TOTENTANZ

TEXT & MUSIK: Michael Tröstl

Überall klebt Blut
Die vormals rote Farbe
Ist längst zu häßlichem Braun geworden

Von den leblosen Körpern 
Welche ungleichmäßig in der Szenerie verstreut liegen
Geht keine Bewegung aus

Das Sonnenlicht fällt auf tote Augen 
Weit aufgerissen starren sie aus ihren Höhlen
Wo sie sinnlos verharren

Die Kadaver zerfallen langsam
Würmer fressen sich durch das faulende Fleisch
Der Geruch der Verwesung ist allgegenwärtig

Schließlich sind nur noch die Knochen übrig
Grotesk grinsen die kahlen Schädel
Die Nacht ist still und friedlich

Keine Trauer - keine Tränen
Keiner weint - keiner weint

Denn es blieb keiner übrig um zu weinen

Nur das Lied der Nachtigall durchdringt die Stille
Ohne sie jedoch zu verdrängen
Und das kalte Licht des Mondes erfüllt die Nacht
Mit neuem toten Leben

Es tanzen die Toten im kalten Licht des Mondes