Schon in der Steinzeit hat der Mensch die Haare von Tieren und pflanzliche Fasern zu Fäden versponnen, um sich daraus Bekleidung zu weben. Im archäologischen Fundgut kennen wir von vielen Siedlungen die tönernen Webgewichte und Spinnwirteln, die Überreste der Webstühle und Handspindeln.
Selten gibt es bildliche Darstellungen aus der mitteleuropäischen Urgeschichte, die textile Techniken zeigen. Eine bekannte Darstellung vom Spinnen und Weben findet sich auf dem hallstattzeitlichen Kegelhalsgefäß von Sopron, zu sehen im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Stoffe selbst, aber auch das Holz hat der Zahn der Zeit zernagt.
Durch einige Glücksfälle, wie die Konservierung organischer Materialien in den jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen, oder durch die Erhaltung im Eis (5.000 Jahre alte Steinzeitleiche "Ötzi" mit gesamter Bekleidung) oder im Salz (3.000 Jahre alte Funde aus dem Salzbergwerk in Hallstatt, Österreich), haben wir Kenntnis über das Aussehen selbst so alter Stoffe.
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Project: "Clothing and Identities" (DressID)
New Perspectives on Textiles in the Roman Empire |
Hier werden nun die textilen Grundtechniken, das Spinnen und Weben, vorgestellt.
Vorlesung: Textile Techniken und die experimentelle Archäologie. SS 2005
Ich arbeite seit Jahren im Rahmen der experimentellen Archäologie an der Nachbildung prähistorischer Fundstücke, besonders mit den Techniken Spinnen, Gitter- und Brettchenweben.
Kontakt: Mag. Dr. Karina Grömer
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