Hallo, mein Name ist Wolfgang Ries und ich lebe in der Gemeinde Altschwendt in Oberösterreich.


Mein Interesse an der Astronomie zeigte sich schon im Kindesalter. So sammelte ich erste astronomische Erfahrungen während meiner Hauptschulzeit zu Beginn der 80ér Jahre. Damals verschlang ich jedes Buch über Astronomie, das mir in die Hände fiel. Als erste Geräte diente ein Kaufhausteleskop (60 mm Öffnung), mit denen ich erste Blicke auf den Mond und die Planeten warf. Schnell erkannte ich, dass für Deep Sky Beobachtung dieses Gerät nicht zu gebrauchen war und machte mich mit einem 80x20 Feldstecher auf die Suche nach Sternhaufen und Galaxien.


Nach ein paar Jahren schlief das Interesse wieder ein, da es damals kein, für mich erreichbares, Kartenmaterial und Equipment gab.


So verlegte ich mich auf die Fotografie, die ich eigentlich begonnen hatte, weil ich Astrofotos machen wollte. Diesem Hobby blieb ich während meiner Schul- und Studienzeit treu.


Mitte der 90ér Jahre stieß ich in Wien auf die Zeitschrift Sterne und Weltraum. Anscheinend hatte sich während der letzten 10 Jahre eine  Revolution am Astro-Gertäte-Sektor ereignet.  Mein Interesse war erneut entflammt. Nach einem Jahr intensiven Überlegens kaufte ich im Frühling 1996 meine erste "richtige" Astroausrüstung, die auch mit Blick auf die Astrofotografie ausgelegt war. Mein C8 auf einer AP 400 Montierung bereitete mir in den folgenden Jahren viel Freude. Ein paar Jahre später kam noch ein Vixen R 200SS dazu, mit dem ich die meisten chemischen Astrofotos auf dem SW-Film TP2415 (selbst gehypert) gemacht habe.


Ein weiterer Quantensprung ergab sich durch die Bekanntschaft mit Richard Gierlinger, durch dessen Know-How-Unterstützung der Traum einer eigenen Sternwarte realisiert werden konnte. Nach Baubeginn im Frühjahr 2002 konnte ich nach einigen Monaten "Do it yourself-Aktivität" Anfang September 2002 mit dem von Richard erworbenen 12 Zoll Newton-Teleskop und Montierung einziehen. Meine Erwartungen an die Sternwarte und Ausrüstung haben sich erfüllt. Das fix aufgestellte Gerät erleichtert das Amateurastronomen-Leben ungemein und wird sehr intensiv genutzt.