© Josef Hacker 2011 Der Personzentrierte Ansatz, der in vielen unterschiedlichen Anwendungsfeldern wie etwa   Psychotherapie, Coaching, Medizin, Sozialarbeit   etc. weltweit prominente Verbreitung gefunden hat, geht auf Carl R. Rogers (1902-1987) und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück. In den deutschsprachigen Ländern beruft sich die mit Abstand größte Zahl von Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen auf ihn. Das zugrunde liegende Menschenbild besteht unter anderem in der Annahme, dass der  Mensch in einem ständigen Veränderungsprozess steht und die Fähigkeit besitzt, sich  konstruktiv zu entwickeln und eigenverantwortlich zu entscheiden.    In diesem psychischen Wachstumsprozess, der sich in und durch Beziehungen zur Mitwelt  vollzieht, entfaltet die Person Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen, mehr Vertrauen zu sich  selbst zu gewinnen, Bewertungen selbstverantwortlich vorzunehmen, zunehmend offen für  Erfahrungen und Veränderungen zu werden und ihre Beziehungen befriedigend zu gestalten. Die selbstkritische Auseinandersetzung mit den eigenen Einstellungen und Gefühlen  ermöglicht flexible und der Erfahrung entsprechende Sichtweisen auf sich selbst und andere. Der Personzentrierte Ansatz