Steckbrief

Name: Reitmayr Paul

Geboren am: 18.12.1984

Größe: 180cm

Gewicht: 67kg

Beruf: Triathlet/ Sport und Geografie Student

Trainer: Peter Kriegelsteiner

 

Lebenslauf

Aufgewachsen im schönen Dornbirn bestimmte der Sport schon früh mein Leben. Angefangen von verschieden Ballsportarten, wilden Klettereien und was man sonst in diesem Alter so macht, begann meine Vereins-Karriere bei der TS Dornbirn/Kunstturnen. Nebenbei begann ich im Alter von 8 Jahren auch mit dem Schwimmen im Dornbirner Schwimmclub bei dem ich seither trainiere und öfters auch noch Schwimmwettkämpfe bestreite.

Nach 4 Jahren Kunstturnen konnte ich mich nicht mehr so recht für diesen Sport begeistern und trat stattdessen dem „Kleinen Zirkus“ bei. Ich war Teil einer tollen Gruppe, kam durch unsere Auftritte viel herum und lernte viele Dinge, angefangen von Jonglieren, Einradfahren und akrobatischen Einlagen, die mir auch heute im Triathlon sehr viel bringen. Daneben konnte mich mein Vater, zu dieser Zeit selber noch aktiver Triathlet, fürs Laufen begeistern. Daraufhin dauerte es nicht mehr lange, bis ich vom Triathlon-Virus infiziert war. Von da an musste mich mein Vater im Sommer immer zu den Wettkämpfen des Tiroler Triathlonzugs fahren, da es in Vorarlberg leider kaum Triathlons für Schüler gab und die Wettkämpfe in Tirol viel Spaß machten. Hier lernte ich auch viele neue Freunde kennen, mit denen ich noch immer viel in Kontakt bin – zum Beispiel auch Christian Nairz. Nach der 4. Klasse im BRG Dornbirn Schoren entschied ich mich ins Sportgymnasium zu wechseln und begann dort mit der Laufgruppe zu trainieren. Zu dieser Zeit konnte ich einige Landesmeistertitel im Laufen und Schwimmen in meiner Altersklasse erringen. Schließlich musste ich mich dann zwischen Zirkus und Triathlon entscheiden, da mir beides gemeinsam einfach zu viel wurde. Ich entschied mich für Triathlon, da mich schon damals die Jagd auf Bestzeiten und Siege begeisterte. Aufgrund des konsequenten Trainings stellten sich auch erste Erfolge ein und ich fand Aufnahme im Kader des Österreichischen Triathlonverbands, dem ich seit 2001 angehöre.

Nach 4 Jahren Sportgymnasium maturiere ich schließlich im Juni 2003 mit gutem Erfolg und fand am 1. Juli Aufnahme ins Heeresleistungssportzentrum 09 Dornbirn. Seither kann ich mich voll auf den Sport konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt begann ich auch unter Julius Benkö zu trainieren, dessen Training anfangs eine große Umstellung war, mich aber extrem viel vorwärts brachte. In der Saison 2009/2010 bekam ich die große Chance unter Olympiasiegerin Kate Allen und ihrem Mann Marcel Diechtler zu trainieren. In dieser Saison ging ich oftmals über meine Grenzen hinaus und nachdem ich die hohen Belastungen im Winter überraschend gut vertragen konnte kamen dann im Frühjahr einige Probleme zusammen und die Saison lief nicht wie erhofft. Dennoch schaffte ich mit dem Gewinn des Vizestaatsmeistertitels und einem 4. Rang im Asien Cup Kokshetau/ Kasachstan zwei sehr gute Ergebnisse und machte vorallem in Sachen Belastbarkeit sehr große Fortschritte die mir in den nächsten Jahren zugute kommen sollen. Leider entschieden sich Kate und Marcel mangels Unterstützung ihres Projekts dazu, sich komplett aus dem Olympischen Triathlon in Österreich zurückzuziehen und ich musste mich nach einer neuen Trainingsgruppe umsehen.
Für mich gab es mit Peter Kriegelsteiner nur eine einzig interessante Option und ich bin froh dass ich seit Oktober 2010 mit ihm zusammenarbeiten darf. Ich habe noch nie einen so begeisterunsfähigen und engagierten Trainer erlebt und dementsprechend gut verläuft auch das Training. Mit Knabl Luis habe ich zusätzlich auch noch einen sehr starken Trainingspartner und wir pushen uns gegenseitig zu Höchstleistungen.

Leider wurde mein Vertrag mit dem Österreichischen Bundesheer nicht mehr verlängert und ich finde derzeit auch keine Aufnahme in einen Kader des Österreichischen Triathlonverbands. Dennoch steht für mich weiterhin der Sport an erster Stelle und ich hoffe dass ich denjenigen, die nicht an mich glauben, mit guten Leistungen in der nächsten Saison das Gegenteil beweisen kann.

Word- Rap

Siege:

Bestätigung für geleistete Arbeit, Genugtuung

Niederlagen:

 

Sind da um daraus zu lernen

Training:

 

Grundlage für sportliche Erfolge, macht leistungsfähiger in allen Bereichen

Mein Sport:

 

Sehr vielseitig, daher auch sehr trainingsintensiv, könnte mir keinen schöneren vorstellen

Doping:

 

Betrug an sich selbst und anderen

Freunde:

 

Extrem wichtig, Rückhalt, lenken vom vielen Training ab!

Familie:

 

Immer für einen da, geben Kraft, Rückhalt, zuhause ist’s halt doch am schönsten

Lebensmotto:

 

Pokal oder Spital

Ängste:

 

Irgendein Unfall/Beschränkung die mich daran hindert weiter Sport zu treiben

Stärken:

 

Motivation, Ausgeglichenheit in allen 3 Disziplinen, 2. Wechsel, Technik

Schwächen:

 

Süßigkeiten in verschiedensten Formen, Selbsteinschätzung

Vorbilder:

 

Peter Robertson, Lance Armstrong, Kenesisa Bekele

Wer ich gerne für einen Tag sein möchte:

Brandon Boyd- Sänger von Incubus beim einem Konzert vor tausenden Menschen

Was ich
überhaupt nicht
ausstehen kann:

Neider, Raucher in meiner Umgebung, schlechte Musik, Verletzungen, schlechte Wettkämpfe, früh aufstehen