Man kann davon ausgehen, dass die Mönche von St. Peter von der Gründung des Klosters an Brot gebacken haben. Einen wesentlichen Meilenstein stellt jedoch das Jahr 1160 dar: Ab dann wurde durch den Stollen im Mönchsberg Wasser aus der Almkanal geleitet und somit der Betrieb eines Mühlrades und die Vermahlung von Getreide möglich. Damit kann der Beginn der Stiftsmühle und -bäckerei neben dem Friedhof von St. Peter festgesetzt werden. Eine Mühle bestand dort bis 1967 im hinteren und oberen Teil des Gebäudes. Diese nutzte die Wasserkraft von 1922 - 67 mit einer Francisturbine.

Bild: Stiftsbäckerei um 1900.
(zum Vergrößern ins Bild klicken)
Quelle: SMCA

Vielen älteren Salzburgern ist noch Br. Kuniald bekannt, der bis 1983 Bäcker in der Stiftsbäckerei war. (SW-Bild) Sein Nachfolger Josef Lackner (Farbbild) arbeitete bis 1993 hier. Beide sind bald nach ihrer Pensionierung verstorben.