Gesteinsbewegungen führen zur

Geißwandtunnel-Sperre –

Geologen nehmen Untersuchungen auf

Bereits nach drei Jahren nach Eröffnung des Geißwandtunnels in

Traunkirchen ist die Fahrbahn ein Sanierungsfall.

Die Fahrbahn hat sich so stark verformt, dass Autofahrer sich behindert fühlen,

diese Wellen in der Asphaltdecke zu einer wahren "Schauckelfahrt" führen und

darüber hinaus auch ein gewisses Gefahrenpotential darstellen.

Die genaue Ursache steht aber nicht fest.

 

  Umfahrung Traunkirchen!

Vor mehr als 40 Jahren entstand in Traunkirchen die Idee einer Umfahrung für den Ortskern.

Die ersten Varianten begannen am Harrachberg und endeten bei der „Villa Karl“ nahe Haus Reiter.

Vom Land O.Ö. wurde dann ein Großprojekt aus den 1930iger Jahren, einer 4 spurigen Schnellstraße ins Spiel gebracht. Die Trasse sollte von Pinsdorf entlang des Gmundnerberges immer oberhalb der ÖBB Trasse bis unter die Elisabethruhe und als Tunnel bis in den Winkl verlaufen. Beim Haus Karigel sollte der zweite Tunnel bis zu den Bootshütten (ehem. Kalkofen) im Süden von Traunkirchen weitergeführt werden! Weiters sollte diese Schnellstraße dann als Stockwerksstraße (zwei Fahrbahnen übereinander) bis zum Sonnstein verlaufen, in Ebensee das Langbathtal überqueren durch den Wimmersberg und weiter bis oberhalb der Miesenbachmühle, nach der jetzigen Traunbrücke in den Verlauf der Bundesstrasse einschwenken.

Nach dem die Gemeinde Altmünster die Trasse für dieses Projekt verbauen ließ, wurde das Projekt „Winkl“ vom Land O.Ö. ausgearbeitet. Mehrere Häuser (Meindl, Quatember, Brunnhuemer , Kölblinger, Pesendorfer) hätten abgetragen werden müssen. Sogar ein Modell wurde dafür angefertigt und verstaubte dann Jahrelang im Keller der Landesregierung und jetzt angeblich im Dachboden des alten Kindergartens.

Nach vielen Interventionen und ebenso vielen Fehlinformationen wurde das dort schon genehmigte Projekt fallen gelassen und die Variante „Reschenwiese“ geboren. Der Tunnel sollte in der „Reschenwiese“ (freien Wiese neben dem Haus Westerhold) beginnen und ca. 1oo Meter vor dem Parkplatz Vogelkreuz enden. Von Seiten des Bundes und Landes wurde der Gemeinde signalisiert, dass eine größere Variante nicht möglich sei, sodass diese Variante schnell genehmigt wurde. Trotz der Drohung des Landes wurde nicht locker gelassen und eine größere Variante gefordert. Es gab die Varianten Schiedwiese, Hotel am Stein, Spitzvilla und Dornbühel.

In all den Jahren urgierten wir bei den zuständigen Landesräten, haben die Minister Moser, Übleis, Sekanina zu uns nach Traunkirchen eingeladen oder haben sie in Wien besucht (Graf, Schüssel).

Wir haben Unterschriften gesammelt, eine Straßenblockade organisiert und einen Umfahrungsausschuss installiert. Bürgerinitiativen (Danner, Fellner, Habsburg) wurden gegründet.

Eine unter Mitarbeit der Traunkirchner Bevölkerung durchgeführte Kosten-Nutzen Analyse ergab eindeutig als beste Variante, die „Große Umfahrung“ vom Dornbühel  bis zum Siegesbach.

 

Beim letzten Besuch des Umfahrungsausschusses 1995 wurde uns von Seiten des damals zuständigen BM Dr. Schüssel mitgeteilt, dass für diese große Variante keine Finanzierung möglich sei und man höchsten die Variante „Hotel Stein – Siegesbach“ realisieren könnte. Der Bitte des Obmann des Umfahrungsausschuß Werner Feichtinger, doch ein Zeichen für den möglichen Weiterbau zu setzen, wurde mit dem Einbau eines Anschlussstutzens, der einen Weiterbau ohne große Verkehrsstörung ermöglicht, entsprochen.

 

Im Februar 2002 war es dann soweit, es wurde endlich mit dem Bau der Umfahrung begonnen. Vorerst der Sondier- und spätere Rettungsstollen und die jeweils ersten  250 Meter vom Nord,- und Süd Portal.

 

 

 

 

 

 Nach 40 Jahren Wartezeit und einigen weiteren Verzögerungen (Ausschreibungsfehler) gab es dann die langersehnte Verkehrsfreigabe  am 16 Dezember 2007. Im April 2008 wurde eine zweite große Eröffnungsfeier veranstaltet.

 

Wie es mit dem Weiterbau bis zum Dornbühel weitergehen soll, ist nicht zu eruieren. Es scheint, dass von den Verantwortlichen in absehbarer Zeit kein Weiterbau ins Auge gefasst wird.

Von der Bürgermeisterpartei ist hier kein Druck zu erwarten, denn erst nach einer direkten Anfrage von GV Feichtinger an den Baulandesrat Hiesl im Februar 08 (siehe auch „SPÖ Objektiv“),  konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der von Bund und Land fix zugesagte Weiterbau gestrichen wurde. Ein SPÖ-Dringlichkeitsantrag im März 2008 an den Gemeinderat, für die Aufnahme in das OÖ. Straßenbauprogamm, wurde einstimmig beschlossen.

Eine Anfrage von GV Feichtinger in der Gemeinderatssitzung im Dezember 2008 an Bürgermeister Ing. Aschenbrenner ergab, dass die Landesregierung über den Gemeinderatsbeschluss noch nicht informiert wurde.

In der letzten Gemeinderatssitzung im März 2009 stellte die SPÖ Traunkirchen eine Anfrage an den Bürgermeister:

WANN wurde die O.Ö.Landesregierung informiert und WELCHE Antwort haben wir erhalten??“

 

Die Landesregierung wurde am 27.Juni 2008 über den neuerlichen Gemeinderats-Beschluß schriftlich verständigt.

Schriftliche Antwort haben wir seit dem (Jahr 2008) keine erhalten!