ING. Thomas Schnitzer

Bürgermeister der Gemeinde Ehrwald

Abgeordneter zum Tiroler Landtag

Liste FRITZ, Bürgerforum Tirol

 

A-6632 Ehrwald

Weidach 7

t.schnitzer@gmx.at

buergermeister@ehrwald.tirol.gv.at

 

Millionensubvention für den EU-Transit auf unsere Kosten

so kommentiert LAbg. Bürgermeister Ing. Schnitzer Thomas die Aussage von LH Günther Platter und Verkehrslandesrat Bernhard Tilg den Tschirganttunnel bis 2016 zu errichten,

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

Ehrwald:

Dieser Tschirgantunnel wird uns eine Invasion des LKW-Schwerverkehrs durch das Außerfern und Oberland in ungeahntem Ausmaß bescheren. Der erste Schritt dazu wird auf deutscher Seite mit der bevorstehenden Fertigstellung der längsten Autobahn Deutschlands von Flensburg bis Füssen gesetzt.

 

Es ist mir unverständlich so LAbg. Ing. Schnitzer, dass in Zeiten der enormen Teuerung im Rahmen derer viele Familien und ältere Menschen nicht wissen wie sie ihre finanziellen Ausgaben bewältigen können, seitens der Landesregierung ein derartiges Millionensubventionsprojekt für den EU Transitschwerverkehr wie der Tschirganttunnel umgesetzt werden soll.

 

Diese Geldmittel wären in unsere Kindergärten, unser Schulsysteme, unsere Alten und Kranken- versorgung wesentliche notwendiger und besser investiert.

 

Mit diesem Tschirganttunnel wird sich der Transitschwerverkehr wesentlich vom Inntal auf das Oberland und Außerfern verlagern, mit den Folgen, dass der dann vermeidliche kürzere Weg nach Innsbruck noch länger und die Gemeinden bei jeder noch so kleinen Störung auf dieser Transitroute noch intensiver durch den Umleitungsverkehr  belastet werden.

Der Talkessel von Ehrwald Biberwier und Lermoos kann im Zuge der regelmäßigen Tunnelsperren des Lermooser Tunnels bereits jetzt ein Lied von dieser Belastung singen. In diesem Zusammenhang darf die Landesregierung eingeladen werden für regelmäßige und effizientere Schwerverkehrskontrollen auf der Fernpassroute zu sorgen, dass wäre für uns betroffene Oberländer und Außerferner eine wirkliche Verbesserung.

 

 

ING. Thomas Schnitzer

Bürgermeister der Gemeinde Ehrwald

Abgeordneter zum Tiroler Landtag

Liste FRITZ, Bürgerforum Tirol

 

A-6632 Ehrwald

Weidach 7

t.schnitzer@gmx.at

buergermeister@ehrwald.tirol.gv.at

 

Anlieferung zum Fernheizwerk Lermoos über Biberwier und Ehrwald !?

Die planlich dargestellten Einfahrtsradien deuten darauf hin, ---dass kann es nicht sein,

so die Meinung des Ehrwalder Bürgermeisters Ing. Thomas Schnitzer

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

Ehrwald:

Die Realisierung des Fernwärmeprojektes „Ortswärme Lermoos GmbH“, dürfte auf Grund der vorliegenden Planung und entsprechender Widmungsauflage durch den Gemeinderat der Gemeinde Lermoos, sowie des angesetzten Gewerbeverhandlungstermines am 4.9.08 aktuell sein.

 

Auf Grund der in der Planung ersichtlichen Zufahrtseinbindung dürfte diese bisher interne „Lermooser Thematik“ nun den gesamten Talkessel von Ehrwald Lermoos und Biberwier betreffen.

Zu meinem Erstaunen – so Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer, haben mein Kollege aus Biberwier und ich festgestellt, dass der Einfahrtsradius in seiner Ausbildung und Richtungsneigung eindeutig den Anlieferfirmen eine erleichterte Zufahrtsrichtung von Ehrwald über Biberwier kommend signalisiert.

Dieser Umstand kann von der Bevölkerung aus Biberwier und Ehrwald unter keinen Umständen akzeptiert werden und auch nicht zugemutet werden.

 

Wir sind jetzt schon reichlich bedient, wenn hunderte Schwerverkehrsfernzüge, insbesondere bei Tunnelsperren durch unsere Gemeinden donnern, daher brauch wir keine zusätzliche tag täglichen Holzlieferungen zum Fernheizwerk Lermoos durch unsere Gemeinden.

 

Die Gemeinde Ehrwald wird eine diesbezügliche Stellungnahme zum Widmungsverfahren an die Gemeinde Lermoos abgeben und den Gemeinderat ersuchen im Sinne unser hervorragenden Zusammenarbeit, die Firma „Ortswärme Lermoos GmbH“ mit Sitz in Innsbruck zu beauftragen, eine entsprechende Umplanung vor zu nehmen, sowie an die Genehmigungsbehörden herantreten das bereits an den Verkehrsleiteinrichtungen am Fernpass, im Bereich Lermoos Gries und am Viadukt in Ehrwald eine entsprechende Beschilderung „Fernheizwerk Lermoos“ in Fahrtrichtung Lermoos vorgeschrieben wird.

Im Falle dass die Anlieferungsmenge sehr gering sein sollte dürfte ein derartiges Vorschreibungsbegehren unsererseits -  so Bürgermeister Schnitzer für Lermoos überhaupt kein Problem darstellen und im Falle von massiven Anlieferungen kann es nicht sein, dass Umweltmaßschutzmaßnahmen einer Nachbargemeinden zu Lasten der anderen Talkesselgemeinden umgesetzt werden.

Es ist für eine Aufteilung des Verkehrs zu Lasten des der durch das Werk begünstigte Gemeinde sorge zu tragen, insbesondere auch als Solidarität zur Gemeinde Biberwier, welche bei einer Anlieferung vom Fernpass kommend, stark betroffen wäre. Dieses Ansinnen der Gemeinden Ehrwald und Biberwier ist daher keine unerfüllbares Wunschdenken, sondern im Sinne einer guten Nachbarschaft vernünftig und realitätsbezogen.

 

Abwasserverband

Ehrwald Lermoos Biberwier

        6632 Ehrwald                                                                        

 

 

 

SCHULDIG – lautet das Gerichtsurteil für den Abwasserverband Ehrwald Lermoos Biberwier

kopfschüttelnd fragen die drei Verbandsbürgermeister – haben uns dieses Urteil die eigenen Behörden und Sachverständigen eingebrockt !!??

 

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

z.Hd.:       

Ehrwald:

Wir – das ist der gesamte Abwasserverband Ehrwald Lermoos Biberwier stehen hinter unserm Obmann und unseren Klärwärtern, so eine erste Stellungnahme der drei Verbandsbürgermeister Maria Zwölfer Lermoos, Helmuth Schreier Biberwier und Ing. Thomas Schnitzer Ehrwald. Das Sprichwort, die letzten beissen die Hunde ist hier Realität geworden. Aus diesem Grund wäre es eine Überlegung wert, die Verbandsfunktionen ab zu legen, dann könnten eben diese Behördenvertreter und Sachverständigen den Verband übernehmen und alles so erledigen wie es in ihren Stellungnahmen und Gutachten verlangt haben, die in der Folge letztendlich zur Verurteilung unseres Verbandes geführt haben.

 

Die Ursache:

 

2004 wurde Die Kläranlage Ehrwald, Lermoos, Biberwier, mit einem Aufwand von 2,5 Millionen Euro umgebaut. Der Umbau war notwendig damit die neuen strengen gesetzlichen Abwassergrenzwerte eingehalten werden können. Während der Umbauarbeiten kam es auf Bayrischem Staatsgebiet zu einem Fischsterben in der Loisach mit einem Schaden von neuntausend Euro. Der aufwendige Umbau unter laufendem Betrieb wurde von Fachfirmen geplant und durchgeführt und behördlich genehmigt.

 

Für das Fischsterben wurde letztendlich, trotz der Vielzahl am Projekt tätigen Fachleuten, Planern, Fachfirmen und Behörden einzig und allein unser Verband schuldig gesprochen und so mussten die Klärwärter und der Obmann des Abwasserverbandes die gerichtliche Verantwortung dieses Schadenfalles übernehmen und wurden zu insgesamt ca.25 000 Euro bedingter Geldstrafe verurteilt.

 

Grundlage für den Urteilsspruch war, die nach unserer Meinung: sehr kuriose Ansicht der Sachverständigen, dass bereits während des Umbaues die neuen strengen Grenzwerte einzuhalten gewesen wären, und dass die Behörde rechtzeitig einzubinden gewesen wäre.

 

Ein Ding der Unmöglichkeit stellt der Obmann Mag. Hermann Wilhelm fest: Dann hätten wir ja nicht umbauen müssen, wenn die Anlage schon vorher so gut gewesen wäre und so bestätigt sich auch für mich als Obmann wiedereinmal der Spruch „ die letzten beißen die Hunde.

 

Bei der Behörde wurde ja ein Ansuchen genau für diese getätigten Umbaumaßnahmen eingereicht. Es leuchtet jedem Menschen ein, dass man bei der Benutzung eines Objektes im Umbaustadium mit einbußen der sonst gewohnten Nutzung rechnen muss. Da ist es geradezu absurd, dass im Gerichtsverfahren die Behördenvertreter und Sachverständigen bereits für diese Umbauphase die Einhaltung der verbesserte Werte verlangt haben, die erst mit Vollendung des Umbau erreicht werden können.

 

Eines steht fest: unserer Klärwärter haben hervorragende Arbeit geleistet !

 

Es scheint so als ob man sich bei den Klärwärtern die Schuhe abputzten würde. Diese haben während des gesamten Umbaues unwahrscheinliches geleistet. Letztlich konnten sie doch nur mit jenen Anlagenteilen arbeiten, welche nicht zu Umbauzwecken stillgelegt wurden.

Nicht selten mussten sie in unzähligen Stunden in knietiefen Klärschlamm unter Atemschutz Becken reinigen damit danach die Bauarbeiter und Techniker die Umbaumaßnahmen durchführen konnten.

 

Es wird auch auf Grund dieses Urteiles zu Hinterfragen sein: welche Rolle spielen die Sachverständigen und Behördenvertreter ?

 

Wir, - die Verbandsversammlung sind der Meinung, es ist schon ein starkes Stück, dass ausgerechnet der Sachverständige der Behörde durch sein Gutachten gegen die Klärwärter und den Verbandsobmann Stellung bezog, und lässt beim die Frage aufkommen, warum die Behörde und deren Vertreter nicht schon beim Bewilligungsverfahren diese Art des Umbaues untersagt haben. Oder werden hier Bürgermeister und Verbandsvertreter bewusst in das Feuer gejagt.- das kann es aber so nicht nicht sein !!!

 

Wir Fragen daher:

Warum ist dieser Behördenvertreter bei seinem Anlagenbesuch während des Umbaues nicht eingeschritten?

Der Sachverständige bezeichnete diesen Besuch im nachhinein als reinen privaten Besuch.

Leider war dieser private Besuchscharakter aufgrund des Dienstautos für den Obmann nicht erkennbar.

Ebenfalls weißt der Obmann die Vorwürfe der Behörde, dass auffallend Sorglos während des Umbaues gehandelt wurde, auf das schärfste zurück. Diese behördlichen Vorwürfe haben letztlich zur Strafverfolgung geführt.

 

Wir Fragen die Behörde: Sind Dienstauto Fahrzeuge für dienstliche Verwendungen, oder kann mit diesen Fahrzeugen jeder Behördenmitarbeiter privat herum kutschieren. Was sagt dazu wohl der Steuerzahler und Wähler ?? Hier wäre eine dringende Abhilfe durch den Rechnungshof notwendig !!

 

Auf Grund dieser gerichtlichen Verurteilung hat der Abwasserverband begonnen jedwede Veranlassung sämtliche Abläufe und Vorfälle an die entsprechende Behörde zumelden, leider erhält der Abwasserverband darüber meist die Ankunft die Behörde sei nicht zuständig.

So hat die Behörde auch eine vom Abwasserverband beantragte regelmäßige Kontrolle der Kläranlage abgelehnt. Dies obwohl, von derselben Behörde dem Obmann vorgeworfen wurde, dass er bei der Kläranlage auffallend sorglos handelt. Das ist doch wohl ein starkes Stück, was sich hier die Behörde leistet.!

 

Von seitens der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes wurde daher der einstimmige Beschluss gefasst und die Anweisung an den Obmann erteilt, dass dieser mindestens einmal im Monat die Ablaufwerte der Kläranlage an die Behörde mit dem Antrag auf Überprüfung zu melden hat, damit in Zukunft noch vor erreichen der Ablaufgrenzwerte von den Behörde rechtzeitig Maßnahmen angeordnet werden.

 

Daher empfehlen wir: allen Bürgermeistern, Verbandsobmannes und allen Klärwärtern ungewöhnliche Vorfälle, oder Störungen, sowie die Ablaufwerte der Kläranlagen regelmäßig der Behörde zur Kontrolle und Information bekannt zu geben und genau diese Behörde permanent tag täglich auf zu fordern, „Tätig zu werden“.

Dies ganz nach dem Motto: „ Wer schreibt der bleibt“ mit einer weissen Weste vor Gericht !

 

 

 
     Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

        6632 Ehrwald

 

 

 

Tschirgantganttunnel - das Tor zur Transithölle Oberland -Außerfern

so die Meinung von Ehrwalds Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

z.Hd.:       

Ehrwald:

Mit dem Bau des Tschirganttunnel wird die Transithölle Oberland –Außerfern endgültig Realität. Damit wird die ehemalige „Ulm - Mailand“ in abgeänderter Version durch die Hintertür verwirklicht, so bezeichnet Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer die derzeit praktizierte Tiroler Verkehrspolitik. Es kann doch kein Zufall, so sein Fragestellung:

, dass seitens der politische Verantwortlichen in unserem Land fast tatenlos zu gesehen wird, wie der Transitschwerverkehr tag täglich über den Fernpass zunimmt.

, dass mit kleinen und größeren straßenbaulichen Maßnahmen bis hin zum Tschirganttunnel massiv Erleichterungen für den Schwerverkehr geschaffen werden.

, dass es nach wie vor keine lückenlosen Kontrollen des Schwerverkehrs auf der Fernpassroute gibt

, dass dieser Schwerverkehr regelmäßig durch unsere Dörfer im Oberland und Ausserfern umgeleitet wird.

 

Es könnte sogar der Verdacht aufkommen, dass hinter dieser Vorgangsweise System steckt und die Oberländer und Außerferner durch den von offizieller Seite schein bar tolerierten unkontrollierten schrankenlosen rollenden Transitschwerverkehr mürbe gemacht werden sollen. damit das Oberland und Ausserfern endlich Ja zum Ausbau im Interesses des Transitschwerverkehrs sagt.

Aber dieser Weg wird der falsche sein. Eine zweite Tiroler Schwerverkehrstransitroute wird die betroffenen Bevölkerung, aber insbesondere unsere Urlauber und Gäste mit Sicherheit nicht akzeptieren und unsere Landschaft erst recht nicht. Im Zeitalter des Klimawandels und schwindenden Resourcen wird Umweltbewusstsein, Ruhe und Erholung das wirtschaftliche Kapital unserer Region sein und nicht eine Schwerverkehrstransitroute die nichts als Lärm, Gestank und Unrat hinterlässt. Die politischen Verantwortungsträger im Land Tirol werden sich dazu klar positionieren müssen.

 

 
     Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

        6632 Ehrwald

 

 

 

Der tägliche LKW-Wahnsinn auf der Fernpassroute rollt trotz schweren Busunglück ungebremst weiter ?

(.....es ist erschreckend, wie der LKW Schwerverkehr nach dem Schweren Busunglück auf der Fernpassroute weiterhin uneingeschränkt rollen darf….)

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

z.Hd.:       

Ehrwald:

Ohne Schranken, fast ohne Kontrolle rollt der Schwerverkehr auch nach diesem tragischen Busunglück auf der Fernpassroute Tag und Nacht weiter.

Für Bürgermeister Schnitzer stellt sich die Frage, was muss noch alles passieren bis die zuständige Politik endlich reagiert und diesem Schwerverkehrswahnsinn über den Fernpass Einhalt gebietet. Diesmal war es ein Bus mit Reisenden aus Deutschland, morgen ist es vielleicht ein Postbus mit unseren Schulkindern, der von einem Transitschwerlaster in die Tiefe gerammt wird?

Bürgermeister Ing. Schnitzer stellt fest:

Es ist an der Zeit dass unsere Landespolitik dafür Sorge trägt, dass bestehende Gesetze und Verordnungen auf der Fernpassroute permanent überwacht und eingehalten werden, inklusive der Bereitstellung des dafür benötigten Personals.

Es ist auch an der Zeit das unser Bedenken bezüglich einer neuen Transitroute von Garmisch in Richtung Fernpass seitens des Landes Tirol ernst genommen wird und entsprechende Maßnahmen in Absprache mit den betroffenen Gemeinden dagegen getroffen werden.

Es ist auch an der Zeit dass unserer Dörfer von Schwerverkehrsumleitungen verschont bleiben und künftig dieser Transitschwerverkehr mittels Verordnung großräumig über Autobahnen umgeleitet wird, dafür wurden diese mit teurem Geld gebaut.

Dieser überregionale Transitschwerverkehr hat auf der Fernpassroute und in unseren Dörfern nichts verloren.

mein Appell, so Bürgermeister Ing. Schnitzer an die zuständigen Verantwortungsträger:
Es ist höchste Zeit die „Notbremse“ beim Transitschwerverkehr über den Fernpass zu ziehen.

 

 

E NT W U R F

 

Gemeinden Ehrwald Lermoos Biberwier

 

An die Republik Österreich

An das Land Tirol

An die BH Reutte

 

 

Auf Grund diverser Aussagen und Berichte können wir, die Gemeinden im Talkessel von Ehrwald, Lermoos und Biberwier davon ausgehen, das auf uns, durch den Ausbau des überregionalen Straßennetzes im Raum Garmisch Partenkirchen eine enorme Verkehrsbelastung zu kommen wird.

Im Zuge der Durchführung der alpinen Schiweltmeisterschaften 2011 wird in Garmisch Partenkirchen eine großzügige Umfahrungsstrasses mit einer Untertunnelung des Kramermassives errichtet. Dieses straßenbauliche Vorhaben wird zu einer massiven Verkehrsentlastung der Marktgemeinde Garmisch Partenkirchen führen. In der Folge wird diese geplante Verkehrsführung der Umfahrungs/Tunneltrasse unweigerlich zu einer massiven Verkehrsbelastung der auf österreichischer Seite gelegenen Gemeinden Ehrwald Lermoos und Biberwier in Richtung Fernpass führen.

 

Die Bürgermeister der Gemeinden Ehrwald Lermoos Biberwier beantragen bei der Republik Österreich, dem Land Tirol, sowie sämtlichen Verantwortungsträgern umgehend sämtliche notwendigen Schritte ein zu leiten, damit eine ähnlich belastende Situation wie sie derzeit bei der Anbindung der deutschen Bundesautobahn A7 an das österreichische Straßennetz im Außerfern herrscht, sich nicht wiederholen kann.

 

Insbesondere sind:

1.)    Alle gesetzlichen und verfahrenstechnischen Möglichkeiten und Anrainerrechte war zu nehmen.

2.)    Umgehend entsprechende Fahrverbote für den Schwerverkehr auf österreichischer Seite zu erlassen.

3.)    Umgehend bauliche Umfahrungen/Tunnel zu planen und zu errichten, damit derartige Verkehrsströme unsere Lebensqualität und touristische Erholungslandschaft nicht belasten und berühren.

Abschließend stellen wir fest, dass das derzeit vorhandene Straßennetz in unseren Gemeinden durch den herrschenden Schwerverkehrstransit mehr als überlastet ist und daher umgehend verkehr lenkende Maßnahmen wie Fahrverbote und dergleichen seitens der Landesregierung zu treffen sind. Transitschwerverkehr und Tourismuswirtschaft nebeneinander sind mit Bestimmtheit nicht verträglich. Aus diesem Grund ersuchen die drei Gemeinden die politischen Verantwortungsträger um rasches ziel führendes Handeln für unsere Gemeinden.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Bgm Ehrwald                                      Bgm Lermoos                                       Bgm Biberwier

 

 

 

 

 

     Bürgermeister                                            Obmann der Zugspitzarena

ING. Thomas Schnitzer                                                 KR. Hermann Oberreiter

        6632 Ehrwald                                                               6632 Ehrwald

Problematik der Asylantenunterbringung
 in der Gemeinde Ehrwald eskaliert

Unakzeptable Vorgangsweise des Landes

KR. Hermann Oberreiter als Obmann der Tiroler Zugspitzarena und Ehrwalds Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer fühlen sich durch die Vorgangsweise des Flüchtlingsbeauftragten des Landes Tirol Herrn Logar hintergangen

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

z.Hd.:       

Ehrwald:

Am Dienstag den 20.4.04 nachmittags wurde eine weiter Verhandlungsrunde im Gemeindeamt Ehrwald zwischen Hr. Logar und Tourismusregion sowie Gemeinde über die Anzahl der unter zu bringenden Asylwerber geführt. Die Vertreter der Tourismusregion sowie der Gemeinde haben sich eine Gesamtanzahl von 17 Personen, bestehend aus Familienverbänden, abringen lassen. Dies in voller Kenntnis der Rechtslage, dass eine rechtliche Ablehnung seitens der Gemeinde oder der Tourismusregion nicht möglich ist, da die entsprechenden Verträge nur zwischen Unterkunftgeber und Land Tirol abgeschlossen werden.

Eine telefonische Rückfrage am 21.4.04 beim Unterkunftgeber hat ergeben, dass bereits seit 19.4.04, als vor Beginn der Verhandlungen mit Hr. Logar am 20.4.04 um 15.30 Uhr,  21 Asylwerber in Ehrwald untergebracht waren.

Diese Vorgangsweise ist nicht nur befremdet sondern hinterhältig. Wir fragen uns, wie kann eine Person mit ehrlichem Gesicht am Verhandlungstisch sitzen? Weiters fragen wir uns, wie kann er über mögliche, zu verhandelnde Höchstzahlen zu reden, wenn auf der anderen Seite bereits mehr als 24 Stunden vorher eine Einquartierung von 21 Personen erfolgte. Mit dieser geübten Praxis hat nach unserer Einschätzung der zuständige Landesvertreter eine gewünschte Integrierung einer geringeren Anzahl von Asylwerbern komplett zu nichte gemacht und eine positive Zusammenarbeit untergraben.

Die Leidtragenden sind letztlich die Asylwerber selbst.

 

Wir alle fühlen uns durch dieses Vorgehen in unseren Bemühungen ein soziales und verträgliches Klima für Einheimische, Gäste und Asylwerber zu finden, ausgegrenzt und nach dem Obrigkeitsprinzip behandelt.

 

 

Tourismusregion und Gemeinde formulieren es mit Klartext:

Wir werden nur maximal 17 Asylwerber akzeptieren. Jegliche Aufstockung und deren negative Auswirkungen darüber hinaus hat die zuständige Frau LR. Gangl zu verantworten. Wir erwarten uns, dass sie uns ihr gegebenes Wort hält und Herrn Logar umgehend die klare Anweisung erteilt, die Obergrenze von 17 Personen aus Familienverbänden zusammengesetzt, für die Gemeinde Ehrwald einzuhalten.

Über die unzumutbare Vorgangsweise des Herrn Logar verlangen sämtliche Vertreter von Tourismus und Gemeinde eine unverzügliche Klarstellung, da ansonst jede Gemeinde vor einer Zusammenarbeit mit der Asylantenstelle des Landes gewarnt werden muss.

 

 

 

 

                                                                  Bürgermeister

Ing. Schnitzer Thomas

Telefon: 05673/2333-11

Telefax: 05673/2333-5

e-mail: buergermeister@ehrwald.tirol.gv.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Geschäftszahl: 426-1fu2-04

Ehrwald, 14.04.04

 

 

Sehr geehrter Herr

 

in einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern der Tourismusregion Tiroler Zugspitzarena und des Gemeindevorstandes der Gemeinde Ehrwald wurde Folgendes klar formuliert:

 

Die Unterbringung von Asylwerbern in unserer Gemeinde hat negative Auswirkungen auf die gesamte Zugspitzregion. Aufgrund der kleinen Strukturen in der Gemeinde Ehrwald stellen wir grundsätzlich fest, dass die Gemeinde zur Unterbringung von Asylwerbern nicht geeignet ist.

Es ist jedoch unser Bemühen, mit zu helfen und mit zu gestalten, dass das Thema Asylgewährung auch in unserer Gemeinde sowie im gesamten Land Tirol eine akzeptable Basis finden kann, und nicht durch diverse Abläufe zu einem negativ besetzten Thema in der Bevölkerung verändert wird.

 

Leider haben auch wir Ehrwalder im Rahmen der Gespräche mit den verantwortlichen Persönlichkeiten sehr negative Erfahrungen gemacht, da auch wir trotz vereinbarter Gesprächstermine und anscheinend verhandelbarer Asylwerberzahlen aus der Presse erfahren mussten, dass die Anzahl der Asylwerber, deren Zusammensetzung, sowie der Zeitpunkt der Zuteilung bereits von „oben herhab“ fixiert ist.

So scheint es nun Tatsache zu werden, dass anstelle der in den Gesprächen diskutierten 3 Familien mit ca. 15 Personen anfangs nunmehr 20 Flüchtlinge und in späterer Folge wesentlich mehr (40-50 Flüchtlinge) in Ehrwald untergebracht werden sollen, wobei  der Anteil an Flüchtlingsfamilien sehr gering ist. Eine derart hohe Anzahl an Asylwerbern in der Gemeinde Ehrwald ist weder derzeit noch künftig vertretbar und weder den Tourismustreibenden in der Region noch der örtlichen Bevölkerung zuzumuten.

 

Erste Unmutsäußerungen in Form von Unterschriftenaktionen und telefonischen Beschwerden sind jetzt schon zu bemerken. Die bisher geplante Vorgangsweise der zuständigen Stellen des Landes Tirol hat unweigerlich zur Folge, dass die noch vorhandene Basis einer erforderlichen Akzeptanz für eine geringe Anzahl von Asylwerbern im Keim erstickt wird.

 

Die Gemeinde Ehrwald ist in ihrer wirtschaftlichen Zusammensetzung zu großen Teilen von der Tourismuswirtschaft geprägt. Auf Grund der großen Zahl von Tourismusbetrieben, sowie der Tiroler Zugspitzbahn hat sich eine beträchtliche Anzahl an ausländischen Arbeitnehmern in der Gemeinde niedergelassen und integriert. Es gibt weder zwischen Jung und Alt noch zwischen den verschiedenen Gruppen, auch nicht im Kindergarten und den Schulen irgendwelche Differenzen. Ein Hauptgrund dürfte sein, dass alle gemeinsam in der heimischen Wirtschaft beschäftigt und somit in der Gemeinde eingebunden sind.

Eine mögliche Unterbringung von Asylbewerbern, insbesondere in der zu erwartenden Anzahl und Zusammensetzung direkt im Ort, wird dieses gewachsene stabile Gefüge stark negativ beeinflussen.

 

Warum ?

 

In der Gemeinde Ehrwald gibt es keinerlei Infrastruktur, die eine Betreuung der Asylbewerber ermöglicht. In Ehrwald sind keine Sozialarbeiter, Psychologen, Therapeuten, Dolmetscher oder sonstige Experten ansässig, die in der Lage sind, mögliche Fragen, Anliegen, Probleme oder sogar eine Konfliktbetreuung von Asylwerbern aber auch Einheimische durchzuführen. In Ehrwald ist weder ein Gemeindepolizeiposten noch ein Gendarmerieposten vorhanden, die in der Lage wären, so manche nicht definierbare Ängste aufklärend zu beseitigen.

Sämtliche Ämter und Behörden sowie Bezirksverwaltungsstellen sind im Hauptort Reutte angesiedelt, der ca. 25 km von Ehrwald entfernt ist. In Ehrwald untergebrachte Asylwerber müssten also permanent zwischen Ehrwald und Reutte pendeln, um diverse Erledigungen tätigen zu können. Die Gemeinde Ehrwald liegt zudem direkt an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland.

 

Da die Unterbringung in einem Gasthaus im zentralen Ortsbereich an Hauptstraße erfolgt, in dessen Umfeld zahlreiche sehr aktive Tourismusbetreibe angesiedelt sind, werden die Auswirkungen und Resonanzen image mäßig, wie wirtschaftlich seitens dieser Betriebe und Gäste auch auf Grund der örtlichen Struktur nicht unerheblich sein.

 

Wir sind aber vor allem der Ansicht, dass eine derartige Unterbringung in Ehrwald den betroffenen Asylwerbern in keiner Weise weiterhilft. Da vor allem Asylwerber auf Sprachausbildung, auf permanente Betreuung, auf kurze Behördenwege, auf einfache Erreichbarkeit der notwendigen Anlaufstellen angewiesen sind. Ein zusätzlich großes Problem entsteht dadurch, dass diese große Anzahl an Personen keiner offiziellen Berufstätigkeit nachgehen darf. Außerdem ist zu befürchten, dass schwächere Tourismusbetriebe dem Beispiel folgen und künftig zu Asylheimen werden könnten.

 

Die Vertreter der Tourismusregion Tiroler Zugspitzarena und der Gemeinde Ehrwald ersuchen Sie daher, der Gemeinde gegenüber eine verbindliche Obergrenze von max. 17 Asylwerbern zu garantieren. Nur eine solche vertretbare Anzahl von Asylwerbern kann eine drohende generelle Ablehnung seitens der örtlichen Verantwortlichen auf Grund der zu erwartenden steigenden negativen Gesamteinstellung zum Thema Asylwerber mit all den kommenden Konflikten verhindern. Wir sind der Ansicht, dass nur noch eine sensible Vorgangsweise im Einvernehmen mit den Tourismustreibenden der Region und der örtlichen Bevölkerung auf einer Gesprächs- und Verhandlungsbasis den Kreislauf von Angst, Ablehnung und Konfliktpotenzial durchbrechen kann.

 

Aus diesem Grund ersuchen wir Sie die derzeit aktuell geplante Unterbringung von 20 Personen und mehr nochmals einer intensiven Prüfung zu unterziehen und für die Gemeinde Ehrwald - entsprechend ihrer Größenordnung - max. 17 Personen vorzusehen und zu garantieren.

 

Eine von oben herab erfolgte Zuteilung von Flüchtligen und die damit verbundene Schaffung von Flüchtlingsunterkünften wird auch in den anderen Gemeinden Tirols große Widerstände nach sich ziehen, wenn nicht davor mit den örtlichen Verantwortlichen im vorhinein eine fixe Obergrenze und deren Zustimmung vorhanden ist.

Mit freundlichen Grüßen

 

Bürgermeister der Gemeinde Ehrwald                                   Obmannstellvertreter

                       der Tiroler Zugspitzarena

 

e.h. Ing. Thomas Schnitzer                                                        e.h. Ernst Mayer

 

 

 

Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

Gemeinde Ehrwald

6632 EHRWALD

 

Sicherheit ja - aber ohne Transitdonner durch unsere Gemeinden

(Die Verbesserung der Tunnelsicherheit ist wesentlich – die Lenkung des Transitstromes ist dabei unumgänglich)

Presseinformation

z.Hd.:

Ehrwald:

Ehrwalds Bürgermeister Ing. Schnitzer Thomas befürchtet, dass sich während der Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheitseinrichtungen im Lermooser Tunnel ein Transitdonner über die drei Gemeinden Ehrwald Lermoos Biberwier ergießen wird.

 

:

 

Bürgermeister Schnitzer stellt fest: Die Sicherheit unseren Straßentunnels ist von enormer Wichtigkeit:

 

Kein Mensch keine Behörde kann zaubern oder hellsehen, so Bgm. Schnitzer, sodass gegen kurzfristige Sperren und Verkehrsumleitung des Lermooser Tunnels seitens der drei Talkesselgemeinden auch keine Einwendungen bestehen. Langfristige Baumaßnahmen und notwendige Reinigungsarbeiten werden aber terminlich geplant.

Es ist daher Aufgabe und Verpflichtung der für den Verkehr zuständigen Politiker die Bevölkerung und ihre Dörfer vor diesem Umleitungstransit zu schützen.

Transit-LKW´s haben in unseren touristisch orientierten Dörfern nichts verloren.

 

Als Bürgermeister erwarte ich mir , dass dieser Transitschwerverkehr bei einer geplanten Sperre des Lermooser Tunnels großräumig auf bestehenden Transitrouten umgeleitet wird. Der regionale Be und Entladungsverkehr für den Bezirk Reutte ist nicht Gegenstand unseres Problems. Weiters darf ich auch feststellen, dass bei gewissen Arbeiten der Ortsumfahrung Nassereith der Transitschwerverkehr angehalten wird und nicht durch Nassereith umgeleitet wird. Was für Nassereith recht ist, kann für uns nur billig sein.

 

Es ist auch Aufgabe der Politik, unsere Behörden nicht als Buhmänner im Regen zu stehen lassen, die sich der Proteste und Anrufen bei Tunnelsperren kaum erwehren können, da diese Behörden nur die ausführenden Organe sind. Abhilfe des Transitumleitungswahnsinn kann nur die Politik schaffen.

 

Am Rande bemerkt könnte gefragt werden:

wenn für unser Transitproblem seitens der Politik nur halb so viel Zeit aufgewendet würde, wie für die Frage einer Bankenfusion mit Südtirol hätten wir im Ausserfern sicher einige Transitproblem weniger am Hals.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

        6632 Ehrwald

 

Transitblockade am Fernpass und Inntal eine logische Entwicklung

Die Bevölkerung wehrt sich gegen untätige Politiker und den krankmachenden Transitwahnsinn auf Tirols Straßen. Für mich ist diese Protestentwicklung nachvollziehbar, ich werde an diesen Protestaktion teilnehmen erklärt Ehrwalds Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer.

Presseinformation

Ehrwald:

Es ist Aufgabe der Politik, Zukunftsängste und Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Der Transitschwerverkehr auf der Fernpassstrecke ist unerträglich und zerstört unsere Umwelt und Tourismuswirtschaft. Die kommende längerfristige Sperre des Lermooser Tunnels wird uns diesen Zustand drastisch vor Augen führen, wenn sich der Transitschwerverkehr durch unsere Gemeinden wälzen wird.

Schrott, Alteisen, Sägemehl und sonstige Produkte müssen nicht „Just in Time“ irgendwo angeliefert sei. Sie gefährden auch nicht unsere Nahversorgung. Darum gehören diese Produkte auf z.B. die Bahn. Die logistischen Fähigkeiten dazu sind sicher vorhanden.

Solange jedoch die „hohe Politik“ nicht den Mut auf bringt die Bevölkerung und somit uns Gemeinden vor diesem unnötigen Transitschwerverkehr durch unserer Täler und Dörfer zu schützen, werden sich auch keine Änderung in den Transportabläufen ergeben.

Wenn sogar ein Landeshauptmannstellvertreter Gschwentner, als Umweltlandesrat und ehemaliger Kundler Bürgermeister und sogar Transitbetroffener erklärt, der Fernpass wird immer eine Transitroute bleiben – dann fehlen mir persönlich die Worte.

Ich bin mir aber sicher, dass insbesondere die Betroffenen an den Transitrouten darauf eine Antwort wissen.

Transit berührt jeden, das haben unsere „Mütter gegen den Transit“ bewiesen. Weder die Oberländer noch die Außerferner werden es hinnehmen, dass sich der Fernpass schleichend zu einer Haupttransitschwerverkehrsroute entwickelt. Aus diesem Grunde ist es logisch, dass Bevölkerung und Gemeinden gemeinsam ihren Protest artikulieren. Die Protestkundgebung des ATA Vereines am  25 .Oktober 2002 auf der Fernpassbundesstraße gibt uns „ALLEN“dazu die Möglichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

        6632 Ehrwald

 

Entging Ehrwald heute nur knapp einer Explosionskatastrophe ?

Schuld ist nur der Schwerverkehrsumleitungstransit durch unsere Dörfer,

so die Ansicht des Ehrwalder Bürgermeisters

Presseinformation

Ehrwald:

Wie lange noch schauen die zuständigen Politiker und Landesstellen diesem Schwerverkehrstransittreiben zu? Wie lange noch werden bei Tunnelsperren Gefahrenguttransporter durch unsere Dörfer geschickt ? Wann werden endliche die Fahrverbote am Fernpaß entsprechend kontrolliert. Wie lange noch wird alles dem Transitschwerverkehr untergeordnet, - fragt sich Ehrwalds Bürgermeister Ing. Thomas Schnitzer.

Ehrwald hatte heute Vormittag riesiges Glück als eine mit Calciumcarbid beladener holländischer Sattelzug mit der Gefahrengutnummer 423/1402 in einen Unfall verwickelt wurde. Im Zuge eines Überholvorganges im Ortsgebiet kam es zu diesem Unfall, bei dem der mit Calciumcarbid beladene Sattelaufleger nur wenige Zentimeter neben einer Betonvordachplatte zum stehen kam.

Nicht aus zu denken so Schnitzer wenn mitten im Ortsgebiet dieser Tank aufgeschlitzt worden wäre und Carbid sich mit Wasser vermischt hätte. Nicht auszudenken wenn dieser Unfall am Nachmittag passiert wäre, da auf diesem Platz regelmäßig Kinder spielen.

Ich frage mich auch was hat dieser holländische Transitlastwagen in unserer Gemeinde zu suchen, darf dieses Fahrzeug überhaupt auf der Fernpassstrecke fahren?

Für Bürgermeister Ing. Schnitzer sind diese Tage nur ein Vorgeschmack an Gefährdungen und Belastungen die der Transitschwerverkehr noch für unsere Bevölkerung und Gäste bringen wird. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel. Darum erhebe ich im Namen der Gemeinde erneut die Forderung, dass bei längerfristigen Tunnelsperren der Transitschwerverkehr großräumig umgeleitet werden muss.

Dieser Unfall ist wieder der Beweis , dass wir gemeinsam gegen den Transitwahn durch unsere Dörfer auftreten müssen. Eine erste Gelegenheit für uns Alle ist die Fernpassdemonstration am Freitag den 25.10 2002 von 12Uhr bis 18 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Bürgermeister                                                  Bürgermeister-stellvertreter

ING. Thomas Schnitzer                                                     Mag. Wilhelm Hermann

        6632 Ehrwald                                                                             6632 Ehrwald

 

Mit einem Bein im Gefängnis---dieser Zustand ist unerträglich,

so die Meinung der beiden Bürgermeister und zugleich zuständig für die Lawinenkommission in der Gemeinde Ehrwald.

Presseinformation:

Zwischen der Lawinenkommission der Gemeinde Ehrwald, der Straßenverwaltungsbehörde und zuständigen Landesstellen bestehen seit einigen Jahren Auffassungsunterschiede. Dies betrifft den Paragraphen drei des Tiroler Lawinenkommissionsgesetztes von 1991 und besonders die Formulierungen „Im Auftrag“ und „auf Verlangen“ tätig zu werden.

Unser Kommission, so Schnitzer und Wilhelm weigerte sich bisher den Paragraphen 3 Abs. 1 lit. b in der Auslegung der Straßenverkehrsbehörde zu akzeptieren, da sie der Ansicht ist, dass es sich bei der Formulierung um keine pauschale Übertragung der Begutachtung der Lawinensituation seitens des Straßenverantwortlichen handeln kann. Unsere Kommission ist bis zum heutigen Tage nicht bereit eine diesbezügliche Vereinbarungen zu unterfertigen. Es ist, so die Mitglieder der Kommission unzumutbar, dass nach dem Lawinenunglück von Biberwier nun versucht wird das damals neu erstellte Gesetz zum Nachteil der freiwilligen Männer und Frauen in den Lawinenkommissionen aus zu legen. Auf grund dieser Auslegungsinterpretation und der durchgeführten Verknüpfung mit anderen Gesetzen werden die örtliche Lawinenkommission nach unserer Meinung, schlechter gestellt als es vor dem Gesetz aus 1991 war. Das Ereignis von Obergurgel hat nun unsere Befürchtung der eventuellen rechtlichen Folgen bei weitem übertroffen.

Es wäre sicherlich an der Zeit, dass sich die zuständigen Stellen und Politiker des Landes um klare Gesetze zum Schutze der Kommissionsmitglieder und freiwilligen Mitarbeiter/innen von Einsatzorganisationen bemühen.

Unser Regelungsvorschlag zum Schutz der Kommissionsmitglieder: Die Lawinenkommission wird generell in ihrem Zuständigkeitsbereich nur auf Anforderung tätig. Diese Anforderung ist immer auf den Einzelfall bezogen.

Vorteil: Da es in einem Beurteilungsgebiet meist mehrer Einrichtungen (zB. Straßen, Lifte Freizeiteinrichtungen usw.) gibt, trägt jeder Betreiber für seine Einrichtung die Verantwortung. Diese Verantwortung der Betreiber steigert das Beobachtungs/Schutzinteresse und fördert somit das Erkennen von möglichen Gefahrenpotenzialen. Auf Anforderung im Einzellfall, besteht dann die Möglichkeit die Entscheidung der unabhängigen örtlichen Lawinenkommission einzuholen. Dieser Vorgangsweise erhöht die Sicherheit und die klare Zuordnung der Verantwortlichkeiten.

Da die Möglichkeit sich gegenüber zivilrechtlichen Haftungsansprüchen versichern zu lassen, nicht die strafrechtliche Verfolgung gegenüber fehlerhaftem Handeln gegen Leib und Leben verhindert:
möge der Gesetzgeber weiters beschließen: dass Freiwillige Mitarbeiter von Einsatzorganisationen, sowie sonstige ehrenamtlich Tätige im Rahmen ihrer Hilfeleistung bzw. ehrenamtlichen Tätigkeit gegenüber strafrechtlicher Verfolgung bei Fehlleistungen ausgenommen sind,“. sodass eine Strafbarkeit erst bei bewusster Fahrlässigkeit gegeben ist.

Es bedarf klarer gesetzlicher Regelungen für unser Freiwilligen. Werden diese nicht geschaffen wird es bald kaum mehr Freiwillige in den Vereinen und insbesondere für die Lawinenkommissionen geben. Eine Bezahlung der Lawinenkommission wird dieses Problem nicht lösen, den mit einem Bein permanent im Gefängnis zu sein kann auch mit Geld nicht abgegolten werden.

 

 

 

     Bürgermeister                                                  Bürgermeister-stellvertreter

ING. Thomas Schnitzer                                                     Mag. Wilhelm Hermann

        6632 Ehrwald                                                                             6632 Ehrwald

 

Nachdenken auch seitens des Gesetzgebers -- ist angesagt,

so die Meinung der beiden Bürgermeister und zugleich zuständig für die Lawinenkommission in der Gemeinde Ehrwald.

Presseinformation:

Zwischen der Lawinenkommission der Gemeinde Ehrwald, der Straßenverwaltungsbehörde und zuständigen Landesstellen bestehen seit einigen Jahren Auffassungsunterschiede. Dies betrifft den Paragraphen drei des Tiroler Lawinenkommissionsgesetztes von 1991 und besonders die Formulierungen „Im Auftrag“ und „auf Verlangen“ tätig zu werden.

Unser Kommission, so Schnitzer und Wilhelm weigerte sich bisher den Paragraphen 3 Abs. 1 lit. b in der Auslegung der Straßenverkehrsbehörde zu akzeptieren, da sie der Ansicht ist, dass es sich bei der Formulierung um keine pauschale Übertragung der Begutachtung der Lawinensituation seitens des Straßenverantwortlichen handeln kann.

Die vier Ötztaler Kommissionsmitglieder wurden zwar frei gesprochen, aber morgen kann ein derartiges Ereignis wieder eintreten. Wie wird dann die Entscheidung der Gerichte sein? Aus diesem Grunde wäre es Aufgabe des Gesetzgebers dafür zu sorgen, dass der Betreiber eines Verkehrsweges seine Verantwortung nicht generell (Pauschal) auf die Lawinenkommissionen abschieben kann, sondern seine Verantwortung selbst wahr zu nehmen hat.

Unsere Kommission ist bis zum heutigen Tage nicht bereit eine diesbezügliche Vereinbarung zu unterfertigen. Es ist, so die Mitglieder der Kommission unzumutbar, dass nach dem Lawinenunglück von Biberwier nun versucht wird, das damals 1991 neu erstellte Gesetz zum Nachteil der freiwilligen Männer und Frauen in den Lawinenkommissionen aus zu legen. Auf Grund dieser Auslegungsinterpretation und der durchgeführten Verknüpfung mit anderen Gesetzen werden die örtliche Lawinenkommission nach unserer Meinung, schlechter gestellt als es vor dem Gesetz aus 1991 war obwohl es das Ziel des Gesetzgebers war den Lawinenkommissionsmitgliedern einen besseren Schutz zu geben und diese diesbezüglich zu entlasten. Das Ereignis von Obergurgel hat nun unsere Befürchtung der eventuellen rechtlichen Folgen bei weitem übertroffen, zum Glück wurden die betroffenen Mitglieder bisher freigesprochen.

Es wäre sicherlich an der Zeit, dass sich die zuständigen Stellen und Politiker des Landes um klare Gesetze zum Schutze der Kommissionsmitglieder und freiwilligen Mitarbeiter/innen von Einsatzorganisationen bemühen.

Unser Regelungsvorschlag zum Schutz der Kommissionsmitglieder: Die Lawinenkommission wird generell in ihrem Zuständigkeitsbereich nur auf Anforderung tätig. Diese Anforderung ist immer auf den Einzelfall bezogen.

Vorteil: Da es in einem Beurteilungsgebiet meist mehrer Einrichtungen (zB. Bundes- oder Landesstraßenstraßen, Gemeindestraßen,  Lifte Freizeiteinrichtungen usw.) gibt, trägt jeder Betreiber für seine Einrichtung die Verantwortung. Diese Verantwortung der Betreiber steigert das Beobachtungs/Schutzinteresse, da mehrere Verantwortliche in einem Gemeindegebiet die Lawinensituation bzw. Schneesituation beobachten müssen und nicht alleinig die Lawinenkommission. Dies fördert somit das Erkennen von möglichen Gefahrenpotenzialen. Auf Anforderung im Einzellfall, besteht dann die Möglichkeit die Entscheidung der unabhängigen örtlichen Lawinenkommission einzuholen. Dieser Vorgangsweise erhöht die Sicherheit und die klare Zuordnung der Verantwortlichkeiten.

 

Es bedarf klarer schützender gesetzlicher Regelungen für unsere Freiwilligen, da es nicht sein kann dass die Betreiber von Verkehrswegen, welche sehr wohl zivilrechtliche Schutzpflichten haben diese auf die freiwilligen Lawinenkommissionsmitglieder abwälzen können. Werden diese nicht geschaffen, wird es bald kaum mehr Freiwillige in den Vereinen und insbesondere für die Lawinenkommissionen geben. Eine Bezahlung der Lawinenkommission wird dieses Problem nicht lösen, den mit einem Bein permanent im Gefängnis zu sein kann auch mit Geld nicht abgegolten werden.

 

 

Bürgermeister

ING. Thomas Schnitzer

6632 Ehrwald

 

HTL - Maturanten planen für Hauptschüler

Die 5 b Hochbaumaturaklasse der HTL Imst entwickelt für den Hauptschulverband Ehrwald Lermoos Biberwier eine Projektstudien.

Presseinformation

Samstag, 30. August 2008

z.Hd.:       

Ehrwald:

Hauptschuldirektor Hermann Zwölfer und Verbandsobmann Bgm. Ing. Thomas Schnitzer sind sich einig. Der im Rahmen einer Verbandssitzung entstandene Gedanke bei der HTL Imst vorzusprechen, ob eine Hochbaumaturaklasse im Rahmen einer Projektarbeit eine Studie für die Sanierung bzw. Erweiterung der Hauptschule Ehrwald-Lermoos Biberwier erarbeiten könnte,- war ein Volltreffer !

Das zeigen die nunmehr vorliegenden zwei Projektstudien, die von den HTL-Schülern unter Anleitung ihres Klassenvorstandes Arch. Prof. Ginther Joachim entwickelt wurden. Drei Problempunkte mussten durch die beiden Schülerprojektteams einer Lösung zugeführt werden. Die nicht mehr zeitgemäße Werkraumsituation der Hauptschule, die fehlende Verbindung zwischen den einzelnen Schulgebäudeteilen auf allen Stockwerkebenen und die Sanierung des aus den 70ger Jahren stammenden Zwischentraktes.

Keine Einfache Aufgabe --so formulierte  Arch. Prof. Ginther diese Vorgaben, aber als Jahresprojekt für eine Maturaklasse hervorragend geeignet.

Die nunmehr präsentierten Projektstudien werden von den Verbandsmitgliedern als perfekt ausgearbeitet Grundlagenarbeit bewertet. Wir sind uns im Hauptschulverband nun über die weiter Vorgangsweise ziemlich sicher und einig – so Bürgermeister Ing. Schnitzer. Mit diesen Projektstudien haben die HTL-Maturanten einen wichtigen Beitrag für die künftige Entwicklung der Hauptschule Ehrwald Lermoos Bibwier beigetragen.