Das
Hauptprodukt der Stiftsbäckerei ist Schwarzbrot aus Natursauerteig. Dieser wird
schon am Vortag angesetzt und entwickelt das typische Aroma, das man beim Betreten
der Bäckerei sofort wahrnimmt. Dazu kommt am nächsten Morgen nur Roggenmehl,
Wasser und Salz. Sonst nichts. Das verwendete Roggenmehl besitzt in etwa die
Type 1400. (Ein hoher Wert deutet einen hohen Anteil von Randschichten des vollen
Korns an.) Im Vergleich dazu hat ein Semmelmehl Type 700 und ein Vollkornmehl
Type 1800. Das St.-Peterer-Brot ist also "fast Vollkorn" und entspricht
den Anforderungen gesunder Ernährung.
Das
Brot wird in einem direkt befeuerten Ofen gebacken. Das bedeutet, dass im Backraum
vorher Holz abgebrannt wird, die Glut und Asche entfernt werden und zuletzt das
Brot dort "eingeschossen" wird, wo zuerst geheizt wurde.
Es werden
Laibe (rund) in den Größen 1/2, 1 und 2 kg hergestellt, Wecken (länglich)
in der Größe
1 kg. (Preis: einheitlich 2,95 Euro pro kg). Große Brote werden auch in Teilen verkauft. Sonderwünsche (z. B. 2-kg-Wecken)
sind auf Bestellung möglich.
Das St.-Peterer-Brot lässt sich viele Tage genießen. Außerdem schützt Sauerteig auf natürliche Weise vor frühzeitiger Schimmelbildung. Es ist deswegen bei Weltreisenden beliebt. Brot vom Vortag, das mitunter übrig bleibt, ist für den sofortigen Genuss sogar besser geeignet als ofenfrisches.
Aus dem selben Teig werden "Gewürzweckel" hergestellt. Weiters sind noch Vintschgerl, Roggen-Dinkelweckerl, Brioche und Milchbrotstriezel im Sortiment, in der Weihnachtszeit auch Früchtebrot.