Hochbilder

"Die etwas andere Perspektive"
(Fotos aus 8m Höhe mit einem Fiberglas-Teleskopmast)


Inhalt:

  1. Warum? (Einleitung)
  2. Der Mast (Beschreibung)
  3. Bezugsquellen
  4. Handhabung und Belastbarkeit
  5. Meine Testbilder <= GALERIE!
  6. Andere Masten
  7. Luftbildseiten
  8. Warnhinweise

Komentare, Wünsche, Ideen oder eigene Berichte dazu sind willkommen -
bitte an mich mailen, oder in d.a.r.d an geeigneter Stelle posten.

Grüße,
Thomas Konrad, Wien


Letzte Änderung 7.Sept.2002 durch Thomas Konrad








  1. Warum? (Einleitung)
  2. Hallo Leute, vielleicht kann sich der Eine oder Andere noch an den von Reinhard Schuepferling gestarteten Thread "Luftbild ohne Flugzeug / Hochbild" erinnern (d.a.r.d 27.Jul.2002, siehe <3D42A9C2.6561@hotmail.com>)

    Es wurden damals die verschiedensten Möglichkeiten diskutiert mit div. Teleskopmasten einfache Luftbilder (Hochbilder) zu erstellen.
    Es gibt dazu auch schon viele ausgefeilte Ideen (siehe "Luftbildseiten" unten), zB mit ferngesteuerten Kameras auf großen Alumasten und Übertragung des Bildes mit Funk oder Kabel auf einen Monitor nach unten.
    Für mich war das zu viel Aufwand, und ich habe mir daher einen leichten kompakten Fiberglasmast für meine Ixus zugelegt, ausgelöst wird nicht mit einer komplizierten Vorrichtung, sondern es wird einfach der Kameraauslöser schon am Boden fixiert und die Kamera beginnt mit dem Bildermachen (mit der Serienbildfunktion).


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  3. Der Mast
  4. Fiberglas Teleskop-Tower, Gewicht ca 1.5kg, Aufbau- u. Abbauzeit jeweils ca. 30 Sekunden, ist auf der Unterseite verschraubt und kann oben für den Transport zugestoppelt werden. Geliefert wird der Mast mit einem dünnen, schwarzen Stoffsack (wenn man damit in der Stadt herumgeht, glauben die Leute, da ist irgendeine Ninja-Ausrüstung drin;-)

    Abmaße (in mm):

    Abmasze

    Bild vom aufgebauten Mast (8m) siehe hier .


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  5. Bezugsquellen

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  7. Handhabung und Belastbarkeit
  8. Durchbiegung

    Um ein Gefühl für die Stabilität zu vermitteln habe ich mal den Mast wie abgebildet belastet.
    Ich habe dabei den Mast waagrecht gehalten und geschaut wie weit er sich durchbiegt, wenn man ihm durch das beschriebene Gewicht belastet.
    Da die obersten 2 Segmente recht dünn sind, habe ich sie für diese Versuche und die Aufnahmen gleich ausgebaut.
    (Der Mast lässt sich unten aufschrauben)
    Die leichte Ixus kann man aus dieser Position sogar ohne Probleme aufrichten, bei dem 0.6kg Gewicht habe ich das nicht probiert.
    Viel einfacher ist es aber ohnehin den Mast auf die übliche Art aufzurichten, indem man die Segmente senkrecht nach oben rauszieht. Das geht recht flott (ca 20-30 Sekunden).

    Die einzelnen Segmente werden dabei nicht mit Schraubklemmen fixiert, sondern halten nur durch Reibung (hält sehr gut, ca 6-17kg auf Druck, je nachdem ob man die Segmente leicht oder streng gegeneinander verklemmt).

    Man kann auch schwereres Gerät als die Ixus verwenden. Ich hatte sogar meine Canon Pro 90 oben, welche mit dem Ministativ stattliche 0.92kg(!) auf die Waage bringt. (Allerdings, wie schon beschrieben, mit nur 8 Segmenten und bei Windstille).
    Die Pro90 hab ich sicherheitshalber noch mit einer Leine an den nächsten anschließenden Mastsegment befestigt, für den Fall, dass das Topsegment wegbricht (siehe Bild ).
    Ich war aber erstaunt, dass ich auch diese schwere Kamera einigermaßen sicher halten konnte. (Für die Fußgängerzone ist mir die Ixus aber die praktischere Variante:-)

    Bei der Ixus könnte ich mir vorstellen, dass man auch 9 Segmente verwenden kann (habe ich aber noch nicht getestet).

    Die Kameras habe ich mit einfachen, leicht entfernbaren Selbstklebekreppband befestigt (siehe Bild ) und auch den Auslöser damit fixiert. Die Kamera ist dabei auf Serienbildfunktion eingestellt und beginnt schon am Boden mit dem Bildermachen. Durch die Heute großen und nicht mehr so teuren Speicher ist ja minutenlanges Fotografieren ohne Unterbrechung möglich.
    Ein kleines Problem dabei ist, dass die Kamera bei der Serienbildfunktion offenbar nur am Anfang die Belichtung mißt, daher ist manuelle Korrektur notwendig, da weiter oben andere Verhälnisse sind. (Ich bin meistens 1 Blendenstufe runtergegangen).

    Ein großer Vorteil dieses Fiberglasmastes ist der flotte Auf- und Abbau. Mit etwas Übung kann man eine ganze Fotoaktion in weniger als 60 Sekunden durchführen.
    Auch das geringe Gewicht und die Kompaktheit sind sehr praktisch, ich kann das Teil ohne Probleme mit dem Fahrrad überall hin mitnehmen:-)


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  9. Meine Testbilder
  10. (Jeweils eine Aufnahme von unten und eine von oben)


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  11. Andere Masten

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  13. Luftbildseiten

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  15. Warnhinweise
  16. Warnhinweise
    Vorsicht bei Menschenansammlungen, Mast nicht zu schwer belasten und am Boden gut abstützen,
    Achtung bei Stromleitungen (zB bei Verwendung von Alumasten),....

    Die Angaben auf dieser Seite sind natürlich nur als unverbindliche Information ohne Gewähr zu verstehen.
    Eigene Basteleien schlage ich vor gründlich selbst zu testen, bevor man teueres Kameraequipment,
    oder sogar die Gesundheit von Personen aufs Spiel setzt.


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Letzte Änderung 7.Sept.2002 durch Thomas Konrad