamkrieg

1966: Walt Disney stirbt

1967: erstmals Herz verpflanzt

1968: Martin Luther King kämpfte für die Rechte der Farbigen

1969: Woodstock- Festival, erster Mensch am Mond

 

 

Die 70-er Jahre

(Birgit Blauensteiner, Bettina Heimberger, Elisabeth Leitner, Sandra Müller)

In den 70-er Jahren war Bruno Kreisky Bundeskanzler. Er wollte Österreich zu einem Wohlfahrtsstaat machen. Deshalb führte er viel Neues ein, unter anderem den Mutter – Kind – Pass, die Heiratsbeihilfe, die Geburtenbeihilfe und die Energieferien. Auch der Universitätsbesuch, die Schulbücher und die Schulfahrt wurden gratis. Aus diesem Grund nannte der damalige Papst Österreich eine "Insel der Seligen".

In Österreich wurde in den 70-er Jahren die Abtreibung legalisiert, dagegen gab es viele Proteste. In Kärnten gab es den sogenannten "Ortstafelkrieg". Wegen der slowenischen Minderheit stellte man zweisprachige Ortstafeln auf, die aber von Randalierern wieder weggerissen wurden. Viele Leute forderten die Einhaltung des Artikels 7 im Staatsvertrag. Darin steht, dass Österreich seine Minderheiten schützen muss. Auch der "Erdölschock" erschütterte unser Land. Einem Krieg im Nahen Osten zufolge stiegen die Benzinpreise stark an. In Tankstellen wurden nur mehr bestimmte Mengen abgegeben, und heizen mit Kohle wurde wieder modern. In den USA kostete ein Fass Öl vor dem Ölschock 2 Dollar, und dann 38 Dollar. Deshalb führte man ein Pickerl fürs Auto ein, worauf ein Wochentag stand. An diesem Tag durfte man das Auto dann nicht benutzen. Auch die Höchstgeschwindigkeit im Straßenverkehr wurde eingeführt.

Ein großes Idol war Karl Schranz. Er kritisierte den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, weil er dessen Ansichten veraltet fand. Da Schranz einmal ein T- Shirt mit einem Werbeaufdruck getragen hatte, schloss der Präsident ihn von den Olympischen Spielen in Sapporo aus. Ebenfalls berühmt waren Franz Klammer oder Niki Lauda durch seinen Weltmeistertitel. Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz bekam den Nobelpreis.

Die Mode blieb am Anfang so wie in den 60-er Jahren. Man trug Glockenhosen und Minikleider und –röcke. Erst ab etwa 1974 wurden die Röcke wieder lang und reichten fast bis zum Boden. Die Frauen waren auffällig geschminkt und trugen Plateauschuhe, Strumpfhosen mit Muster, Rollkragenpullover und Plastikschmuck. Echtes Tierleder war sehr modern. Die Haare trug man meistens lang. Vor allem durch das magersüchtig aussehende Supermodel Twiggy ausgelöst, wollten viele Frauen sehr schlank sein.

Der Film "Grease" mit John Travolta und Olivia Newton – John feierte große Erfolge. Auch ein

 

 

 

 In der Mode der 70er - Jahre: Birgit, Sandra, Bettina und Elisabeth

 

 

 

 

neuer Tanz, der Bump, wurde eingeführt. Zu dieser Zeit starb Elvis Presley, worauf es viele Selbstmordversuche gab. Aus den USA kam Smiley nach Europa, der nun auf vielen Dingen aufgedruckt wurde. Tanzlokale wurden von Discos abgelöst. Berühmte Musiker waren die Rolling Stones und die Bee Gees. Damals wurde auch der typisch österreichische "Austropop" begründet. Populär machten ihn vor allem Wolfgang Ambros ("Da Hofa"), Arik Brauer, Georg Danzer und André Heller.

 

 

Die 80-er Jahre

(Georg Gradl, Clemens Haas, Sebahat Kayan)

Woran werden wir uns erinnern: an die Katastrophe von Tschernobyl, an die Explosion der Challenger – Raumfähre, an das Erdbeben in Armenien ? Wofür stehen diese 80-er Jahre: Für den Zusammenbruch des Sozialismus und den Triumph der Marktwirtschaft ? Für

 

 

 Nach Ansicht der Klasse am Besten gemacht: Georg, Sebahat und Clemens

 

 

 

 

die Vernichtung der Regenwälder und den Beginn einer Klimakatastrophe ?

1983 endete für Österreich eine Ära. Die herrschende Partei SPÖ verlor die absolute Mehrheit. Danach trat Bruno Kreisky zurück. Dadurch bildete sich zunächst eine Koalition SPÖ – FPÖ, und 1986 wurde Kurt Waldheim Bundespräsident.

Schulter an Schulter rückte die österreichische Gendarmerie im Winter 1984/85 gegen campierende Naturschützer vor, die gegen den Kahlschlag von Auwäldern für den geplanten Bau des Kraftwerks in Hainburg demonstrierten. Es gelang, die Donau – Auen vor der Zerstörung durch die Industrie zu retten.

Die Mode in den 80-ern war bequem, schön und vor allem zeitlos. Falscher Schmuck zierte die Frau von Schuh bis Hals. Auch die Männermode kam nicht zu kurz. Sowohl Damen als auch Männer stylten ihre Haare auf. Der Modemacher Giorgio Armani entwarf sachliche, praktische und moderne Blazer und Jacketts. Schwarz wurde in der Modewelt zum Statussymbol. Zu den wichtigsten Modemachern gehörte unter anderem Jean Paul Gaultier, der Plateauschuhe und Neo-Korsetts, die vor allem Jugendliche trugen, entwarf.

Mal in Straps und Korsetts oder mit schwarzen Locken und mit einem Kreuz vor dem Busen, kreierte die junge amerikanische Sängerin Madonna die Teenie – Mode. Sie wurde dadurch bei den Jugendliche sehr beliebt, auch durch ihre Hits "Like a Virgin". und "Papa don’t Preach". Zu den anderen Popstars gehörten Prince, Michael Jackson oder Falco. Schwarze Jugendliche erfanden eine neue Musikrichtung, die sie Hip – Hop bezeichneten, zum Beispiel "Run DMC". Getanzt wurde der von New Yorker Jugendlichen erfundene Breakdance.

Die Schallplatte ist "out", die Compact Disc "in". Schon 1989 läuft die CD der 102 Jahre alten Schallplatte als Tonträger den Rang ab. Der Marktanteil der CD überschreitet die 50 % - Marke. Die 80-er Jahre brachten viele Veränderungen in Sachen Mode und Technik, die für uns auch heute noch sehr wichtig sind.