Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
am SMZOst Donauspital
Spezialist für Schulterchirurgie
Präsident der Österreichischen Wissenschaftlichen
Ärztegesellschaft für Akupunktur
Ordination
Eßlinger Hauptstr. 89/5/8
A-1220 Wien
Anmeldung unter
0699 1142 62 23
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Spital
Orthopädische Abteilung des SMZOst Donauspital
Langobardenstrasse 122
A-1220 Wien
Tel: 28802-74-3511
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Schulterorthopädie
Die Schulterorthopädie hat in den vergangenen 20 Jahren eine rasante technische Entwicklung durchgemacht. Wir können heute eine große Zahl von Erkrankungen der Schulter, wie sie durch Verletzungen (Trauma) oder Abnützung (Degeneration) verursacht sind, mit maßgeschneiderten operativen Massnahmen erfolgreich behandeln.
Schäden am Schultergelenk müssen nicht unbedingt immer operiert werden. Der modernen Schulterorthopädie gelingt es häufig Schulterschmerzen mit konservativer Therapie auszuheilen.
Wenn nach erfolgloser konservativer Behandlung eine arthroskopische oder offene Operation zur Behebung von Schäden am Schultergelenk notwendig ist, sollten Sie sich unbedingt an einen Spezialisten auf dem Gebiet der Schulterchirurgie wenden.
Ich führe an der Orthopädische Abteilung des SMZOst Donauspital seit 10 Jahren folgende offene und arthroskopische Operationen zur Behandlung von Schmerzen und Wiederherstellung der Funktion des Schultergelenkes durch:
Das instabile Schultergelenk (Schultergelenksluxation)
Wenn sich nach einer Verletzung (Trauma) das Schultergelenk einmal oder zum wiederholten Mal ausgerenkt hat, sollte eine arthroskopische Stabilisierungsoperation gemacht werden. Vor der Operation wird zur exakten Diagnosestellung ein MRT (Magnetresonanztomografie) durchgeführt. Bei ausgeprägter knöcherner Schädigung der Gelenkspfanne kann eine offene Stabilierungsoperation des Schultergelenkes erforderlich sein.
Das steife Schultergelenk (frozen shoulder, capsulitis adhäsiva)
Diese seltene Erkrankung kann durch eine Operation nicht sofort geheilt werden. Die arthroskopische Operation löst die entzündlich geschrumpfte Gelenkskapsel. Die Funktion im Schultergelenk wird unmittelbar verbessert. Schmerzen können aber in gemilderter Form noch für einige Monate nach der Operation bestehen bleiben.
Die Arthrose des Schultergelenkes (Omarthrose)
Knorpelschäden am Oberarmkopf oder an der Pfanne des Schultergelenkes können durch Abnützung, durch Verletzung, als Folge anhaltender Durchblutungsstörungen (Humeruskopfnekrose) oder als Folge einer chronischen Verrenkung (chronisch verhakte Luxation) zustande kommen. Die moderne Endoprothetik des Schultergelenkes wird nahezu jeder anatomischen Ausgangslage gerecht. Ähnlich wie bei Hüft und Kniegelenksendoprothese können heute auch mit einer Schulterendoprothese über Jahrzehnte anhaltende sehr gute Ergebnisse erzielt werden. (Cup Prothese, Hemi - oder Totalendoprothese, Inverse Schulterprothese)
Der Riss der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenruptur)
Risse der Rotatorenmanschette (zum Beispiel der Supraspinatussehne) zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Schultergelenkes. Eine Operation ist nicht immer notwendig. Nach einer genauen Abklärung der Rissgröße und der fettigen Veränderung des gerissenen Sehnen/Muskelanteiles mit Ultraschall und MRT nähen wir die Rotatorenmanschette in arthroskopischer oder minimal invasiver offener Technik (Mini open repair).
Die Kalkschulter (tendinitis calcarea)
Kalkherde in einer Sehne des Schultergelenkes sind in der akuten Phase massiv schmerzhaft. Abhängig von der präoperativen Abklärung mit Röntgen Ultraschall und MRT entfernen wir die Kalkherde arthroskopisch.
Subacromiales Impingement (Enge unter dem Schulterdach)
Wenn unterhalb des Schulterdaches eine Einengung der Rotatorenmanschette vorliegt, erweitern wir den Subacromialraum arthroskopisch. Dabei wird auch der Schleimbeutel (Bursa subdeltoidea) entfernt.
Abnützungen des Schultereckgelenkes (AC Gelenksarthrose)
Im Zuge einer Gelenksspiegelung wird diese chronisch schmerzhafte Erkrankung arthroskopisch behoben.