
Chile, jenes südamerikanische Land zwischen Peru im Norden und der Antarktis im Süden ist das
Reiseziel für Berufs- und Hobbyastronomen aus allen Ländern schlechthin, stehen doch dort einige der
größten und berühmtesten Observatorien der Welt. Namen wie Cerro Paranal, La Silla, Cerro Pachon,
Chajnantor, Cerro Tololo, Las Campanas, - um nur einige zu nennen - sind wohl jedem von ihnen ein Begriff. Wer
möchte nicht einmal vor Antu, Kuyen, Melipal oder Yepun, jenen VLTA-Giganten mit ihren vier zusammengeschalteten
8,2-Meter-Spiegeln am Cerro Paranal, stehen, um sie aus nächster Nähe in Augenschein nehmen zu können?
Ebenfalls in Chile, in der auf fast 5000 m hoch gelegenen Ebene von Chajnantor entsteht zur Zeit in Zusammenarbeit
mit den USA und Kanada auf der einen und der Europäischen Organisation für Astronomie (ESO) und Spanien
auf der anderen Seite das größte astronomische Projekt der nächsten zehn Jahre, das Projekt ALMA
(Atacama Large Millimeter Array), ein Verbund von 64 Radioteleskopen mit je 12 m Durchmesser, deren Bau im Jahr 2011
abgeschlossen sein wird und deren Kostem sich auf 650 Millionen Euro belaufen.
Aber auch sonst hat dieses sich über 39 Breitengrade erstreckende Land der Gegensätze vieles an
Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die schier endlose Steinwüste der Atacama, die geschäftigen,
malerischen Hafenstädte, die Anden, deren Gipfel oft 6000 Meter in den Himmel ragen, im Norden, die kalten
Nebelregenwälder, die schneebedeckten, ebenmäßigen Vulkane und das ewige Eis der gewaltigen Gletscher
im Süden. So wird vielleicht der eine oder andere Astronom seinen Aufenthalt in Chile dazu nutzen, das ganze
Land einmal kennen zu lernen. Und vielleicht kommt er dabei auch in die X. Region, der Region de Los Lagos, in die
"Chilenische Schweiz" nach Puerto Varas. Und vielleicht trifft er mich dort in der Hosteria meines Vaters,
der Hosteria Outsider in Puerto Varas, um mit mir oder ihm über astronomische Themen fach zu simpeln.
Die folgenden Seiten zeigen unseren Reisebericht, der nach dem letzen Chileurlaub im April 2007 entstanden ist. Die Eindrücke, die wir sammeln konnten sind fantastisch und lassen sich nicht in Worte fassen. Klicken Sie auf die Flagge!

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