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Sport

 

WETTERBERICHT (aktuell)

Für die tägliche Betätigung an der frischen Luft: Wetterbericht für den Raum Wien :

 

Umweltpreis der Stadtgemeinde Baden

Der Gemeinderat meiner Heimatstadt Baden bei Wien hat beschlossen, mir am 12. Mai 2003 den "Umweltpreis" zu verleihen (weil ich das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel benutze).. Danke!

So lief es 2002

2002 war - sportlich gesehen - eher eines von den schwächeren Jahren. Erstens war der Winter lang und feucht, zweitens hat mich ein Weibsbild namens "Adele" (verstorben 1925) eine Zeit lang am Radfahren gehindert. Deswegen lag meine Fahrradkilometerleistung gute 1000 km unter den Vorjahr. Sportlicher Höhepunkt war der Kampf gegen den Fahrrad-Ergometer anlässlich der jährlichen Vorsorge-Untersuchung werden. Aber: für mein Alter fühle ich mich fit genug.

 

Rückblick auf 2001

Zwar hatte ich keinerlei Anlass, über Bewegungsmangel zu klagen. Aber es war nicht so, dass ich "Freizeitsport" betrieben habe. Der Großteil meines Trainings bestand darin, die knapp 30 km zu meinem Arbeitsplatz mit dem Fahrrad zurückzulegen. Weil ich praktisch am Waldrand wohne, habe ich auch hin und wieder einen Waldlauf unternommen.

Auf diese Art konnte ich ein Trainingspensum absolvieren wie andere Amateur-Radsportler auch: rund 7.000 km, also kaum mehr als im Jahr 2000.

Der Zeit dafür war ein Geschenk, weil ich mir die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel erspart habe. Eigentlich sehe ich nichts Außergewöhnliches darin. Ganz im Gegensatz zu manchen Medien: am 11. Juni 2001 berichtete die österreichische Tageszeitung "KURIER" über meine Gewohnheit. Hier ist dieser Artikel. Folgeerscheinungen davon waren drei Interviews für Radio Wien sowie ein Beitrag für die Fernsehsendung "Willkommen Österreich" (ORF2). Seltsam, was die Öffentlichkeit interessiert!?

Super-Randonneur 2000

"Ich finde, ´Super-Randonneur´ klingt toller, als es ist." (Tim Holzbauer, damals 9 Jahre alt).
Aus einer Presse-Aussendung an die Badener Lokalzeitungen vom Juni 2000:


Als einziger Österreicher absolvierte der Badener Dr. Robert Holzbauer alle sogenannten "brevets" der "Randonneurs d´Autriche" im Jahr 2000. Es handelt sich dabei um Ausdauerprüfungen, bei denen jeweils 200, 300, 400 und 600 km mit dem Fahrrad in vorgegebener Zeit zurückgelegt werden müssen. Dr. Holzbauer schaffte etwa 417 km in 23 und 600 km in 36,5 Stunden (inklusive Pausen). Damit erwarb er nicht nur den Titel "Super-Randonneur", sondern auch die Berechtigung, an internationalen Langstreckenfahrten wie etwa Paris-Brest-Paris oder Boston-Montreal-Boston teilzunehmen, die jeweils über 1200 km gehen und in 90 Stunden absolviert werden müssen.


So sehen die Medaillen aus:
Medaillen Super-Randonneur

Emil Zatopek (1922-2000)

Am Mittwoch, 22. November 2000 ist der Langstreckenläufer Emil Zatopek, genannt "die tschechische Lokomotive" (obwohl er ja eigentlich aus Mähren stammte), in Prag verstorben. Zatopek wurde in Tschechien zum "Athleten des Jahrhunderts" gewählt. Zurecht, meine ich. Ich weiss nicht, ob es in der tschechischen Sprache ein Wort gibt, das dem österreichischen "Schmäh" entspricht. Er hatte auf jeden Fall genug davon. Abgesehen von seinen sonstigen sportlichen Leistungen machen ihn zwei Dinge unsterblich: Er erkannte als einer der ersten Ausdauersportler das Prinzip "speed kills". Als er einmal gefragt wurde, warum er mit einer Stoppuhr laufe, antwortete er: "Damit ich nicht zu schnell werde." Zweitens hat er uns einen unsterblichen Merksatz hinterlassen: "Fisch schwimmt - Vogel fliegt - Mensch läuft."
Emil Zatopek

GEPLANT (noch ohne Termin)

Immer öfter fasziniert mich die Idee, an einem Triathlon teilzunehmen. Einerseits, weil das Training doch ein paar Muskelgruppen mehr beansprucht, anderseits wäre natürlich ein T-Shirt mit der Aufschrift "iron man" nicht übel fürs Ego. Ich bin daher dankbar für alle Einsteiger-Tipps. Ausserdem wäre das (Wieder)-Erlernen des Kraulens eine wichtige Voraussetzung. Aus diesem Grund suche ich einen Schwimmlehrer oder eine Schwimmlehrerin, welche mir ein paar Lektionen erteilt.

Schwimmer

PARIS-BREST-PARIS 2003

Von 18.bis 23.August 2003 wird (so wie alle vier Jahr) wieder die Radfernfahrt Paris-Brest-Paris stattfinden. 1218 km in weniger als 90 Stunden. Meine Teilnahme war lange fix geplant, ich habe sie aber doch auf 2007 verschoben. Näheres beim Veranstalter, dem Audax Club Parisien.

LONDON-EDINBURGH-LONDON

Klaus Bäumel (für uns randonneurs d´Autriche: monsieur le president) meldete am 27. Juli 2001, dass er London-Edinburgh-London (1416 km!) überstanden hat. Von insgesamt 97 Stunden und 20 Minuten hat er 12 Std. geschlafen, 15 auf Kontrollpunkten (z.T. für Nahrungsaufnahme) verbraucht sowie eine weitere für die Behebung diverser Defekte aufgewendet. Die restliche Zeit ist er gefahren, gefahren.... Gratulation, Klaus!

RAD FAHREN - ANDERSWO

Andrea Caranti, Radfahrer und Mathematiker an der Universität Trient, betreut seit Jahren die - meiner Meinung nach - beste Radfahrerseite Europas: die Trento Bike Pages. Ich führe mir sie allerdings nicht allzu oft zu Gemüte, weil dies heftige Anwandlungen von Fernweh nach sich zieht. Die Trento Bike Pages bringen Tipps für Radtouren in allen Himmelsrichtungen, allerdings mit dem klaren Schwerpunkt Europa.

In einer anderen Weltgegend hingegen ist Jan Boonstra rad gefahren. Seine homepage beschreibt Radtouren in Japan, Südostasien, Australien und Neuseeland. Ausserdem hat er eine wunderschöne Sammlung von Fahrrad-Grafiken (GIFs) zusammengestellt.

Sports-Wear

Ich bin ja in modischen Fragen ein eher bescheidener Mensch, sieht man vielleicht von einer Vorliebe für Beinkleider des Hauses Cerruti und einem leicht erhöhten Qualitätsbewusstsein in punkto Schuhwerk einmal ab. Aber es ist ja grundvernünftig, Maß-Schuhe zu tragen, schliesslich halten sie ja zehnmal so lang. Zu den ganz wenigen Extravaganzen, die ich mir erlaube, gehört das Tragen von Radklamotten der Marke Pearl Izumi. Alles andere aus Lycra mag ja mehr oder weniger gleich sein.Was immer eine Radhose gekostet haben mag, ist Dir egal, wenn Du sie erst nach 300 oder 417 km am Tag ausziehst! Gleichfalls aus Amerika kommt die einzig denkmögliche Alternative, nämlich die Firma Bouré, welche im Eigentum des Mountainbike-Urgesteins Ned Overend steht. Ein besonderes Service von Bouré: Maßanfertigung!