Daniel RUBIN, Hammond Orgel

Daniel Rubin

 

- HAMMOND - Liebe auf den ersten Ton -

Im zarten Alter von 3 Jahren konfrontierte er seine Mutter erstmals mit dem fixen Wunsch, Orgel lernen zu wollen; so war sein musikalischer Weg bereits früh vorgezeichnet. Da seine Füße - altersbedingt - vorerst noch nicht bis zu den Pedalen reichten, begann er mangels Orgel in Kindergröße erstmal mit dem Klavier.

Als er bei seinem Jazzpianolehrer Erich Piplics dann erstmals den Klang einer echten Hammond RT3 vernahm, war das "Liebe auf den ersten Ton", und nachdem die erste Liebe ja zumeist eine besonders prägende ist, blieb er dieser Liebe in dem Sinne treu, daß Daniel bereits im Alter von 20 Jahren seine erste Hammond C3 sein Eigen nennen durfte. Nach dem ersten Konzert mit dem 150 kg schweren Instrument samt 60 kg Leslie war klar: Eine "leichtere" Orgel mußte her. So wurde noch eine 135 kg leichte B3 angeschafft und eine mit 90 kg gleichsam ein Fliegengewicht darstellende umgebaute A100. Damit war der Flexibilität genug Tribut gezollt und so wurde als Kür für Auge und Ohr noch eine wohnzimmergepflegte C3 mit Vierblattornamenten erstanden.

Seither bespielte Daniel unzählige Bands mit seinem unverwechselbaren Orgelsound; die Mitmusiker zeigten sich immer hin- und hergerissen zwischen der Begeisterung über den zeitlosen Klang und der schon etwas geringeren Begeisterung über die vor und nach dem Konzert durchzuführenden Trage"orgien".

Trotz vieler Ausflüge in die benachbarten musikalische Genres Blues, Soul, Funk, Rock und Fusion blieb er immer den Wurzeln der Jazzorgel, wie sie durch Jack Mc Duff und Jimmy Smith begründet wurden, stark verhaftet.

Allerdings brachte er von jedem dieser Ausflüge etwas mit nach Hause und so begeistert er heute durch ein facettenreiches Spiel ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren.

Ganz in diesem Sinne gründete er Anfang 2009 das "Rubin Trio".

© by darushi