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 Eigene Projekte

Open Directory Project

Wie ich an anderer Stelle einmal geschrieben habe, ist ein Jahr im Internet wie ein Hundejahr (also wie sieben Menschenjahre) zu werten. Daher kommt mir vor, das alles wäre viel länger her: Als in der Urzeit meiner Zeitgeschichte-Seite meine Hausaufgaben als Webmaster machte und meine Seite in diversen Suchmaschinen platzierte, hatte ich mehrere seltsame Erlebnisse.Beispielsweise habe ich damals mit Fireball "+Österreich +Nazi" gesucht: es kam nicht die Historikerkommission, auch nicht das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und keines der Zeitgeschichte-Institute an die erste Stelle, sondern eine bundesdeutsche Seminararbeit zum Jahr 1938, an zweiter Stelle http://zeitgeschichte.holzbauer.net (was ja gar nicht schlecht für mich ist) und an dritter, vierter und fünfter Stelle Haider-Witze. Alles in allem musste ich eine erstaunlich dürftige Präsenz der etablierten Geschichtswissenschaft feststellen.

Damals bin ich auch auf das Open Directory Project gestossen. Vormals "Directory Mozilla", weshalb die URLs noch immer dmoz.at bzw. dmoz.org (für das englische Portal) heissen. Die Idee dahinter ist die, dass nicht Suchroboter die Beschreibung von Webseiten übernehmen, sondern lebendige Menschen wie Du und ich. Angeblich über 33.000 Editoren weltweit haben schon rund 2,4 Millionen Webseiten beschrieben. Diese Beschreibungen werden von den wichtigsten Suchmaschinen, etwa von Google, AltaVista, HotBot und Northern Light übernommen. Das Internet wird dabei als Republik verstanden, deren Bürger ihren Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Nach einer kurzen Nachdenkphase habe ich mich entschlossen, mich dort einzubringen und als Editor den Bereich

World/Deutsch/Regional/Österreich/Gesellschaft/Geschichte

zu betreuen. Dieser Mitteilung schliesse ich die Bitte an, mich mit links zu versorgen, welche in diese Kategorie passen.


Atlas

 

VUGESTA


In Wien entstand im Jahre 1940 eine Kooperation zwischen der GESTAPO und der Vertretung der ansässigen Speditionswirtschaft. Diese Zusammenarbeit führte zur Gründung der "Verwertungsstelle für jüdisches Umzugsgut der Gestapo (Vugesta)", welche das Umzugsgut von fast 5000 jüdischen Familien in Spedionslagern erfasste und (teils im Dorotheum, teils in eigenen Freiverkaufsstellen) verkaufte. In einem zweiten Projekt erfolgte über diese Strukturen später auch die Verwertung der Wohnungseinrichtung der jüdischen Wiener, welche in die Vernichtungslager deportiert wurden.

Die Zeitschrift "Spurensuche" (H: 1/2 2000) mit dem Titel "Kündigungsgrund Nichtarier" enthält mehrere Beiträge zum Raubzug, den die Nationalsozialisten nach dem sogenannten "Anschluss" 1938 gegen die jüdischen Österreicher führten. Darunter ist auch ein Beitrag von mir unter dem Titel: "Einziehung volks- und staatsfeindlichen Vermögens im Landes Österreich". Die "VUGESTA" - die "Verwertungsstelle für jüdisches Umzugsgut der Gestapo".

Die Textfassung meines Beitrages gibt es hier als Datei
Spurensuche.pdf (ca. 180 kb) zum öffnen oder herunterladen.

Spurensuche

 

 

Die Zeitschrift "Spurensuche" ist zum Preis von 8 € erhältlich bei:

Österreichisches Volkshochschularchiv
Kürschnergasse 9
A-1217 Wien

Tel. +43/1/25 91 862
E-mail oe.vhs.archiv@magnet.at

 


TRUPPENÜBUNGSPLATZ

Im Zuge meiner Übersiedlung im vorigen Jahr sind mehrere Sonderdrucke meines Aufsatzes "Planung und Errichtung des TÜPl Döllersheim" aus dem Buch "Der Truppenübungsplatz Allentsteig. Region, Nutzung und Auswirkungen" zum Vorschein gekommen. Ich bin daher in der Lage, interessierten Personen gegen Ersatz des Portos oder ähnliche Gegenleistungen einen dieser Sonderdrucke zukommen zu lassen. Bei Interesse bitte ich um Nachricht.

 

 

 

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inhalt und form und ©: robert holzbauer. Zuletzt geändert 2001-02-02