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Familie Egger

Wir (das sind Vicky und Rudi) waren in Norwegen  vom 31.7.-7.8.2000 mit dem Flugzeug nach Göteborg und mit einem VW Polo nach Oslo und Bergen.

Im Juli 2006 gings mit den Hurtigruten von Bergen über Kirkenes wieder nach Bergen
und hier gehts zu den Fotos

 

Vom 25.7 bis 2.8.2001 

waren wir in Cornwall

hier gehts zum Bericht
auch 2002 und 2003
waren wir in Cornwall
Im Juli 2004 waren wir in Schottland
hier gehts zu den Fotos


Latefoss Hardanger u.Eidfjord Blick auf Bergen



Bergen Bryggen Fischmarkt in Bergen

Den ersten Tag verbrachten wir in Göteborg, wo wir mit dem Flieger um 13h30 ankommen waren. Das Auto hatten wir zuvor schon reservieren lassen. Auch für die ersten zwei Übernachtungen in den äußerst komfortablen Scandic- Hotels war gesorgt. 

Der VW Polo- ideal um zu zweit zu reisen (sparsam und spritzig)- brachte uns dann auch zum Hotel. Um in die Stadt zugelangen, benützten wir allerdings ein öffentliches Verkehrsmittel: den Bus, dessen Preis uns sogar im Vergleich zu den österreichischen als sehr gesalzen erschien. Vielleicht liegt das an den hohen Treibstoffpreisen (~ATS 17,- pro Liter Benzin 95 Oktan).

Besichtigt haben wir dann Göteborg mit einer kleinen Schiffsrundfahrt. Besonders der Hafen mit seinen vielen Schiffen war sehr beeindruckend. Das Wetter hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt als sehr gnädig erwiesen- denn es regnete nicht.

Am nächsten Tag brachen wir dann um 9h00 auf. Um 12h00 machten wir Halt in Smögen. Touristen- anscheinend um einiges robuster- empfanden die doch kühlen (aber angenehmen!) Temperaturen als hochsommerlich und ließen sich ein Bad im Meer an der felsigen Küste nicht nehmen. Mit dieser Idee konnten wir uns dann doch nicht anfreunden- wir begnügten uns mit dem Beobachten von Booten und genossen die Meeresluft.

Fünf Stunden später trafen wir mit dem Auto in der norwegischen Metropole und Hauptstadt Oslo ein. Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeliefert hatten, ging's wieder per Bus in die City- Pizza essen. Anschließend unternahmen wir mit einem Boot eine Hafenrundfahrt.

Nach einem reichlichen Frühstück nahmen wir uns einen Tag später, ausgerüstet mit der Oslo-Card (ATS 300,-) den Holmenkollen vor, den wir mit Bus und T-Bahn (der norwegischen U-Bahn) erreichten. Interessant war eine Ausstellung rund um die Entwicklung und Metamorphose der berühmten Schanze.

Mit dem Bus ging es dann zum Frogenerpark, wo wir die einst sehr umstrittenen Objekte des Vigeland besichtigten. Obeliskenähnlich sind hier ineinanderverschlungene Menschenkörper aus Stein gehauen.

Anschließend ging es per Straßen- und U-Bahn zum Botanischen Garten. 

Im Naturhistorischen Museum kauften wir dann einen Rosenquarz für unseren Sohn Richard.

Da wir schon durch einige Dokumentationen von der Expedition des Amundson gehört hatten, ließen wir uns das Frammuseum nicht entgehen. Sogar das aus speziellem Holz nachgebaute Polarschiff war hier zu sehen. Amundson hätte sein Abenteuer fast überlebt- wenn er nicht einer anderen Expedition zu helfen versucht hätte...

Das Wetter war uns hold. Sogar unserem Wunsch, nämlich einen Regenbogen über Oslo zu sehen, wurde entsprochen.

Am Abend fanden wir dann ein ausgezeichnetes Restaurant: sowohl der Catfish (Steinbutt) als auch der Lachsspieß waren traumhaft gut.

Um 22h30 kehrten wir dann bei Tageslicht (!) zum Hotel zurück.

Am nächsten Tag, es war bereits der 3. August, brachen wir nach einem tollen frühstück um 9h15 von Oslo bei Regen in Richtung Drammen (Bergen) über eine Hochebene namens Hardanger vidda auf. Das Schneefeld lud zu einer Schneeballschlacht ein, immer wieder kamen wir an Seen vorbei. Danach mussten wir extrem viele Tunnels passieren, die kaum markiert bis zu 11km lang waren.

In Sorfjorden aßen wir dann Kirschen (in Österreich um diese Jahreszeit gar nicht mehr frisch erhältlich), denn hier hatten mehrere Obstplantagen ihren Standort. Tja, der Golfstrom macht's möglich.

Am Eidfjord war schließlich kein Hotel mehr frei- dafür stießen wir in Ringay auf eine 12-Mann-Hütte (Knut Rundsgrad), die wir dann zu zweit bewohnten. Bei Spar (den es auch in Norwegen gibt!) kauften wir dann das Abendessen (Packerlsuppe und Würstel) ein. Die Hütte erwies sich als sehr gemütlich und praktisch eingerichtet- mit einem Blick auf den Sorfjord.

Trotz der zehn Stunden Autofahrt des Vortages verließen wir zeitig in der Früh (6h30 Frühstück) diese Bleibe und nahmen uns gleich 120 km in Richtung Bergen vor.

Um 8h30 setzten wir dann mit der Fähre auf die andere Seite über und fuhren dann über Voss nach Bergen. Wieder mussten wir unzählige Tunnels durchqueren. Dafür sahen wir aber auch sehr viele Seen.

In vier Stunden (von 12h00 bis 16h00) haben wir dann die Stadt Bergen besichtigt. Total überlaufen von unzähligen Touristen...

Besonders der Fischmarkt ist sehenswert von Walfleisch über Schalentiere, Hummer, Lachs bis Stockfisch ist hier alles zu haben. Bergen hat ja schon viele verheerende Brände überlebt. Darum mussten die traditionellen Speicherhäuser auch immer wieder nachgebaut werden. Einst musste Bergen um die Vorherrschaft im Fischhandel und auch in anderen  Bereichen kämpfen. Doch es war Oslo, das das Rennen als Hauptstadt gewann.

Und schließlich regnete es doch- und zwar strömend. Wir fuhren eine schmale Küste entlang in Richtung Norden und  Rundherum waren Fjorde und Inseln zu sehen. Äußerst überraschend auch die Seerosen und das Heidekraut Erika.

Schließlich haben wir uns auch noch verirrt, da die Karte sehr unpräzise war, aber  freundliche Norweger lotsten uns wieder in die richtige Richtung.

Schließlich fanden wir dann in Indre Arna um 20h30 ein Quartier mit schönem Blick auf den See, Schweine und Ententeich.

Nach einem Frühstück mit warmem Brot fuhren wir entlang des Hardangerfjords weiter- und wie könnte es anders sein- Tunnels säumten unseren Weg zurück zur Fähre. Um 11h00 gelangten wir zum Steinsdalfossen- einem wirklich empfehlenswerten und faszinierenden Wasserfall, hinter dessen man durchgehen kann.

Nach diesem Erlebnis gelangten wir um 12h30 zur Fähre von Bruravik zurück nach Brimnes.

Am Voringsfossen (14h30) verschlechterte sich dann das Wetter. Um so gefährlicher gestaltete sich der Blick in die Tiefe, denn dieser Wasserfall fällt senkrecht 180m ab.

Danach gelangten wir wieder auf die Hardanger vidda, wo sich das Wetter und vor allem die Sicht durch einige Sonnenstrahlen wieder besserten.

Um 16h30 sind immer wieder Seen, Moos und Flechten, Schafe, Wanderer und Schnee zu sehen.  In Gol, das sich im Tal befindet, aßen wir dann um 18h00  zu Abend (Beef Stroganoff). Anhand der Gerichte kann man wohl auch erkennen, dass hier vieles zu bekommen ist- wenn auch mit höheren Preisen. So ist der Alkohol zum Beispiel äußerst teuer. Eine Schnapsflasche hat zwar dieselbe Größe wie bei uns, ist aber auch nur mit etwa 150ml gefüllt.

Nach dem guten Abendessen bei Sonnenschein auf einer Terrasse mußten wir wieder Quartier suchen und fanden auch etwas passendes in Noresund. Bis 22h gingen wir noch spazieren und Eis essen.

Am vorletzten Tag (dem 6.August), frühstückten wir wieder ausgiebig.

Um halb zehn fuhren wir los in Richtung Honefoss entlang des Tyrifjordes nach Drammen. Hier konnten wir die Tunnelliebe der Norweger noch einmal auskosten- mit den Spiralen von Drammen. Der Spiraltunnel war gegraben worden, da die Stadt Baumaterial gebraucht hatte. Oben ist dann ein Aussichtsberg mit Wandermöglichkeiten.

Schließlich mussten wir auch diesen schönen Ort wieder verlassen und fuhren wieder runter nach Horten und mit der Fähre dann nach Moss. Von Moss gelangten wir dann nach Svines und passierten auch die norwegisch-schwedische Grenze um 15h00.

Nach ein bisschen Regen kam auch die Sonne wieder zum Vorschein. In Schweden war man im Gegensatz zu Norwegen nicht so auf plötzlich auftauchende Urlauber gefasst (in Norwegen war die Quartiersuche absolut kein Problem!). In Schweden allerdings mussten wir uns dann mit einem Wohnwagen (trotzdem teuer) auf einem Campingplatz begnügen.

Am letzten Tag begrüßte uns ein herrlicher, wolkenloser Morgen und wir fuhren noch ein Stück des Götakanals hinauf. Nachdem wir das Auto um 13h00 zurückbringen mussten, warteten wir bis 16hoo auf das Flugzeug zurück nach München von wo aus wir mit dem Bus nach Salzburg fuhren, wo unser Auto stand.

Es hat uns sehr gefallen und nächstes Jahr geht es nach Cornwall in England.

Reiseberichte.com
Egger Rudolf und Viktoria verfasst von Monika Egger        

                                                                                                           

© Rudolf Egger

 

 
 
 

                                   

 

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