Chronik

Zeittafel Gemeinde Thurn

Die Geschichte von Thurn im Zeitraffer

3. Jh. v. Chr. – 6. Jh. n. Chr. (?): Die Besiedlung des Thurner Schwemmkegels fällt zeitlich in die Besiedlung des Lienzer Talbodens. Ob zur Römerzeit, Slawenbesiedlung, Landnahme durch die Bajuwaren oder ob schon vor den Römern hier oben Leute wohnten? Es fehlen immer noch handfeste Beweise.

12./13. Jh.: Erste romanische Nikolauskirche in Thurn? Ab dem späten 11. Jh. verbreitet sich der Nikolauskult in Mitteleuropa. Nikolaus gilt als Helfer in vielen Nöten u.a. bei Wasser- und Lawinengefahr aber auch als Weg- und Pferdepatron. Letzteres dürfte in Thurn – am Höhenweg ins Iseltal gelegen - für die Wahl des Kirchenpatrons ausschlaggebend gewesen sein.

1231: Thurn kommt unter den Burggrafen von Lienz. Heinrich I., ein bekannter Minnesänger, wird Burggraf zu Lienz. Das reiche Geschlecht der Burggrafen hat im Mittelalter eine große Grundherrschaft in und um Thurn und ist bis zu seinem Aussterben im Jahr 1475 auch im Besitz des Schlosses Thurn.

1283: Schloss Thurn wird erstmals urkundlich genannt. Burggraf Friedrich II. wird in einer Urkunde von 1283 als Kastellan von „Thurn“ erwähnt. Die Schlossanlage erhob sich einst im Anger beim Mußhauser. Sie wurde vermutlich im 13. Jahrhundert angelegt und war bereits im ausgehenden 16. Jahrhundert eine Ruine. Das Schloss hatte vermutlich einen recht ausgeprägten Burgfried (Turm), denn der „Thurn“ (so die alte Schreibweise für Turm) entwickelte sich noch im Mittelalter zum Namen für die umliegende Siedlung. Heute sind von dieser Burg unweit der St.Nikolaus-Kirche nur ein überwachsener Wall und Reste von Grundmauern zu sehen.

Auch auf dem Schlösselbichl, einer bewaldeten Hangkuppe am Großbach unweit des Dorfes, finden sich Spuren einer – vielleicht älteren – Burganlage. Von ihr existieren heute nur noch letzte Mauerreste. Alt-Chronist Hans Kurzthaler vertritt die Meinung, dass diese Anlage – vermutlich ein Turm mit Zubau – der eigentliche Namensgeber der Gemeinde ist. Genau wird man es wohl nie mehr erfahren.

1290: Das erste Helenenkirchl wird errichtet:. Die Pfarrchronik von St. Andrä erwähnt, dass Albert von Görz-Tirol im Jahre 1290 St. Helena erbauen ließ. Unter Andrä von Graben wurde die ursprüngliche Kapelle zur heutigen Kirche erweitert und am Ostermontag des Jahres 1533 geweiht. Die Thurner sind mit dieser Kirche durch viele Verlöbnisse verbunden: fünf Bittgänge, fünf Hl. Messen und vier Kreuzgänge sowie die Auferstehungsfeier am Karsamstag mit Verteilung der Helenenbrote wurden noch 1955 abgehalten.

1308: Erste urkundliche Erwähnung St. Nycolay nahe Turri. In einer Urkunde vom 28. April 1308, die im Pfarrarchiv St. Andrä erhalten ist, stiftet Maria, Witwe des Heinrich Riemstecher, Öl für das Ewige Licht an verschiedenen Kirchen des Lienzer Talraumes, unter anderem auch St. Nikolaus bei Thurn und das Helenenkirchl (S. Helena auf dem Berge).

1416: Burggraf Erasmus I. erneuert die St. Nikolaus-Kirche in Thurn. Eine Urkunde berichtet über die Altarweihe am 10. September 1416. Der gotischer Flügelaltar der Thurner Kirche aus dem Jahr 1496 befindet sich heute im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

Anfang 16. Jh.: Der Bergbau in Thurn blüht. Quellen berichten von lebhaftem Bergbau in Thurn und von den ergiebigsten Funden im heutigen Osttirol. Die meisten und ältesten Stollen lagen im Großbachtal. Geschürft wurden Silber, Kupferkies mit Fahlerz im Tonglimmerschiefer. 1574 liest man von „enorm reichen Golderzen“ in Thurn, doch das waren wohl Übertreibungen, um neue Investoren für den zu dieser Zeit zu Ende gehenden Bergsegen anzulocken.
Der Vulgoname Bacher, heute Dorf 50, lässt vermuten, dass dort das Pochwerk gestanden sein könnte, indem das erzhältige Gestein zerkleinert wurde. Die meisten Stollen sind heute verfallen und in Vergessenheit geraten.

Um 1600: In seiner Landesbeschreibung von Südtirol erwähnt Marx Sittich von Wolkenstein auch das „Dorf Thurn, darinnen das Schloß noch sichtbar und mit hohen Mauern, hat zugehört den Herrn Burggrafen zu Lienz …“

1693: Die Nikolauskirche wird barockisiert. Im Zuge einer Umgestaltung und Renovierung wird ein neuer barocker Hauptaltar aufgestellt, die Empore eingebaut und die Vorhalle errichtet. Um 1759 kommen spätbarocke Seitenaltäre hinzu.

3. August 1798: Der bekannte Naturforscher und Botaniker Dr. David Heinrich Hoppe, Universitätsprofessor aus Regensburg, besteigt die Schleinitz und verfasst einen bemerkenswerten Reisebericht.

um 1800: Das Stammvermögen der Kirche St. Nikolaus beträgt 4300 Gulden. Damit gehört St. Nikolaus zu den reichsten Kirchen im Landgericht Lienz

1809: Napoleons Soldaten wüten in Thurn. Am 8. August 1809 hindern Tiroler Schützen die französischen Truppen unter General Rusca bei der Lienzer Klause am Weitermarsch durch das Pustertal. Aus Wut über die erlittene Niederlage lässt er die Dörfer rund um Lienz niederbrennen. In Thurn werden von den 43 Höfen 13 eingeäschert. Auch die Kirche nimmt schweren Schaden. Von 1809 bis 1815 steht Thurn unter französischer Besatzung.

1820/21: Nach dem Kirchenbrand von 1809 werden der Turm und das Langhaus der Nikolauskirche wiederhergestellt.

um 1840: In Thurn leben 357 Einwohner in 42 Häusern, berichtet der Reiseschriftsteller Johann Jakob Staffler in seinem Reisetagebuch.

1907: Der Gemeinderat stellt fest, dass das Trinkwasser aus dem Bach gut und reinlich genug ist.

1911: Die Gemeinde Thurn beteiligt sich beim Erwerb und Betrieb einer Gaststätte in Lienz.
Der Thalerhof brennt ab.
Lawinenabgänge vom Roana bis Wetschete und vom Thaler Obstgarten bis Egger Angerle (Moar Feld).

1914-1918: In den Kriegsjahren war jährlich nur eine Sitzung des Gemeinderates und dort wurde nur über die Jahresrechnung abgestimmt.
18 Thurner Männer finden im 1. Weltkrieg den Tod.

1917: Lawinenabgang vom Goisele bis Winkel.

1921: Zu Weihnachten geht das E-Werk mit Gleichstrom in Betrieb.

1928: Feuerwehrgründung beim Wahler in Thurn.
In der Gemeinde geht eine Beschwerde ein, dass es auf den Almen unsicher ist wegen der Beerensammler.
Die Gemeinde will bei der Bezirkshauptmannschaft um Unterstützung ansuchen, dass diese das Sammeln der Beeren nur Thurnern erlaubt.

1929: Beteiligung beim Bezirksdarlehen für das Bezirkskrankenhaus.

1931: Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ignaz Huber.

1937: Die Straße von Patriasdorf nach Unterthurn wird gebaut (bis 1942).

1938: Priesterweihe von Josef Mußhauser.
Am 10. März marschiert die Deutsche Wehrmacht in Österreich ein.

1939: Die Gemeinde Thurn wird am 1. April aufgelöst und mit der Gemeinde Gaimberg zusammengeschlossen.
Die neue Gemeinde heißt Grafendorf.

1939-1945: Im 2. Weltkrieg werden 16 Thurner getötet oder vermisst. Am Ende des Krieges stürzt ein amerikanischer Bomber auf Thurner Gebiet ab. Zwei Besatzungsmitglieder sterben. Einheimische werden nicht verletzt.

ab 1943: Beginn der Fatima-Wallfahrt. Von Kooperator Hausteiner von St. Andrä eingeführt, erlangt Thurn als Wallfahrtsort einen neuen Bekanntheitsgrad.

ab 1945: Das Allerheiligste wird ständig in St. Nikolaus aufbewahrt. Eine Sakristei wird angebaut.

1947: Umbau des E-Werkes auf Wechselstrom (bis 1949).

1948: Der Landtag beschließt am 11. November die Gemeindeteilung in Thurn und Gaimberg. Ein neuer Gemeinderat tagt am 16. Dezember in Thurn, neuer Bürgermeister ist Alois Unterweger.

1949: Ab 1. Jänner ist Thurn wieder selbständige Gemeinde. Durch die stetige Steigerung der Schülerzahlen werden die Klassen geteilt, die großen Kinder sollen vormittags, die kleinen nachmittags Unterricht haben.

1950/51: Schneereicher Winter mit bis zu 2 m Schnee; Holzdruck in den Wäldern; Straßen und Wege sind längere Zeit unpassierbar.

1951: Bei Schneeschmelze treten die Bäche Winkelbach, Kaserbach und Zauchenbach aus den Ufern, bei einem Murbruch wird das Klammbrückele weggerissen.
Andrä Huber erhält vom Land die Gast- und Schankgewerbekonzession, die Gemeinde erhebt dagegen Einspruch.

1954: Dienstbeginn Lehrer Johann Kurzthaler.
Kirchenglocken werden angeschafft – Abwicklung Ankauf und Aufziehen innerhalb eines halben Jahres.

1955: Stromzähler werden in den Häusern eingebaut, da die Stromentnahme undiszipliniert sei.
Bgm. Unterweger wird als erster Gemeindesekretär in Thurn angestellt.
Johann Leiter und Bgm. Alois Unterweger werden Ehrenbürger der Gemeinde Thurn.

1956: Verleihung des Gemeindewappens durch die Tiroler Landesregierung.
Es zeigt: „Einen gespaltenen Schild, im rechten silbernen Feld einen roten gezinnten Turm, im linken grünen Feld zwei goldene Ähren und an deren unterem Ende ein geschlossenes Buch mit drei Äpfeln von Gold. Der rote Turm versinnbildlicht als sprechendes Wappen den Namen des Ortes und erinnert an das einstige Schloss Thurn. Die Farben weiß-rot kennzeichnen die Zugehörigkeit zum Land Tirol. Das goldene Buch und die Äpfel sind die Sinnbilder des Hl. Nikolaus, des Kirchenpatrons von Thrun. Die goldenen Ähren auf grünem Grund weisen auf die Landwirtschaft, den Haupternährungszweig der Gemeinde Thurn hin.“ (zitiert aus der Urkunde vom 28. Mai 1956).

1958: Einweihung des neuen Schulhauses.

1962: Bau der Straße Kirchplatz – Oberdorf, Unterthurn – Gaimberg.

1963: Übernahme der Straße Thurn/Kirchplatz – Patriasdorf ins Landesstraßennetz und Asphaltierung.
Elektrifizierung von Thurn durch die TIWAG.

1964: Aufbau einer Dorfbildchronik durch OSR Johann Kurzthaler.

1965: Bau der Trinkwasserversorgung Thurn (bis 1970).

1966: Gründung der Agrargemeinschaft Thurn.

1965/66: Hochwasserkatastrophe. Die Schäden betreffen besonders die Gerinne des Zauchenbaches, Marodusbaches, Grittlinggrabens, Frantschen- und Großbaches. Die Uferstraße vom E-Werk zum Niggler wird an mehreren Stellen unterwaschen und weggerissen. Der Großteil der Kulturschäden tritt im privaten Bereich auf. Zu den Instandsetzungsarbeiten wird ein Pionierzug des Bundesheeres aufgeboten, der im Gemeindesaal untergebracht ist. 1967 kommt nochmals eine Bundesheereinheit nach Thurn, um Flurschäden zu beheben.

1968: Bestellung des Gemeindesekretärs Gottfried Waldner.
Erste Müllabfuhrregelung in Thurn – Müllablagerung auf der Tratte hinterm Sager.

1969: Erster Einsatz eines Schülerbusses von Thurn nach Lienz, finanziert von der Gemeinde.

1970: Wegbau vom Jager bis Lampitze.

1972: Bau der Zettersfeldstraße (bis 1977).

1973: Eröffnung des Kindergartens.
Beitritt der Gemeinde Thurn zum Abwasserverband.

1974-1976: Letzte Renovierung der Nikolauskirche. Die Segnung durch Diözesanbischof Dr. Paulus Rusch findet am 26. Juni 1976 statt.

1975: Beitritt der Gemeinde Thurn zum Müllbeseitigungsverband.
Neue Hausnummerierung und Ortsteilbezeichnungen.

1976: Bau des Renneweges (bis 1978).

1977: Anschaffung einer Kirchenorgel.
Arbeiten für die Trink- und Löschwasserversorgung im Bereich Zettersfeld (bis 1979).
Beitritt der Gemeinde Thurn zum Fremdenverkehrsverband Lienzer Dolomiten.

1978: Erster Flächenwidmungsplan der Gemeinde Thurn.

1979: Zauchenbachverbauung (Hauser bis Stanis).

1983: Einhebung eines Erschließungskostenbeitrages im Gemeindegebiet Thurn.
Verlegung des Kindergartens und der Gemeindekanzlei vom Tiefparterre des Schulhauses in den Wohnstock.
Bau Wohnanlage im Kammerlander Feld.

1984: Verbauung des Großbaches durch die Wildbachverbauung Lienz (bis 1987).
Das Gemeindebuch Thurn erscheint.

1986: Grundkauf von Maria Rohracher für Feuerwehrhaus.
Lawinenabgang im Helenental vom Goisele bis Winkel.

1987: Zauchenbachverbauung (Unterthaler bis Sager, bis 1988).

1988: Lawinenabgang von der Plyswiese (Niggler Alm) bis in den Großbach und zum Bacherhaus.

1990: Dienstende von Gemeindesekretär Gottfried Waldner.
Dienstbeginn von Gemeindesekretär Thomas Tschurtschenthaler.
Dienstbeginn von Waldaufseher Peter Unterfeldner.
1. EDV-Anlage für die Gemeindeverwaltung, Umstellung Buchhaltung und Meldewesen auf EDV.

1991: Beitritt zum Sozialsprengel Lienz.
Errichtung der Wohnanlage Dorf (bis 1992).
Dienstbeginn von E-Werksbetreuer Johann Forcher.
Errichtung des Kraftwerks Oberstufe (bis 1992).
Kanalbau BA01, Dorf (bis 1994).

1992: Verleihung der Ehrenbürgerschaft an OSR Johann Kurzthaler.

1994: Neugestaltung des Kirchplatzes (bis 1995).
Wegbau Stanisweg (bis 1996).
Kanalbau BA02, Dorf und Zauche (bis 1997).

1995: Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Thurn.
Errichtung des Recyclinghofs Zettersfeld (bis 1996).

1996: Dienstbeginn der Verwaltungsangestellten Claudia Wilhelmer.
Privatisierung des Winterdienstes; Übernahme durch Reinhold Waldner (bis 2008).
Kanalbau BA03, Zettersfeld (bis 2000).

1997: Grundkauf des Weberlefeldes durch den Tiroler Bodenfonds.
Bestellung des Ortschronisten Raimund Mußhauser.
Beschlussfassung des Raumordnungskonzeptes Thurn.

1998: Beitritt zur Landesmusikschule Lienzer Talboden.
Errichtung des Kinderspielplatzes im „Weber Wald“.

1999: Grundtausch und Grundankauf für Gemeindezentrum und Sportanlagen.
Ankauf der Hofstelle Kammerlander, Verkauf des Kammerlandergartens an die Osttiroler Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft.
Dienstbeginn des fix angestellten Gemeindearbeiters Alois Waldner.

2000: Sturmschaden, 5.500 fm Schadholz.
Errichtung des Gemeindezentrums (bis 2001).

2001: Kanalbau BA04, Weberlefeld (bis 2002).
Erschließung Weberlefeld (bis 2002).

2002: Eröffnung des Gemeindezentrums.
Übernahme der Zettersfeldstraße durch die Gemeinde Thurn.

2003: Erstellung der ersten Homepage der Gemeinde Thurn.
Einweihung des Dorfbrunnens beim Gemeindezentrum.
Errichtung des Probelokals für MK Thurn im Gemeindezentrum.

2004: Sanierung der Zettersfeldstraße (bis 2006).
Verordnung über Mauteinhebung auf der Zettersfeldstraße.
Erste Ausgabe der Thurner Gemeindezeitung.
Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges durch die FF Thurn.

2005: Grundankauf für neues Feuerwehr-Gerätehaus und Recyclinghof.
Zauchenbachverbauung (Stanis bis Unterthaler, bis 2006).
Verlegung und Neuerrichtung des Kraftwerks Unterstufe beim neuen FW-Gerätehaus.

2006: Errichtung verschiedener Themenwege.
Sturm „Kyrill“ wütet, 4.000 fm Schadholz.
Gründung der Gemeinde Thurn Immobilien KEG zur Errichtung von Feuerwehrgerätehaus und Recyclinghof.

2007: Sanierung der Glanz Mühle und Errichtung des Rastplatzes Obere Zauche.
Errichtung Feuerwehrgerätehaus/Recyclinghof (bis 2009).

2008: Sturm „Paula“ wütet, 3.500 fm Schadholz.
Ankauf eines neuen Gemeindetraktors.
700-Jahr-Feier der Gemeinde Thurn.
Umstellung der Postleitzahl auf 9904 Thurn.


Verwendete Quellen / weitere Informationen:
Auszüge aus den Protokollbüchern der Gemeinde Thurn 1907 bis 2008
Festschrift 700 Jahre Thurn. Erhältlich bei der Gemeinde Thurn.
Thurn – Osttirol. Filialkirche St. Nikolaus. Kirchenführer von Dr. Brigitte Ascherl. Herausgegeben vom Pfarramt St. Andrä (Lienz), Filialkirche Thurn, 2008.
Beimrohr, W. (1984): Thurn. Ortschroniken Nr. 45. Herausgegeben vom Tiroler Landesarchiv, Innsbruck. Erhältlich bei der Gemeinde Thurn.

 

Eintrag geändert am 24. Juni, 2009