Nach dem vom Kärntner Landesarchiv überprüften Ausweis der öffentlichen  Urkunden und Rechtstitel hat die Familie Sandrisser in ununterbrochener  Rechtsfolge das Anwesen vulgo KOHLMEISTERHUBE seit dem Jahre 1736 d.h. seit  284 Jahren in Besitz.  Durch so lange Zeit hat die Familie die Heimaterde bestellt, bewohnt und  bewirtschaftet, durch Krieg und Friedenszeit, durch gute und schlechte Jahre. Seit jeher arbeiteten in Ebenwald und Rubland sehr viele Leute. Teils im Bergbau  und teils in der Land- und Forstwirtschaft. Nach dem 2. Weltkrieg kehrten die  Arbeiter immer häufiger beim Kohlmeister (damals lediglich ein  landwirtschaftlicher Betrieb) ein. Die Hausleute Anna und Peter Sandrisser waren sehr humorvoll und verstanden es ausgezeichnet, mit Menschen umzugehen. Im Jahre 1955 kamen sie zum  Entschluß, ein Gasthaus zu eröffnen. 1958 wurde eine Kegelbahn gebaut. Danach stand der Gastbetrieb lange im Schatten der Landwirtschaft. Die Besucher  saßen in der Küche und waren praktisch ein Teil der Familie. Ein Tisch, ein Herd  sowie ein Bier und eine Jause reichten völlig aus, um den Ansprüchen der Gäste  Genüge zu leisten. 1976 verstarb Peter Sandrisser und Peter Sandrisser jun. übernahm den Hof. Durch den Generationswechsel kam auch neuer Schwung in den Betrieb. Peter  Sandrisser führte den Bauernhof anfangs erfolgreich weiter und begann zusätzlich, das Gasthaus zu modernisieren und auszubauen. Auch die Kegelbahn wurde im  diesem Zuge gänzlich erneuert und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung führte dazu, dass heute beim Kohlmeister  die Gastwirtschaft im Vordergrund steht und die Landwirtschaft nur mehr jene  Produkte hervorbringt, die zur Direktvermarktung dienen. Im November 2004 verstarb die langjährige Seele des Betriebes Anna (Ol)  Sandrisser. Im Juni 2005 war es dann endlich so weit. 50 Jahre Gasthaus Kohlmeister wurde  gefeiert. Viele langjährige Gäste, an der Spitze Bürgermeister Georg Eder, nahmen  an den Feierlichkeiten teil. Am 21. Oktober 2019 verstarb Peter Sandrisser tragisch bei einem Arbeitsunfall. Inzwischen ist die neue Betriebsführerin die Tochter des Hauses Petra Sandrisser-  Egger. Sie baute das Gasthaus weiter aus wodurch das Gasthaus in der  Zwischenzeit über 60 Plätze im Haus und weitere 60 im neuen Wintergarten verfügt. Ein großes Dankeschön gebührt all jenen, die unserem Haus seit Jahren die Ehre  erweisen.          Dem Vorfahr zum Dank, dem Besitzer zur Ehr, dem Nachkommen zum Vorbild!