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Bearbeitung von Kindheit und Vergangenheit
Viele
Menschen haben schon als Kleinkind eine Menge innere und auch äußere
Verletzungen erfahren. Obwohl manche dieser inneren Verletzungen nicht bewußt wahrgenommen wurden, machen sie einem trotzdem
bis heute, im Erwachsenenalter, zu schaffen. Im Laufe des Lebens verliert
man durch Kindheitstrauma oder eine wenig liebevolle
Elternbeziehung den Kontakt und die Beziehung zu sich selbst. Oft
erlebt man sich als Erwachsene/r einsam, ungeliebt, unverstanden,
hilflos, oder man opfert sich auf. Nicht selten taucht auch das
Gefühl auf, dass sich gewisse Lebensprobleme immer wieder zu wiederholen
scheinen. Dies hängt eben oft damit zusammen, dass diese kindlichen
Lern- und Erfahrungsmuster sich auch im Erwachsenenalter immer
wieder neu aktualisieren. Ein sehr eindrückliches Beispiel sind oft
Töchter von alkoholkranken Vätern.
Mit
einer oft schlafwandlerischen Sicherheit wählen diese im Erwachsenenalter
oft Partner, die ebenfalls wieder zu trinken beginnen, obwohl zu Beginn der
Beziehung oft keinerlei Anzeichen bestanden. Dies ist in der Regel kein
Zufall sondern vielmehr ein Verhaltensmuster, wo man unbewußte
Beziehungsmuster, gemäß der eigenen Erfahrungen aus Kindheit und Leben
immer wieder neu sucht und eben auch oft findet.
Doch
nicht nur in Beziehungen sondern auch vielen anderen Lebensbereichen, wie
Beruf, eigene Identität, Sexualität, Religion und Spiritualität u.v.a. können sich diese unbewußten
Lern- und Verhaltensmuster sehr beeinträchtigend auswirken.
In
einer Psychotherapie kann ein erfahrener Therapeut gemeinsam mit dem
Klienten diese unbewußten Muster bewußt machen und in weiterer Folge helfen, neue
und bessere Lebenseinstellungen zu gewinnen.
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