Lost & Found
in der Strengen Kammer
(directed by renald deppe)
Porgy & Bess • Riemergasse 11
1010 Wien / Tel.: o1 512 88 11
Veranstaltungsbeginn:19:00Uhr

Mittwoch, den 01.06. 2016

»KONTRA«

Ensemble:

Leopold Eibensteiner: Piccolo, Flöte
Jesica Ropoša: Bassklarinette, Klarinette
Christopher Haritzer: Bassklarinette, Klarinette
Saw Win Maw: Geige
Gregor Fussenegger: Geige
Florian Andreas Giesa: Violoncello
Simon Diez,
Jorge Ivan Ospina Yepes: Perkussion (Vibraphone, Cymbal, Gong)
Marco Mrcela: Frame Drum (Bendhir)
Odysseas Manidakis: Bouzouki
Petra Schmidinger: Klavier
Emre Sihan Kaleli: Klavier
Aleksandra Bajde: Stimme
Katerina Vassiliadou: Sopran
n.n.: Kontrabass

Programm:

Odysseas Manidakis:
Vanity in Spiral

Sourena Mosleh:
Sonate für Klarinette und Klavier

Odysseas Manidakis:
Chessing

Aleksandra Bajde:
Neues Werk für Klavier und Stimme

Odysseas Manidakis:
Kontrenian Curcuna

Aleksandra Bajde:
Prologue and Erratic

Sourena Mosleh:
Miniature (nach orientialen Motiven) für solo Klavier

Sourena Mosleh:
“There is a loneliness…” für Klavier, Klarinette, Schlagzeug, Sopran

Aleksandra Bajde:
Under Silence

• Kontra, ein zeitgenössisches Musik-Projekt von den drei jungen Komponisten Aleksandra Bajde (SLO), Odysseus Manidakis (GR) und Sourena Mosleh (IR), stellt ein Nebeneinander von gegensätzlichen Kräften dar. Hervorgehoben werden die Gegensätze selbst und dadurch zu einem kreativen Medium gestaltet. Musikstücke von unterschiedlichster Ästhetik und Technik sowie von wechselnden Instrumentierungen und auch Musiktheater-Elementen werden sehr ausdrucksstarke und vielfältige persönliche Aussagen zum Klingen bringen. Welche Aussagen aber gemacht werden, bleibt im Verborgenen, denn es ist eine Frage der individuellen Wahrnehmung.

(Pressetext)

*****

Donnerstag...den 02.06. 2016
&
Freitag……….den 03.06. 2016
&
Samstag.…...den 04.05. 2016


»BRENNKAMMER«

JIM Institut / ABPU Linz presents:

JIM IS HERE, THERE AND EVERYWHERE

Festivalhomepage: www.jimishere.at

Kollektive Improvisation nach Spielregeln.

UNO.Kollektiv extended:

Fabian Pollack: git
Michael Bruckner: git
Gigi Gratt: git
Emily Grosz: pno
Jul Dillier (Gast): prep-pno
JUUN: pianoguts
Dominik Gruenbuehel (Gast): e-bass
Judith Ferstl: kb
Valentin Duit (Gast): dr
Judith Schwarz: dr
Sarah Zlanabitnig: vl
Werner Zangele: sax
Jakob Gnigler: sax
Christopher Haritzer: klar
Alexander Kranabetter: tp
Eveline Schmutzhard: voc
Anna Hirsch (Gast): voc, electronics
Philipp Wohofsky: electronics


extensions:

NIFTY´S
BRAAZ
TÜTÜ
GNIGLER SX
GROSZ ZLANABITNIG
GO ASK ALICE

GIS ORCHESTRA

prompted by Hannes Löschel
GIS ORCHESTRA conducted by Gigi Gratt

täglich 19.00 sharp
pay as you wish as much you need to

• Seit einigen Jahren existiert das UNO Kollektiv- geleitet von Hannes Löschel - als Veranstaltung im Rahmen des JIM Instituts der ABPU.

Von Anfang an trafen sich dabei die JIM Studierenden zur Entwicklung kollektiver Improvisationsmodelle, angelehnt an legendäre und aktuelle Spielmodelle, als deren berühmtestes das „Gamerulegame“COBRA des amerikanischen Musikers John Zorn zur Anwendung regelmässig herangezogen wurde und wird. Abgesehen von zahlreichen Erweiterungen, Umdeutungen und Adaptionen, die das Spiel im Laufe der Jahre erfahren hat, war die Spieloption der sogenannten „Guerilla-Karte“ aus dem Original-COBRA immer schon Anlass, den im JIM versammelten frei oder konzeptionell musizierenden Ensembles eine Bühne für ihre Musik zu verschaffen. Einige dieser Ensembles existieren bis heute, andere wurden in Anlehnung daran neu gegründet. Weitere Verwandtschaften verzweigen sich auch in diverse gebundene Stile.
Im Rahmen der 3 Tage in der Strengen Kammer treffen sich Alumni und aktuell Studierende des Linzer JIM´s zum Spiel im Kollektiv und einigen kleinen Ensembles.
Eine Hommage an die Kunst des freien Spiels im Groszen wie Kleinen und eine Verbeugung vor all jenen, die diesem Laster treu geblieben sind.

Herzlich willkommen!

(Pressetext)


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Montag, den 06.06. 2016

»DUO I«

Martin Burk: Kontrabass
Valentin Duit: Drums

• Seit einem dreiviertel Jahr trifft sich das Duo regelmäßig, um zu improvisieren und dabei seine eigenen Antworten auf musikalische Fragen von Form, Inhalt und Spielweisen zu finden.
Ohne stilistische Dogmen, dafür mit Risikobereitschaft und Detailverliebtheit wird spontan erfunden, intuitiv entwickelt und konsequent zu Ende geführt.

(Pressetext)

• Eigene Antworten auf Fragen zu finden: Das ist ein urpolitischer Kerngedanke und erfordert Mut, Ausdauer, Geduld und: die Bereitschaft zum oftmals auch unangenehmen, unbequemen, wider- und aufständigen Diskurs.
Eigene Antworten können niemals populistisch sein, populär vielleicht.
Eigene Antworten brauchen Zeit. Unsere Zeit liefert zumeist Lösungen
für das schnelle Geld,
für schnelldenkende Zaun-, Mauer-, Häusl- und Karrierebauer,
für eine rast- und ruhelose Schnell-, Schnapp- und Abschusswelt,
für eine bedauernswerte Trug- und Kurzschlussgesellschaft.
Wie wunderbar, dass sich dann doch (junge) Menschen finden, um gemeinsam nach eigenen Antworten zu suchen, wie wunderbar…

Ganz in diesem Sinne eines Wolfgang Koeppen:

»Aber gerade weil er den Mann nicht versteht, unterhält er sich gern mit ihm.«

(re_de)

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