Termine

 

 

ALLFÄLLIGES

Komisches und Kosmisches

 

von und mit   Richard Weihs

im  Weinhaus Sittl

16., Lerchenfelder Gürtel 51

 

(U6 Josefstädter Straße, 2, 5, 33)

9. - 25. 10. 14

Donnerstag bis Samstag  20 Uhr

 

Reservierungen: richard.weihs@aon.at

 

 

Allfälliges: So lautet der allerletzte Punkt der Tagesordnung bei den Generalversammlungen abertausender Vereine. Allerdings beschränkt sich dieser Begriff nicht auf kleinkarierte Vereinsmeierei - schließlich steckt in „Allfälliges“ ja auch das gesamte All. Und konstatierte nicht schon Ludwig Wittgenstein: „Das All ist alles, was der Fall ist“?

Überall auf Erden können uns torkelnde Meteoriten oder komatöse Kometen aus dem All auf den Kopf fallen. Es sei aber auch an den tiefen Fall jenes Stratosphärenspringers erinnert, der sich alsbald als gemäßigter Phallokrat entpuppte. Aber das kennen wir ja eh schon aus der Politik: Hier häufen sich die Fälle, in denen enttäuschte Wähler nach dem Absturz eines bluffenden Blenders aus allen Wolken fallen.

Nicht umsonst sagt altbewährtes Sprichwort: „Hochmut kommt vor dem Fall!“ Und richtig: Wenn sich die Aktienkurse im steilen Fall befinden, dann nimmt so mancher Wall Street-Banker statt dem Lift fallweise eine kleine Abkürzung durch das Fenster seines Wolkenkratzer-Büros - und passt sich somit tendenziell den stark fallenden Kursen an.

Weitere faszinierender Fallstudien:

✯  All inklusive:Machen Sie Urlaub vom Alltag im Weltraum!
✯  Ein voll toller Einfall:Lästige Einzelfälle einfach fallen lassen!
✯  Allotria mit Allohol - wir bringen Sie gekonnt von Fall zu Fall
✯  Knall und Fall und Alleluja - fromme Allfahrer heben völlig ab
✯  Allzweckreiniger im Härtetest - als Fallbeispiel dient ein Fallbeil
✯  Allgemeinheit: Als Alleinstehender stets für das All einstehen!
✯  Allmächtige Allianz: Ein Versicherungsfall ins Bodenlose

Dazu hören Sie höhere Stratosphärenklänge und schöne tiefe Töne - vom komischen Couplet bis zum kosmischen Blues.

  

Mit freundlicher Unterstützung von BKA-Kunst und Ottakring Kultur

 

 

 

WIASCHTLN

Heisse Wienereien

 

serviert von   Richard Weihs

im  Weinhaus Sittl

16., Lerchenfelder Gürtel 51

 

(U6 Josefstädter Straße, 2, 5, 33)

14. - 30. 11. 13

Donnerstag bis Samstag  20 Uhr

 

Reservierungen: richard.weihs@aon.at

 

 

Ein „Wiaschtl“ kann in Wien auch ein Mensch sein: Als solches bezeichnet man einen armen Tropf – auch „Armutschkerl“ genannt. Und in der Tat gibt es viele Parallelen zwischen Mensch und Wurst. Es fängt ja schon an der Oberfläche an: Aus seiner Haut kann keiner so leicht raus. Und wie es innen drinnen ausschaut, liegt sowohl beim Menschen als auch bei der Wurst im Dunklen verborgen.

So wie viele Würstel tritt auch der Mensch oft paarweise auf – und bei prallen und knackigen Exemplaren beißt Mann gerne an und beginnt eifrig zu braten. Auch zornigen Menschen droht ein Würstel-Schicksal: Sie beginnen zu kochen und würden vor Wut am liebsten platzen. Aber dann wurstelt man sich doch durch, gibt nicht mehr überall seinen Senf dazu und bekommt eine dicke Haut. Und die wird bei Mensch und Wurst runzelig und schrumpelt schließlich ungustiös ein. Aber wir wissen ja: Alles hat ein Ende…

Einige Gustostückerln aus dem reichhaltigen Wurstangebot:

💩  Im Schatten der Gummiwurst: Die Polizei greift ein und durch
💩  Deutscher Knackeffekt: Der Zentralverband Naturdarm macht mobil
💩  Würstelstandrecht: Wiener Wurstigkeit kontra cholerisches Kebab
💩  Megametamorphosen: Der Hund als Wurstkonsument und -produzent
💩  Veganer Wurstsalat: Entschärfter Landjäger mit Soja-Wurmersatz
💩  Salami-Taktik: Scheibchenweise Demontage hart erkämpfter Rechte
💩  Extrawiaschtln: Kapriziöse Kapriolen und kannibalische Kalamitäten

Die musikalischen Beilagen reichen vom Buanheidl-Boogie zum Debreziner-Rap und vom Blade Blunzn-Blues zum Kotzbrock’n Roll.

Zum Wiaschtl-Wirten: Der umtriebige Farcimenologe hat nicht nur im Wurstelprater gastiert („Wurschtln“ - Eine zeitgenössische Kasparette), sondern ist auch schon mit dem Ersten Wirklichen Wiener Wandertheater von Würstelstand zu Würstelstand gezogen.

  

Mit freundlicher Unterstützung von BMUKK und Ottakring Kultur

 

 

WILDE WORTE

 

Literatur, Musik & Kleinkunst

Freie Wildbahn und Wunschgedichte

jeweils am zweiten Montag des Monats

 

Montag, 11.11.2013 um 20 Uhr

 

 

Gastgeber: Richard Weihs

Gast: Judith Gruber-Rizy

 

 

Schwimmfüchslein

„Schwimmfüchslein“ nannte Wassily Kandinsky die Malerin Gabriele Münter am Beginn ihrer Beziehung liebevoll. Doch er ertrug es nicht, dass seine Lebensgefährtin als Künstlerin ihren eigenen Weg gehen wollte.

Der Roman nähert sich auf einfühlsame Weise einem alten Phänomen, das trotz Genderpolitik und Gleichbehandlungs-postulaten von einem Jahrhundert ins nächste gereicht wird: weibliche Unterordnung, Anpassung, Verleugnung oder Abwertung ihrer künstlerischen Ausdrucksformen.

Bärbel Danneberg

http://www.judith-gruber-rizy.com

 

Amerlinghaus

1070 Wien, Stiftgasse 8

 

http://members.aon.at/richard.weihs

 

Gefördert von BMUKK, Wien-Kultur, Bezirk Neubau