Firma im Haus |
||
|
|
Daran habe ich auch gedacht. Aber ich will den Fehler meiner Eltern nicht "wiederholen" und habe auch mit meinem Freund den Vergleich, wir hatten ja über Jahre hinweg die Firma im Haus. Definitiv ist es auch so, daß ich nicht den ganzen Tag mit meinem Freund zusammen sein möchte. Und definitiv ist es so, daß ich meinen "Freiraum" brauche, d.h. mein eigenes Leben. Guntramsdorf ist für ihn von Schwechat oder Fischamend aus sehr leicht zu erreichen (maximal 20 Min Fahrzeit) und er braucht lt. seiner eigenen Aussage einen sehr zentralen Punkt mit industrieller Umgebung. Möglicherweise wird er dann in der Firma auch die Möglichkeit haben, dort hin und wieder zu übernachten. Er stellt es sich etwas einfach vor, daß von Anbeginn gleich alles super laufen wird und er "abkömmlich" ist, aber ich weiss, daß es mit Sicherheit auch Anlaufschwierigkeiten geben wird und er dann sehr viel Zeit in der Firma verbringen wird. Diesbezüglich sehe ich es einfach viel realistischer als er.
Ja, also mich hat das als Kind schon ein wenig gestört und dann als Teenager
sowieso, mein Vater hat dann öfters mit Kunden auch so eine Art "Hausführung" gemacht, ein
wenig mit mir "angegeben", weil ich in die Handelsakademie gegangen bin und mich hat das dann genervt, ich wollte meine
Ruhe vor "Wildfremden" haben. Glück gehabt, daß der Sohnemann wieder arbeitet!
Klingt ja ähnlich wie bei mir, "Gruppenführung" durchs Haus.
Seine Frau ist einfach unzufrieden mit dem Leben, das sie führt. Aber sie
setzt sozusagen falsch an. Änderungen muss sie bei sich selbst beginnen. Erst dann ändert sich etwas für sie. Der bzw. die
Jobs sind schon ein guter
Anfang. Ich kenne das ja von Freundinnen, die in
Beziehungen bzw. Ehen sind: sie
erwarten von ihrem Partner, daß er
sie glücklich macht - in sämtlichen Belangen. Das funktioniert aber so nicht! Ein
Partner ist nicht für alles "zuständig".
Eine Art "Morgenritual" mit dem Handy,
immer gleich! (PS: Mein Freund lässt seinen Wecker endlos läuten; er geht mit der Mikrowellentür
so um, der Kaffee ist immer noch heiss, wenn er aufsteht, ich hab ihn in einer Thermoskanne, aber er wärmt ihn trotzdem auf, die Mikrowellentür hält
ganz schön viel aus). Eine Erklärung dafür gibt's auch: auf sich aufmerksam machen. Sozusagen
"hier bin ich, ich tu was". Ihn stört das, ewig das Gleiche. Ich ignorier das mittlerweile.
Wenn man länger zusammen lebt, dann fallen einem gewisse Dinge immer stärker auf, die einen stören.
Ob man dann damit leben kann oder nicht, das braucht eine Weile, bis man draufkommt.
Ich esse z.B. auch nicht besonders gerne mit meinem Freund, er pflegt sich nicht
sehr, achtet wenig auf sein Äusseres und beim Essen ist mir ein gepflegtes
|
|