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24.Mai: Der €uro im Absturz. Kein Durchbruch bei den UN-Verhandlungen mit Teheran.
Am Donnerstag notierte die EU-Währung nochmals tiefer. So rutschte der €uro gegen den Dollar abermals um einen Cent ab. Mit 1,254 $ wurde die tiefste Notierung seit Juli 2010 notiert. Das wirkt verteuernd auf die EU-Ölkäufe. Parallel zeigten sich die Rohölnotierungen nach sehr schwächer Eröffnung im Donnerstagsverlauf fester. So schloss BRENT bei 106,8 $/b und WTI auf 90,7 $/b.
Atom-Konflikt mit dem Iran: Bei den Verhandlungen in Teheran wurde kein Durchbruch erzielt. Eine neue Verhandlungsrunde soll Mitte Juni in Moskau stattfinden. Erreicht wurde, dass die Nuklear-Inspekteure der IAEA Zugang zu den Uran-Anreichungsanlagen erhalten. Durch das Ölembargo steht Teheran massiv unter Druck. Die iranische Ölgeschäft ist in hohem Maße blockiert. Preissituation beim Heizöl
Auf Donnerstag meldete der Heizölhandel Preisrückgang von etwa 0,2 Ct/Liter. Für Freitag muss pro Liter Heizöl mit 0,5 bis 1 Ct Verteuerung gerechnet werden, aufgrund des €uro-Absturzes. Daten vom US-Ölmarkt
Die wöchentlichen DOE-Zahlen von Mittwoch: [Erhebung EIA/DoE; Stand 23.05.2012; in mio. Barrel] • Rohöl: 382,5 (+0,9) 3,1 % über Vorjahr • Heizöl+DK: 119,5 (-0,3) 15,3 % unter Vorjahr • Benzin: 201,0 (-3,3) 4,2 % unter Vorjahr
Auf dem US-Ölmarkt baut die Rohölseite weiter Bestand auf, während die Produkteseite Abbau erfährt. Dieser Trend hat bereits seit Jahresbeginn Oberhand. In dieser Woche war es hauptsächlich Benzin, das Bestandsrückgang verzeichnete. Dem gegenüber sind die Rohölbestände auf Rekordlevel seit 2004 angeschwollen. OPEC-Basketpreis, Dollarkurs, Gasöl
. OPEC-Basketpreis: 104,2 Dollar/Barrel . Kurs US-Dollar: 1,257 $/1€ ; 0,795 €/1$ Chart . Gasöl (Vorprodukt): 898 €/t (Vortag 909 €/t) Weltwirtschaft, Finanzmärkte
In Griechenland werden Neuwahlen für den 17.Juni angesetzt. Bis dahin wird eine Interimsregierung die Staatsgeschäfte verwalten. Der IWF hat die Kontakte zu Athen bis nach den Neuwahlen auf Eis gelegt. Der Euro-Gipfel fordert von Athen Vertragstreue ein.
Der Euro-Fiskalpakt ist Thema. Mit dem am 2. März in Brüssel unterschriebenen Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnerländer zu strikterer Haushaltsdisziplin. So darf das strukturelle Defizit künftig die Grenze von 0,5 % des BIP nicht mehr überschreiten.
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