Einladung – Invitation

 

Griechische, mediterrane, sephardische Lieder von der großen griechischen Sängerin

 

Savina Yannatou & Primavera en Salonico

 

am Sonntag, 29. Jänner 2011, um 19:30 Uhr

 

beim Dorfwirt Prall  (ACHTUNG! Diesmal beim Dorfwirt!)

 

A-8323 Krumegg 17a

 

Eintritt: freiwillige Spende!

 

 

Savina Yannatou – voice

 

Primavera en Salonico:

Kostas Vomvolos – quanun, accordion

Kyriakos Gouventas – violin

Yannis Alexandris – oud, guitar, tamboura

Haris Lambrakis – nay

Michalis Siganidis – double bass

Kostas Theodorou – percussion

 

 

Savina Yannatou ist eine der ganz großen Sängerinnen Griechenlands. So wie für ihr Ensemble Primavera en Salonico unter der Leitung von Kostas Vomvolos ist ihr Hintergrund die alte klassische und  traditionelle Musik ebenso wie die improvisierte Musik und der Jazz. Wenn sie armenische, bulgarische, albanische, griechische, levantinische, nordafrikanische oder sephardische Lieder singt, kennt ihre Stimme keine politischen oder geografischen Grenzen.

 

Von der Presse und den Kritikern wird sie in den höchsten Tönen gelobt - "eine neue griechische Göttin des Gesangs" nennt sie das Jazz Podium. Mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico erschloss sie sich eine panmediterran-orientalische Musiksprache – vom Melos spanischer und italienischer Songs bis zu den Maqams des Vorderen Orients, von den ungeraden Rhythmen und Polyphonien des Balkans über Rembetiko und spanisch-sephardische Lieder Salonikis bis zu den Mughams Aserbeidschans und noch östlicherer Regionen. Dabei kommt ihr und ihrem Ensemble ihre Erfahrung in Alter Musik  und im Jazz zugute.

 

Savina Yannatou studierte Gesang am Nationalkonservatorium von Athen bei Gogo Georgilopoulou und an Spyros Sakkas‘ Studio für Gesang, daneben auch Musiktheorie bei Alexandros Enian und Gitarre bei Gerasimos Eliaresis. Danach besuchte sie die Guildhall School of Music and Drama in London. Seit 1979 arbeitete sie professionell als Sängerin.

 

1980 erschien ihre erste CD Edo Lilipouli mit Kinderliedern, 1985 folgte Nanourismata mit Schlaf- und Wiegenliedern. Daneben trat sie in Werken moderner griechischer Komponisten wie der Oper Erotokritos und Aretousa von Nikos Mamangakis auf und machte sich einen Namen als Interpretin von Werken der Vorklassik. Seit 1983 arbeitete sie mit dem Studio für Alte Musik, das Werke des Mittelalters, der Renaissance und des Barock auf historischen Instrumenten aufführt.

 

Mit der CD Aniksi sti Saloniki (Primavera en Salonico) nahm sie sich der Tradition der sephardischen Musik an, wie sie durch den Kantor David Saltiel erhalten wurde. Daraus entstand das Ensemble Primavera in Saloniko mit Kyriakos Gouventas, Yannis Alexandris, Mihalis Siganidis, Harris Lambrakis und Kostas Theodorou unter Leitung von Kostas Vomvolos, das sich der Musik der Mittelmeerraumes und des Mittleren Ostens widmet. 1998 erschien deren CD mit Liedern des Mittelmeeres.

 

Weiterhin ist Yannatou eine namhafte Interpretin der klassischen Weltmusik und legte mit dem Album Rosa das Rosas (2000) eigene Kompositionen für elektronische Musik vor. Sie komponierte Musiken für das Theater, den Tanz und für Videowerke und hat mit Musikern wie Peter Kowald improvisiert. Im Filmprojekt Der Raub der Sabinerinnen von Eve Sussman & The Rufus Corporation, das Anfang 2007 im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart in Berlin gezeigt wurde, tritt sie als Sängerin auf (aus Wikipedia).

 

"… Savina Yannatou’s dark, sweet voice suggested the glimmer of the first star at dusk." (New York Times)

 

 

 

 

Das Bild für die Einladung "Limni, Anamniseis" (2005) stammt von Eirini Korachai. Sie studierte in Athen an der „Fine Art School“ bei Giannis Psychopaidis. Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen in Griechenland. Seit 2006 lebt und arbeitet sie in Graz.

Danke!

 

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Laßnitzhöhe

 

 

 

 

Mehr unter

-      http://www.savinayannatou.com/

-      http://de.wikipedia.org/wiki/Savina_Yannatou

-      http://www.youtube.com/watch?v=B9XLJHk4o4A&feature=related  (Sumiglia, Corsica - Radile, Greece)

-      http://www.youtube.com/watch?v=JHNjBCKz_D0&  (Orrio Tto Fengo, South Italy - Terra Ca Nun Senti, Sicily)

-      http://www.youtube.com/watch?v=KZz5pczjy30

-      http://www.limmitationes.com/   

 

Und noch für alle Neulinge (und Vergessliche): Wie geht's nach Krumegg?

 

 

 „Musik in Krumegg“ ist Teil der „Kultur24“-Initiative im „Hügelland östlich von Graz“! Für weitere Informationen: +43-650-3507111 , krumusik@gmx.at